John Irving über «Strasse der Wunder»: Mit Hinkebein aufs Hochseil
Fans von John Irving finden in seinem prallen neuen Roman alles, was sie an ihrem Autor lieben. Im Gespräch verrät er einige Ideen, die hinter dem Buch stehen.
Fans von John Irving finden in seinem prallen neuen Roman alles, was sie an ihrem Autor lieben. Im Gespräch verrät er einige Ideen, die hinter dem Buch stehen.
Das Basler Museum für Geschichte widmet sich Leben und Werk des Humanisten Erasmus in einer Ausstellung, die keine Ausstellung ist, sondern ein anstrengendes Experiment mit Virtual Reality.
Ein offener Brief, in dem Schriftsteller gegen die Kandidatur Donald Trumps protestieren, macht Furore. Schon 9000 Literaturschaffende haben ihn unterzeichnet.
Tagungen in Russland, auf denen sich russische und westliche Intellektuelle frei austauschen können, sind eine Seltenheit. Nur schon deswegen war ein Petersburger Intellektuellentreffen ein Ereignis.
Ende 2013 suchte der deutsche Autor Marko Martin in Südafrika die Lebensstationen Nelson Mandelas auf. In seinen Aufzeichnungen mischen sich Reportage und Dokumentation mit persönlicher Stellungnahme.
Der Berner Schriftsteller Francesco Micieli schreibt im Dazwischen der Sprachen. In seinen Dresdner Poetikvorlesungen fordert er das Menschenrecht, ein Anderer zu sein.
Am 29. Juni beginnt das diesjährige Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Von insgesamt 14 Autoren aus acht Nationen ist mit Dieter Zwicky lediglich ein Schweizer am Wettbewerb beteiligt….
Die «Margarita philosophica» des Kartäusermönchs Gregor Reisch, ein Meilenstein der europäischen Ideengeschichte, liegt nun auf Deutsch vor.
Als er vom bevorstehenden Sturz Batistas hörte, zögerte der Magnum-Fotograf Burt Glinn nicht lang und flog nach Havanna. Ein Bildband macht seine bisher grossteils unbekannten Aufnahmen zugänglich.
Der an der Universität London lehrende Historiker Peter Longerich zeichnet in einer nüchternen Biografie Hitlers Weg vom Durchschnittsmenschen zum «Führer» nach.
Als er Mitte der zwanziger Jahre in eine Schreibkrise geriet, unterzog sich Hamsun einer Psychoanalyse. Die Patientenakte war bisher unter Verschluss – nun wird sie in einer Osloer Galerie gezeigt.
Michael Kumpfmüller erzählt in seinem neuen Roman von der unsentimentalen Erziehung eines Mannes. Am Ende kommt er zum Ergebnis, dass der Mensch Gottes unvollendetes Geschöpf bleibt.
Zurück in die Vergangenheit und nach vorne in die Zukunft schaut Reinhard Jirgl in seinem neuen Roman. Und er sieht Abgründe allenthalben, Rettung jedoch allein in der Kunst.
Gaito Gasdanow ist mit die grösste Wiederentdeckung an russischer Exilliteratur nach dem Untergang der Sowjetunion. Erneut ist ein suggestiver Roman aus seiner lange vergessenen Feder erschienen.
«Imponierdeutsch», «Lockerdeutsch» und andere Symptome des Sprachverfalls – der Philologe Roland Kaehlbrandt spiesst sie auf und plädiert für eine selbstbewusste Kultivierung des Sprachgefühls.
David Garnetts Ruhm leuchtete weniger weit als derjenige anderer Mitglieder der Bloomsbury Group. Aber seine Liebes- und Verwandlungsgeschichte «Dame zu Fuchs» hat ihren schmerzlichen Zauber bewahrt.
Mit seinen 1500 Seiten hält einen Edward Bulwer-Lyttons viktorianischer Gesellschaftsroman ähnlich lang in Atem wie eine TV-Serie – und sein buntes Personal verspricht auch beste Unterhaltung.
Heute würde man Brugnon, den Protagonisten von «Bankrott», einen Workaholic nennen. Obwohl das Buch erstmals 1928 erschien, spiegelt sich in ihm die heutige Welt. Nicht nur wegen der Wirtschaftskrise….
Sascha Rehs Roman spielt im Chile der frühen siebziger Jahre, als Salvador Allendes linke Regierung das Land reformieren will. Ein historisch verbürgtes Projekt steht im Mittelpunkt des Romans.
Der Norweger Jon Fosse ist mit seiner Poetik der Einsilbigkeit vor allem als Dramatiker bekannt geworden. Jetzt liegt erstmals eine Auswahl seiner Gedichte auf Deutsch vor.
Michael Köhlmeiers Roman «Das Mädchen mit dem Fingerhut» schildert das Schicksal zweier aus Raum und Zeit gefallener Kinder. Das moderne Märchen öffnet einen utopischen Horizont.
Den blutigen Konflikt zwischen Grossbritannien und den Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Transvaal (1899–1902) schildert der niederländische Historiker Martin Bossenbroek aus drei Perspektiven.
Dulden heisse beleidigen, schrieb Goethe. Im Sinne von des Dichters Wort hat Kardinal Lehmann in einem neuen Buch seine Vorstellung von Toleranz skizziert.
Seine künstlerische Heimat war «Charlie Hebdo» – bis zum Attentat, dem er ein Album widmete. Jetzt legt Luz ein neues Werk vor. Es geht darin wieder um Traumatisierung….
Der internationale Booker-Preis geht dieses Jahr nach Südkorea. Ausgezeichnet wird der stille und bizarre Roman «The Vegetarian» von Han Kang.