Wolfgang Beck: Mächtig bescheiden im familiären Gehäuse
Er hat den Verlag C. H. Beck nachdrücklich und ausdauernd zu einer internationalen Instanz gemacht: Heute wird der Verleger Wolfgang Beck 80 Jahre alt….
Er hat den Verlag C. H. Beck nachdrücklich und ausdauernd zu einer internationalen Instanz gemacht: Heute wird der Verleger Wolfgang Beck 80 Jahre alt….
Fridolin Schley hat einen Roman über den Prozess gegen Ernst von Weizsäcker geschrieben. Er erzählt einen Schlüsselmoment deutscher Geschichte als atmosphärisches Drama.
„Ich passe in vielem nicht in den Zeitgeist“, sagt Werner Herzog. Hier spricht der Filmemacher über Rituale, Visionen und Innovationen. Und natürlich über Klaus Kinski….
Sasha Marianna Salzmanns neuer Roman erzählt von vier Frauen zwischen der Sowjetunion und Deutschland. Eine Begegnung mit der Schriftstellerin, Essayistin und Dramaturgin
Das Gefühl, an die Kraft der Freundschaft erinnert zu werden, ist überlebenswichtig. Vor allem in der Einsamkeit der Pandemie. Ein Auszug aus dem Essay „Allein“
Der einstige Watergate-Enthüller Bob Woodward komplettiert mit dem neuen Buch „Peril“ seine Trilogie der Trump-Jahre. Eine ernüchternde Lektüre, in vielerlei Hinsicht.
Natascha Strobl will mit ihrem Buch „Radikalisierter Konservatismus“ lieber munitionieren statt aufklären. Ihre Analyse bleibt oft einseitig und diffus.
Diese Texte aus fünf Jahrzehnten sind trotz ihrer vornehmen Eleganz nie elitär: mit Peter Hamms Kritiken durch die europäische Literatur.
„M. Der Mann der Vorsehung“: Jetzt ist der zweite Band der monumentalen Mussolini-Romantrilogie von Antonio Scurati erschienen.
Die Jury hat die Finalistinnen und Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2021 bekannt gegeben. Die Titel zeugten „von der hohen Könnerschaft, Geschichten zu erzählen“.
Eine Frau spielt den Hamlet und die Nerven liegen blank. „Sein oder Nichtsein“ ist ein Theaterroman über die Prä-MeToo-Epoche, nostalgisch, aber nie verklärend.
Der Amerikanische Traum ist eine Illusion: Colson Whiteheads neuer Roman „Harlem Shuffle“ führt seine Geschichtsschreibung des schwarzen Amerikas fort.
Lange konnte eine US-Unternehmerfamilie ihren guten Namen aus ihren schmutzigen Pharmageschäften raushalten. Nun aber kratzen aggressive Dokumentationen an der Fassade.
Gottfried von Cramm war lange der fairste und eleganteste Tennisspieler der Welt. Jens Nordalms Biografie „Der schöne Deutsche“ erzählt sein schillerndes Leben.
Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla scheitert bei der Frage nach einem Lieblingsgedicht. Die Grünen können nicht singen. Deutschland hat ein Problem mit seiner Tradition….
Frankfurt bekommt ein Romantik-Museum. Den radikalen Ideen der Literaturepoche verleiht es eine sinnliche Form und zeigt die ästhetische Willensanstrengung dahinter.
Niemand hat Präzision und Einbildungskraft so virtuos verbunden wie Stanisław Lem. Das Genre der Wissenschaftsfiktion, das er pflegte, greift barocke Traditionen auf.
Auch mit dem neuen Roman „Bruder aller Bilder“ erweist sich Georg Klein als einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartsautoren. Ein Museumsbesuch mit dem Schriftsteller
Die Autorin Martina Hefter denkt in ihrem Lyrikband besorgt über den Zustand der Welt nach. Sie findet dafür einen Ton, der insistierend, nicht aber moralisierend ist.
Der Schriftsteller James Sallis ist Spezialist für Ungefähres. In seinem neuen Roman „Sarah Jane“ geht er der Frage nach, ob wir uns selbst kennen können.
Der kanadische Dichter Jordan Scott hat einen kleinen Text über ein stotterndes Kind geschrieben. Sydney Smith hat ihn in ein grandioses Bilderbuch verwandelt.
Sven Regeners neuer Roman „Glitterschnitter“ singt wieder das Lied über die Westberliner Stadtluft der Achtzigerjahre. Und das ist überhaupt nicht schlimm.
Kinder dürfen noch nicht wählen, sich einmischen aber sehr wohl. Eine Reihe neuer Politikbücher erklärt, wie Demokratie funktioniert – und Engagement in der Familie.
Experimentell und humorvoll zugleich: Angelika Klüssendorfs virtuoser Roman „Vierunddreißigster September“ über den deutschen Osten nach 1989
„Lieben“ ist der letzte Band des autobiografischen Schreibprojekts des Norwegers Tomas Espedal. Darin sucht dieser einen „guten Tod“: einen Suizid der Luxusklasse.