Tom Kummer: Heidi für Ego-Shooter
Tom Kummer setzt in seinem Roman „Unter Strom“ das Verwirrspiel zwischen Autor, Erzähler und Figur fort. Es ist eine SM-Dreiecksgeschichte voller Klischees.
Tom Kummer setzt in seinem Roman „Unter Strom“ das Verwirrspiel zwischen Autor, Erzähler und Figur fort. Es ist eine SM-Dreiecksgeschichte voller Klischees.
Der Schriftsteller Martin Walser ist 95 Jahre alt. Wir fragten ihn: Worauf freuen Sie sich nach dem Tod? Hier ist seine Antwort….
Mit ihrer Autobiografie „Becoming“ reüssierte die frühere First Lady weltweit. Nun kündigte ihr Verlag ein neues Buch an. Es soll im November in 14 Sprachen erscheinen….
Vulkanausbruch und Dichtung, Katastrophe und Kultur: Timo Feldhaus hat eine kurzweilige und pointensichere Geschichte des Jahres 1816 geschrieben.
Ein literarisches Ereignis: Ralf Rothmann beendet mit seinem Roman „Die Nacht unterm Schnee“ eine Trilogie über die letzten Kriegsmonate und die deutsche Nachkriegszeit.
Neues vom begabtesten Scheusal der französischen Literatur: Ein wiedergefundener Roman des Kollaborateurs und Sprachgenies Céline ist nun in Frankreich erschienen.
Was ist das Geheimnis einer guten Geschichte? Der Schriftsteller George Saunders sucht in sieben russischen Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert nach Antworten….
Liest sich gut am Strand, am Pool und in der Hütte: Die Kulturredaktion von ZEIT ONLINE empfiehlt ihre aktuellen Lieblingsbücher und Wiederentdeckungen zur Urlaubszeit.
Ohne Ideologie und Alarmismus: Der Soziologe Olaf Bernau analysiert in seinem neuen Buch die Fluchtursachen in Afrika und das Scheitern europäischer Politik.
Großes Straßentheater in Paris: Honoré de Balzac erkannte den ganzen Menschen schon an seinem Gang.
Textlose Bücher können Brücken bauen: Das zeigt eine Kinderbibliothek auf Lampedusa, die vor zehn Jahren gegründet wurde.
Anna Yeliz Schentkes Debüt ist kaum länger als 200 Seiten. Doch die Genauigkeit, mit der ihre Figuren auf deutsche und türkische Verhältnisse schauen, ist verblüffend.
In Deutschlands eisernem Herzen: Der russische Schriftsteller Viktor Schklowski schrieb wundervollste Liebesbriefe aus dem Berliner Exil.
Henry Kissinger zieht in seinem neuen Buch „Staatskunst“ Bilanz: In dem Monumentalwerk porträtiert der 99-Jährige die großen Staatenlenker seines Jahrhunderts.
Das Kindersachbuch „Das Buch vom Dreck“ ist eine Kulturgeschichte der Hygiene. Bei der Lektüre dürfen junge Leserinnen und Leser mal staunen – und mal die Nase rümpfen.
Wer schreibt, verstummt nicht: Hermann Burger, der maßlose, hochbegabte Schriftsteller, würde nun 80 Jahre alt werden.
Eine Journalistin bricht in ein ungarisches Dorf auf. Dort soll ein Lehmriese gesichtet worden sein. Eine Kurzgeschichte
Ein neues Buch über Gottfried Wilhelm Leibniz folgt dem Tausendsassa auf seinen verschlungenen Wegen. Und zeigt, wie dieser eine Philosophie „von unten“ betrieb.
Reisezeit ist Lesezeit. Hier sind Literaturtipps des ZEIT-Feuilletons für den Sommer 2022: Bücher über die Sehnsucht nach dem Landleben, nach Stille und nach Abenteuern.
Wenn der Ingeborg-Bachmann-Preis eine Zukunft haben will, sollte er seine verklemmte Lässigkeitspose ablegen. Literatur muss nicht ständig halbironisch gebrochen werden.
Gute Menschen, mysteriöse Moose und falsche Freiheiten. Das sind unsere Sachbuchempfehlungen für die beiden kommenden Monate.
Der ukrainische Autor Serhij Zhadan erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine passende Wahl. Erzählt sein Werk doch vom beharrlichen Mut zum Widerstand….
Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Geehrt wird er für sein künstlerisches Werk und seine politische Haltung.
Die Nordirin Anna Burns hat mit dem Roman „Milchmann“ 2018 den Man Booker Prize gewonnen. Erst jetzt erscheint auch ihr Debütroman „Amelia“ aus dem Jahr 2001 auf Deutsch.
Der berüchtigte pornografische Roman „Josefine Mutzenbacher“ erscheint in einer neuen Prachtausgabe. Gehört das Buch aus dem Jahr 1906 gar zur Weltliteratur?