Alle Artikel von CrimeAlley

Ode an die Angst

Neun Jahre sind inzwischen vergangen, seit ich erstmals „Das leere Haus“ von Algernon Blackwood aus dem Bücherregal gezogen habe. Eine Kurzgeschichtensammlung, welche sich dort zum damaligen Zeitpunkt nur aufgrund der Empfehlung eines guten Freundes aus der Schweiz befand. Nicht irgendein …

Daly Business

Elizabeth Daly. Selbst den Viellesern unter den Krimifans wird dieser Name wohl heute nichts mehr sagen. Dafür muss man sich auch sicher nicht schämen, ist doch die amerikanische Autorin schon seit Ende der 50er Jahre vom deutschen Büchermarkt verschwunden….

Strip Jack Naked

Geduld. Vielleicht die wertvollste Tugend, welche man sich als angehender Schriftsteller zu Eigen machen kann. Geduld mit sich selbst, bis endlich die Worte gefunden sind, die so lange darauf gewartet haben auf Papier gebracht zu werden….

Der Fluch der bösen Tat

Wallace Stroby widmet sein drittes Buch aus der Reihe um die Berufskriminelle Crissa Stone – welches auf Deutsch unter dem Namen „Fast ein guter Plan“ wieder beim Bielefelder Pendragon Verlag erschienen ist – dem bereits verstorbenen Elmore Leonard, „der die …

Am Kap der verlorenen Hoffnung

„Tod vor Morgengrauen“ („Orion“, so der Titel auf Afrikaans) gehört ohne Zweifel zum sowohl sprachlich als auch inhaltlich besten, was ich seit längerer Zeit (oder besser gesagt seit James Lee Burke) in diesem Genre in den Händen halten durfte. Deon …

Mord ist (s)ein Hobby

Sie ist eine der „British Crime Ladies“ und gehört zu den bekanntesten Schriftstellerinnen des „Golden Age“, dem Goldenen Zeitalter des klassischen Kriminalromans: Dorothy Leigh Sayers. Obwohl mittlerweile etwas angestaubt, erfreuen sich ihre Bücher mit dem Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey bis …

Urlaubszeit ist Leseblockadenzeit

Ungefähr so lautet bei mir die alljährliche Regel, wobei dieses Mal nicht nur das Wetter in Extreme verfällt, sondern auch die Schmökerunlust bis dato unbekannte Ausmaße annimmt. Arbeitsalltag, zwei quicklebendige Mädchen und ein seit gefühlten fünf Monaten vertrocknender Garten fordern …

Gute Freunde kann niemand trennen

Worin die größte Kunst beim Schreiben eines guten Buches besteht, darüber mag man sicherlich trefflich streiten bzw. hat ein jeder, seine eigene Meinung. Im Falle des historischen Romans begegnen uns – geschuldet unter anderem den geschichtlichen Entwicklungen, welche sich über …

Life is old there, older than the trees

Die Grundvoraussetzungen für die Niederschrift der vorliegenden Rezension waren gelinde gesagt nicht die allerbesten – und verhindern auch, wenn ich ganz ehrlich bin, eine adäquate und gewohnt umfangreiche Auseinandersetzung mit Glenn Taylors vielfach gepriesenen Erstlingswerk „Die Ballade von Trenchmouth Taggart“. …

Kampf gegen die Ungewissheit

Direkt im Kielwasser von Larssons „Millennium“-Trilogie auf Deutsch erschienen, gehört „Öland“ hierzulande zu den erfolgreichsten skandinavischen Spannungsromanen, dessen Stellenwert Autor Johan Theorin mit den nachfolgenden Titeln „Nebelsturm“ und „Blutstein“ in der früheren Vergangenheit noch zementierte. Gemeinsam mit dem vierten Band …

Schreiber bleib bei Deinem Bären …

Nach gerade mal zwei Staffeln wurde sie eingestellt: Die Fischer Crime Classic-Reihe, welche sich in erster Linie auf die Veröffentlichung von vergessenen Perlen der „Goldenen Ära“ des Kriminalromans konzentriert und dabei viele lesenswerte Whodunits dem heutigen Leser wieder zugänglich gemacht …

Dead before dying

Seit über dreizehn Jahren wird der südafrikanische Schriftsteller Deon Meyer nun hierzulande bereits veröffentlicht – und rückblickend betrachtet muss man dies als eine absolute Erfolgsgeschichte bezeichnen, hat er doch nicht nur unheimlich viele Leser in Deutschland für sich gewonnen, sondern …

Das Zeichen im Brunnen

Nach einer langen Pause vom Rezensieren ist John Dickson Carr höchstwahrscheinlich nicht die günstigste Wahl, um den verlorenen Schreibrhythmus wieder aufzunehmen und das Gefühl für die richtige, pointierte Interpretation zurückzubekommen, hat er doch nicht nur das so genannte „Golden Age“ …

Die Gasse öffnet wieder …

Feiertage bzw. die Tage zwischen den Jahren sollten ja eigentlich für das Zusammensein mit der Familie genutzt werden – blöd wenn einem dann die Arbeit da einen Strich durch die Rechnung macht. Nun ward der Urlaub nachgeholt, die Akkus wieder …