Michael Gamper über den «grossen Mann»: Er wird es schon regeln
Der Literaturwissenschafter Michael Gamper untersucht in einer materialreichen Studie die Geschichte des «grossen Mannes» – eines «politischen Phantasmas».
Der Literaturwissenschafter Michael Gamper untersucht in einer materialreichen Studie die Geschichte des «grossen Mannes» – eines «politischen Phantasmas».
Commander Körts ist schmächtig, trägt ein Hörgerät und lebt in einer Hochhaussiedlung. Er probiert, was geht – und katapultiert sich ins All der Möglichkeiten.
Die Jugendlichen sind in ihrem Schulhaus gefangen und alleingelassen von aller Welt, denn niemand kümmert sich um sie.
Ein Junge wird entführt, von einer schönen Dame, die ein Drache ist, oder auch eine Hexe. Erst allmählich versteht man die Geschichte: Beim Zurückblättern entdeckt man viele weitere Geschichten.
Im Jahr des Affen werde sich viel verändern, sagt ihr Vater voraus. Nach seinem Herzinfarkt ändert sich Minis Alltag von einem Moment auf den anderen.
Etwas Furchtbares ist passiert, aber es ist etwas anderes, als der afrikanische Möchtegern-Privatdetektiv Thabo erwartet hat. Kirsten Boie legt falsche Fährten und spielt mit Klischees.
Perikles Monioudis schildert in seinem Roman die bewegende Biografie von Fred Astaire. Es ist ein Leben zwischen Höchstleistung und Hingabe.
Seit 1955 lagen in der Solothurner Zentralbibliothek 15 Briefe und Karten von Robert Walser. Erst jetzt wurde der bedeutende Schatz gehoben.
In seinem Roman «Der Mann, der das Glück bringt» verbindet Catalin Dorian Florescu zwei Welten, zwei Familien und zwei Geschichten: verwegen, beherzt und beschwingt.
Unten auf der Seite Wörter, oben Tuschezeichnungen und mittendrin Walter Benjamin: Der französisch-schweizerische Zeichner und Schriftsteller Frédéric Pajak erfindet das Buch neu.
Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erhält den Lübecker Thomas-Mann-Preis.
Der österreichische Maler und Schriftsteller Anselm Glück erhält den diesjährigen Oskar-Pastior-Preis.
Mit dem Reportageroman «Kaltblütig» feierte Truman Capote Triumphe – doch er verschwieg Harper Lees Beitrag zu dem Buch. Ihr Biograf entdeckte nun eine von ihr verfasste Reportage über den Mordfall.
Hat Gott einen Körper – oder ist er reiner Geist? Der Kirchenhistoriker Christoph Markschies entdeckt ein vergessenes Kapitel der Theologiegeschichte.
Kapital, Gier und Geld geistern heute als Problem durch viele Romane der deutschen Literatur. Was lernen wir daraus über die Verfassung unserer Gegenwart – und was über jene der Literatur?
Der neue Roman des britisch-japanischen Erfolgsautors Kazuo Ishiguro mutet an wie ein Fantasy-Abenteuer; dahinter aber verbirgt sich eine vielschichtige politische Parabel.
Es braucht einige Kühnheit, um auf ein Genre zurückzugreifen, das so gut wie ausgestorben ist: die Hagiografie. Evgenij Vodolazkin glückt es in seinem Mittelalter-Roman auf bemerkenswerte Weise.
Die kritische Edition von «Mein Kampf» hat es auf die Bestsellerlisten geschafft, auf der des «Spiegels» sogar bis ganz nach oben. Ist das besorgniserregend?
Jenny Diski hat ihre traumatische Kindheit und Jugend in einem oft irritierenden literarischen Gesamtwerk reflektiert. Im Alter von 68 Jahren erlag die eigenwillige Autorin ihrer Krebserkrankung.
Eine auf den Tod kranke Frau wird von ihrer Schwester in den Tod begleitet. Was die beiden in den letzten Lebenstagen beschäftigt, zeigt Marjaleena Lembcke in ihrem Roman beeindruckend nüchtern.
Seit 1958, als Autoren und Verlage gemeinsam die VG Wort gründeten, haben sich beide Seiten deren Ausschüttungen geteilt. Doch originäre Ansprüche, urteilte jetzt der BGH, haben nur Autoren.
Michel Eltchaninoff und Boris Schumatsky fragen: Was ist in Putins Kopf – und was macht Putin in den Köpfen anderer?
Den «Holocaust als Kultur» hat Imre Kertész auf paradoxale Weise in einem Werk verarbeitet, das sich selber verneint. Den Freund würdigend, folgt auch Péter Esterházys Grabrede dieser Denkfigur.
Die Linken feiern ihn bereits als neuen Marx: Paul Mason. Er hat ein imposantes neues Werk vorgelegt. Doch was taugt seine Diagnose der Gegenwart?…
Der französische Althistoriker Paul Veyne erinnert in einem neuen Buch an die Blütezeit der syrischen Oasenstadt, deren antikes Kulturerbe die Terrormiliz Islamischer Staat schwer beschädigt hat.