«Legenden der Leidenschaft»-Autor: Jim Harrison 78-jährig gestorben
Der amerikanische Schriftsteller Jim Harrison, der die Buchvorlage für den Film «Legenden der Leidenschaft» lieferte, ist gestorben.
Der amerikanische Schriftsteller Jim Harrison, der die Buchvorlage für den Film «Legenden der Leidenschaft» lieferte, ist gestorben.
Humorist? Philosoph? Anarchist?…
Damals war er bekannt wie ein bunter Hund: Arthur Cravan, in Lausanne geboren, mischte vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs den Pariser Kulturbetrieb auf. Seine Spezialität: Selbstinszenierungen.
Der humanistische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam realisierte 1514 bis 1516 in Basel eines seiner folgenreichsten Projekte: eine griechisch-lateinische Ausgabe des Neuen Testaments.
Der Ende 2015 in Insolvenz gegangene Berliner Verlag Rogner & Bernhard wird von dem Zürcher Verlag Kein & Aber mit allen Autorenverträgen und der gesamten Backlist übernommen.
Sacha Batthyanys Grosstante war in ein Nazi-Verbrechen verwickelt. Seine Grosseltern haben im Krieg alles verloren. Nun erkundet der Zürcher Journalist seine Familiengeschichte….
In Mailand, wo er lebt, arbeitet der Literaturnobelpreisträger auch im hohen Alter weiter. Er malt und schreibt – und erinnert sich an früher. Was denkt er über Gegenwart und Zukunft?…
Papst Franziskus hat den Begriff der Barmherzigkeit zu einer programmatischen Leitvokabel erhoben. Nun hat der Pontifex auch ein Buch zur göttlich-menschlichen Tugend der «misericordia» vorgelegt.
Wichtig in der Geschichte der Judenemanzipation war die 1781 erschienene Schrift «Über die bürgerliche Verbesserung der Juden» von Christian Wilhelm Dohm. Sie ist nun kritisch ediert worden.
Gleich zwei Romane wichtiger russischer Autoren widmen sich der Krisenzeit nach dem Untergang der Sowjetunion. Sergei Lebedew tut es durchdringend düster, Elena Chizhova luzid analytisch.
Über tausend Seiten lang ist Garth Risk Hallbergs Roman «City on Fire». Er glaubte, das Projekt sei von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Thomas David erfuhr, warum er trotzdem bei der Stange blieb….
Für politische Stellungnahmen taugt das poetische Wort nicht – es spricht seine eigene Sprache. Wer Ohren hat, der höre!
Blogger werden für Verlage als Autoren interessant, und «Self-Publishing» ist ein grosses Thema. Die Messe spiegelte Branchentrends und diskutierte über das Flüchtlingsproblem.
Der Afroamerikaner James McBride blickt zurück auf die Zeit der Sklavenbefreiung. Dabei stellt er seinen jugendlichen Protagonisten auf die Grenze zwischen Schwarz und Weiss.
Der indonesische Schwerpunkt der letztjährigen Buchmesse hätte die Chance geboten, eine hierzulande weitgehend fremde Literaturlandschaft zu erschliessen. Aber die grossen Akteure nutzten sie kaum.
Der Hochschullehrer und Architekt Vittorio Magnago Lampugnani hat unter dem Titel «Radikal normal» eine Schriftensammlung vorgelegt. In ihr fordert er einen verantwortungsvollen Umgang mit der Stadt.
In Indonesien existiert eine vielstimmige Dichtungstradition. Im deutschen Sprachraum sind einstweilen nur Kostproben davon angekommen – und manches schmeckt durchaus nach mehr.
Mit «Saman» und «Larung» legt Schriftstellerin Ayu Utami eine Art Doppelroman vor. In den zwei Büchern verflicht sie männliche und weibliche Schicksale mit fast zwei Dekaden indonesischer Geschichte.
Der Dichter Daniil Charms war zu Lebzeiten kaum bekannt. Er starb im Februar 1942 im Gefängnis. Heute ist der Dichter des Absurden eine Kultfigur….
Der indonesische Autor Eka Kurniawan greift im Roman «Tigermann» auf alten Volksglauben zurück. Er deckt nicht nur ein psychologisches Drama, sondern auch die Schichten der heimatlichen Kultur auf.
Die Buchmesse Leipzig debattiert Flüchtlingsfragen. Ihr Eröffnungs-Festakt blieb auf deutsche Haltungen konzentriert. Den Blick nach draussen wenden Diskussionen auf dem Messegelände….
Guntram Vesper erhielt für seinen epischen Roman «Frohburg» den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Belletristik. Jürgen Goldstein und Brigitte Döbert erhielten die Preise der übrigen Sparten.
Mit erzählerischer Wucht und Kraft schafft Guntram Vesper in seinem Roman «Frohburg» ein Panoptikum der Zeit. Familiengeschichte und Weltgeschichte illuminieren sich gegenseitig.
Anita Brookner begann nach einer erfolgreichen Karriere als Kunsthistorikerin erst mit über 50 Jahren zu schreiben. Dann erschien Buch auf Buch in rascher Folge; nun ist sie 87-jährig gestorben.
Lange Zeit schien Sayed Kashua die Verkörperung eines möglichen palästinensisch-israelischen Dialogs. Nun stellt der Schriftsteller, der 2014 in die USA übersiedelte, sein ganzes Leben infrage.