Alle Artikel von Literaturkritik.de

Haken aus der „Halbdistanz“

Der im Kulturing als Stick-and-Mover brillierende Schriftsteller und Essayist Karl-Markus Gauß macht in „Die unaufhörliche Wanderung“ auch als In-and-Outer eine glänzende Figur.Rezension von Günter Helmes zuKarl-Markus Gauß: Die unaufhörliche Wanderung. ReportagenPaul Zsolnay Verlag, Wien 2020

Europa schwankt

Pieter Waterdrinker zeigt in seinem Roman „Tschaikowskistraße 40“, wie Einzelschicksale und die Geschichte Europas mit der russischen Geschichte verwoben sindRezension von Christina Bickel zuPieter Waterdrinker: Tschaikowskistraße 40Matthes & Seitz Verlag, Berlin 2020

Wenn Frauen erwachen!

Johanna Wybrands Untersuchung „Der weibliche Aufbruch um 1900“ bietet Erhellendes zur Generationalität als Erzählparadigma von Autorinnen der JahrhundertwendeRezension von Rolf Löchel zuJohanna Wybrands: Der weibliche Aufbruch um 1900. Generationalität als Erzählparadigma von Autorinnen der JahrhundertwendeTectum Verlag, Marburg 2020

Macht und Willkür

Ursula Schulz-Dornburg hat im „Indienarchiv“ in Sevilla „Zeugnisse der Kolonialgeschichte“ fotografiert, Martin Zimmermann erläutert die koloniale „Teilung der Welt“Rezension von Michi Strausfeld zuUrsula Schulz-Dornburg; Martin Zimmermann: Die Teilung der Welt. Zeugnisse der KolonialgeschichteVerlag Klaus Wagenbach, Berlin 2020

Die Krise als Machtfaktor

Politiker und andere Kommunikatoren sollten bei diesem Buch genauer hinschauenRezension von Christophe Fricker zuSeverina Laubinger: Die Wirkungsmacht der Krise. Strategischer Einsatz des Krisen-Topos in den Parteiprogrammen der BRD von 1949 bis 2017De Gruyter, Berlin 2020

Späte Gerechtigkeit

Korrekturen am Bild von Christlob Mylius – in Band 31 des Jahrbuchs „Aufklärung“Rezension von Rüdiger Scholz zuNacim Ghanbari; Michael Multhammer (Hg.): Aufklärung, Band 31: Christlob Mylius. Ein kurzes Leben an den Schaltstellen der deutschen AufklärungFelix Meiner …