Zsuzsa Bánk: Im Cyberspace der Empfindsamkeit
Auch ein E-Mail-Roman kann ganz schön romantisch sein. Zsuzsa Bánk versucht es in ihrem neuen Roman und gerät dabei in Teufels Küche oder in sprachliche Untiefen.
Auch ein E-Mail-Roman kann ganz schön romantisch sein. Zsuzsa Bánk versucht es in ihrem neuen Roman und gerät dabei in Teufels Küche oder in sprachliche Untiefen.
Gedichte sind phantastische Vergrösserungsgläser für den Blick in die Natur. Tom Schulz und Steffen Popp haben zwei fabelhafte Lyrikbände veröffentlicht.
Dem «Leben eines Unvollendeten», des Philosophen und Kulturkritikers Walter Benjamin, spürt Lorenz Jäger, ehemaliger Redaktor für Geisteswissenschaften bei der «FAZ», in einem lesenswerten Buch nach.
Das Verhältnis zwischen den Baslern und ihrer Industrie war und ist nicht immer ein einfaches. Ein neues Buch zeichnet die Verflechtung von Stadt und Chemie nach.
Mit vierzehn ist das Leben ganz schön kompliziert. Man ist weder Fisch noch Vogel, und darum fühlt sich der Jugendliche in Flurin Jeckers Erstlingsroman ziemlich elend.
Mit den «Grasblättern» setzte Whitman einen Markstein in der Geschichte der US-Lyrik. An seine frühen Prosawerke erinnerte er sich nicht gerne – zu Unrecht, wie der wiederentdeckte Roman beweist.
Der serbische Dichter Bora Ćosić ist ein Kind der grossen avantgardistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Es war im halbhungrigen Belgrader Winter 1951, dass er auf den Futurismus stiess….
Rund siebzig Autorinnen und Autoren werden an den Solothurner Literaturtagen ihre neuen Werke präsentieren. Stärker als in den letzten Jahren konzentriert sich das Festival auf Schweizer Literaturschaffende.
Die österreichische Schriftstellerin Stefanie Sargnagel hat einen satirischen Reisebericht aus Marokko veröffentlicht. Nun hetzt der Boulevard gegen die Autorin mit beträchtlichen Folgen.
Vahram Gakavian, 1903 in Van geboren, hat den Genozid an den Armeniern miterlebt. Aber der erste Band seiner Romantrilogie beschwört mit gleicher Kraft die farbenreiche Lebenswelt seines Volkes.
Mit seiner langen Grenze ist Finnland tief in die Geschichte Russlands verstrickt. Kajta Kettus neuer Roman verbindet die Dämonie der Gulag-Vergangenheit mit der neoimperialen Ambition der Gegenwart.
An der lit.Cologne hatten die Autorinnen Dagrun Hintze und Wiebke Porombka 90 Minuten «Ballbesitz». Schreiben Frauen die klügeren Fussballbücher?…
Der Schweizer Schriftsteller erhält den mit 10 000 Euro dotierten Preis der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. Die Verleihung wird am 13. Mai in Calw stattfinden….
Der französische Schriftsteller Jean-Luc Seigle erfindet in seinem neuen Roman eine Biografie für Pauline Dubuisson. Die junge Frau war 1953 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Der österreichische Schriftsteller und Philosoph Franz Schuh ist ein Meister messerscharfer Analysen. Nun denkt der siebzigjährige Pessimist über das Glück nach und schreibt eine Autobiografie in schönsten Bruchstücken.
Die literarischen Auszeichnungen aus dem Bundesamt für Kultur wurden unlängst an dieser Stelle als einfallslos kritisiert. Der Schriftsteller Lorenz Langenegger warnt hingegen vor zu viel Phantasie in der Förderung.
Wie angelsächsische Anthropologen die Welt verändert haben: Ein neues Buch bietet überraschende Einsichten über den Einfluss der Londoner Börse
Als 14-jähriges Mädchen kam Kathy Zarnegin aus Teheran in die Schweiz. Von dieser Erfahrung erzählt die in Basel lebende Schriftstellerin in ihrem Romandebüt mit Witz und Ironie.
Intime Tagebücher, vertrauliche Briefe: David Streiffs Biografie wirft neues Licht auf Manuel Gasser. Und leistet einen Beitrag zur schwulen Kulturgeschichte der Schweiz.
Wohin treibt die EU? Luuk van Middelaar sieht eine europäische Öffentlichkeit am Entstehen. Claus Offe plädiert für eine gemeinsame Wirtschafts- und Sozialpolitik….
In China frisst sich Korruption wie ein Krebsgeschwür durch Staat und Wirtschaft. Das Buch von Minxin Pei sieht darin eine direkte Folge von Deng Xiaopings unvollständiger Reformpolitik.
Zuhause-Sein heisst Angekommen-Sein – so der Essayist und Biograf Daniel Schreiber in einem persönlichen Buch über die «die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen».
Bora Ćosić, dem Doyen der serbischen Nachkriegsmoderne, gehen die Geschichten seines Lebens nicht aus. Diesmal erzählt er von seinem Belgrad, mit uneitler Offenheit und ohne jede Sentimentalität.
Alfred Kerr war der berüchtigtste Theaterkritiker Deutschlands und egozentrisch bis auf die Knochen. Seine Biografin hat unbekanntes Material zusammengetragen.
Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans am Kaspischen Meer, gibt den Schauplatz für einen wortgewaltigen wie vielstimmigen Roman, der Glück und Elend der Provinz im 20. Jahrhundert Revue passieren lässt.