Toxische Hassliebe
Laura Dürrschmidts Roman „Sommer der schlafenden Hunde“ thematisiert eine schmerzhafte HassliebeRezension von Peter Mohr zuLaura Dürrschmidt: Sommer der schlafenden Hunde. RomanAufbau Verlag, Berlin 2026
Laura Dürrschmidts Roman „Sommer der schlafenden Hunde“ thematisiert eine schmerzhafte HassliebeRezension von Peter Mohr zuLaura Dürrschmidt: Sommer der schlafenden Hunde. RomanAufbau Verlag, Berlin 2026
Die Beiträge des von Dieter Thomä herausgegebenen Sammelbands über „Postismen“ zeigen, wie brüchig die Konstruktionen von Danach-Epochen sind, aber bleiben oft beim Davor hängenRezension von Hermann Rotermund zuDieter Thomä (Hg.): Postismen. Vom Nutzen und Nachteil eines Denkmusters …
Thomas Göller wirft in seinem Roman „Unsterbliche Überreste“ einen ungewohnten Blick auf die Weimarer Klassik und die deutsche GeschichteRezension von Rudolf Lüthe zuThomas Göller: Unsterbliche Überreste. RomanKönigshausen & Neumann, Würzburg 2025
Eckhard Lobsien geht in seiner aufschlussreichen Arbeit „Prosa im Überfluss. Zur Epistemologie literarischer Aufmerksamkeit“ der Frage nach, wie sich aus literaturwissenschaftlicher Sicht der Eindruck überflüssiger Prosa erklären lässtRezension von Manfred Roth zuEckhard Lobsien: Prosa im Überfluss. Zur Epistemologie …
Von Jörn Münkner
Hans-Joachim Heerde sammelt in „Die Freundin meines Freundes“ endlich Polly Tiecks Feuilletons der Weimarer Republik Rezension von Walter Delabar zuHans-Joachim Heerde; Polly Tieck: Die Freundin meines Freundes. Feuilletons aus den 1920er JahrenWallstein Verlag, Göttingen 2026
Im Rückgriff auf Machiavelli beleuchtet Peter Sloterdijk in „Der Fürst und seine Erben“, wie charismatisch, ambivalent, moralisch verwildert, absurd und banal Machtausübung sein kann, wenn sie darauf verzichtet, gut sein zu wollenRezension von Günther Doliwa zuPeter Sloterdijk: Der …
In seinem Lebensbericht „Sepp“ offenbart sich Hans Ulrich Gumbrecht als unzuverlässiger ErzählerRezension von Günter Rinke zuHans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz | Eine intellektuelle AutobiographieSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Gerade im Zerfall seiner Form entfaltet Navid Kermanis „Sommer 24“ seine größte erzählerische KraftRezension von Umit Yilmaz zuNavid Kermani: Sommer 24. RomanCarl Hanser Verlag, München 2026
Detlev von Liliencron und die blinden Flecken des literarischen Kanons Essay von Helmut Amann
Sergej Slutsch und Carola Tischler sammeln in einem umfangreichen Editionsprojekt Quellen zu den deutsch-sowjetischen Beziehungen in den 1930er Jahren Rezension von Franz Sz. Horváth zuSergej Slutsch; Carola Tischler (Hg.): Deutschland und die Sowjetunion 1933-1941….
Uwe Kolbe dichtet in „Das Alter der Elbe“ über Vergänglichkeit und ZeitlosigkeitRezension von Thorsten Paprotny zuUwe Kolbe: Das Alter der Elbe. GedichteS. Fischer Verlag, Frankfurt a….
Nnedi Okorafor thematisiert in ihrem vielschichtigen Roman „Tod der Autorin“ nicht nur diesenRezension von Rolf Löchel zuNnedi Okorafor: Tod der AutorinUllstein Verlag, Berlin 2026
In „Witch Hunt“, dem zweiten Band um ihre Undercover-Ermittlerin Obalski, setzt sich Susanne Kaiser literarisch gekonnt mit dem Problem des Cybermobbings auseinander und trifft damit einen Nerv unserer Zeit Rezension von Dietmar Jacobsen zuSusanne Kaiser: Witch Hunt. Ein fesselnder …
Daniel Alexander Nagelstutz will in „Die neue Eiszeit“ den Grönland-Diskurs im deutschsprachigen Raum einer imagologischen Analyse unterziehenRezension von Miriam Seidler zuDaniel Alexander Nagelstutz: Die neue Eiszeit. Eine imagologische Analyse des Grönland-Diskurses im deutschsprachigen Raum (1933-2021)Königshausen & Neumann, Würzburg 2023
Kristin Gjesdals Buch „Rebellinnen der Philosophie“ ist allenfalls bedingt zu empfehlenRezension von Rolf Löchel zuKristin Gjesdal: Rebellinnen der Philosophie. Frauen, die das Denken der Moderne geprägt habenEichborn Verlag, Köln 2025
David Wojnarowicz‘ „The Waterfront Journals“ liegen nun mit fast dreißigjähriger Verspätung endlich in deutscher Übersetzung vor – ein nach wie vor verstörender Klassiker der queeren LiteraturRezension von Nora Eckert zuDavid Wojnarowicz: Waterfront Journals. Das radikale Kultbuch erstmals auf …
Der Wallstein Verlag hat seine Edition der Werke von Georg Hermann mit dem Roman „Rosenemil“ fortgesetztRezension von Manfred Orlick zuGeorg Hermann: RosenemilWallstein Verlag, Göttingen 2026
Beatrice Melodia Festa beschreibt in “Flaneur” das New York nach dem Fall der TürmeRezension von Mechthild Hesse zuBeatrice Melodia Festa: The Flâneur and Post-9/11 Literature. Texturing 9/11 through Urban Walking in Contemporary American FictionFrank & Timme Verlag, Berlin 2025
Erinnerung an Francis Bacon, der am 9. April vor 400 Jahren starbEssay von Wolfgang Krohn
Thomas Arnold und Thomas Fuchs entfalten in „Das unersättliche Selbst“ ein phänomenologisch-existenzielles Konzept narzisstischer SubjektivitätRezension von Cathrin Nielsen zuThomas Arnold; Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des NarzissmusSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuFlorian Birnmeyer: Im Dickicht lebt es sich leichter. GedichteGeest-Verlag, Vechta 2026
In dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollenRezension von Miriam Seidler zuVerena Lueken: Alte FrauenUllstein Verlag, Berlin 2025
Judith Hoerschs „Niemands Töchter“ erzählt von komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen, generationsübergreifenden Traumata und der Suche nach der eigenen IdentitätRezension von Constanze Bettac zuJudith Hoersch: Niemands Töchter. RomanPiper Verlag, München 2026
Der letzte Roman der kanadischen Autorin Ethel Wilson ist nun auch auf Deutsch erschienen Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuEthel Wilson: Liebe und SalzwasserMare Verlag, Hamburg 2026