Efeu – Die Kulturrundschau vom 28.11.2023 – Literatur
Das Tucholsky-Museum in Rheinsberg ist in Gefahr, schreibt Mladen Gladic in einer Glosse für die Welt. Roland Reuß schreibt in der FAZ zum Tod des Philologen Dietrich E. Sattler….
Das Tucholsky-Museum in Rheinsberg ist in Gefahr, schreibt Mladen Gladic in einer Glosse für die Welt. Roland Reuß schreibt in der FAZ zum Tod des Philologen Dietrich E. Sattler….
Die Agenturen melden, dass der irische Schriftsteller Paul Lynch für seinen Roman „Prophet Song“ mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde. Willi Winkler schreibt in der SZ einen Nachruf auf den Hölderlin-Forscher D.E….
Im FR-Gespräch mit Sylvia Staude erklärt der Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah, warum er das Label „poskoloniale Literatur“ skeptisch betrachtet: „Wenn Sie also etwas postcolonial literature nennen, sagen Sie damit: Das sind Texte, von denen wir denken, dass sie etwas gemeinsam haben….
Besprochen werden unter anderem Paul Austers „Baumgartner“ (TA), Inghill Johansens „Ein Bungalow“ (FR) und María José Ferradas Band „Als du Wolke warst“ mit Kindergedichten (SZ). Mehr ab 14 Uhr in unserer aktuellen Bücherschau.
Elisabeth von Thadden plaudert für die Zeit mit dem Bestseller-Autor Marc-Uwe Kling darüber, wie es war, mit seinen Töchtern einen Roman zu schreiben. Besprochen werden unter anderem eine dem Comiczeichner Joann Sfar gewidmete Ausstellung im Musée d’art et d’histoire juif …
Bestellen Sie bei eichendorff21.deMit „Die Regeln des Spiels“ hat Colson Whitehead erstmals ein Sequel (zu „Harlem Shuffle“) geschrieben. Erneut stehen der Kriminelle Ray Carney und Harlem im Mittelpunkt des Geschehens….
Die Schriftstellerin Regula Venske ist als Generalsekretärin von PEN International zurückgetreten. Als Gründe dafür gibt sie in einer persönlichen Erklärung mit ihr nicht abgesprochene Pressemitteilungen des Verbandes zum Nahostkrieg an, „deren Mangel an Empathie für die israelischen Opfer des Hamas-Massakers …
Bestellen bei eichendorff21In Berlin hat Durs Grünbein gemeinsam mit Florian Illies über seinen neuen Roman gesprochen. In „Der Komet“ erzählt der Schriftsteller anhand des Lebens seiner Großmutter von der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. Wie Illies findet auch SZ-Kritiker Cornelius …
In der FAZ gratuliert Dietmar Dath Alan Moore zum 70. Geburtstag. Der Comicmeister, der die Welt der Comics seit den Achtzigern wie kein zweiter geprägt hat, ist seit einigen Jahren vor allem als Schriftsteller tätig und in Deutschland auch weiterhin …
Die SZ dokumentiert die Rede, mit der der Philosoph Omri Boehm das Münchner Literaturfest eröffnet hat und in der es um die Geschichte jüdischer Identität in Deutschland, das Erbe des Humanismus und jüdische Identität nach dem 7. Oktober geht. Der …
Die jüdische Schriftstellerin Dana von Suffrin hat auf den israelbezogenen Antisemitimus mancher ihrer Kollegen auf Instagram zunächst mit galligem Humor reagiert, nun aber doch ihren Account gelöscht. Überrascht hat sie das Ausmaß nach der BDS-Kontroverse und dem documenta-Skandal zwar nicht …
Die Welt hat Jakob Hayners Bericht von seiner Begegnung mit dem Buchpreisträger Tonio Schachinger online nachgereicht. Besprochen werden unter anderem der Band „Über Grenzen sprechend“ mit Briefen von Ingeborg Bachmann (Tsp), Elisabeth Bronfens Romandebüt „Händler der Geheimnisse“ (online nachgereicht von …
Auf ihrer Homepage umkreist Elfriede Jelinek in einem Essay den Angriff der Hamas auf Israel und findet dort bei allen Satzkonvoluten doch auch eindeutige Worte der Verurteilung, meldet der Standard. „Jetzt wird nur noch geschossen“, schreibt die Literaturnobelpreisträgerin. „Und wie …
Der im Schweizer Exil lebende Schriftsteller Michail Schischkin kann, wie er in der SZ schreibt, nicht glauben, was er sieht, wenn er in die russische Kultur blickt: Es wird geschwiegen und geduckt, wo es einen Akt des Aufbegehrens bräuchte. Zu …
Bestellen bei eichendorff21.deDen Schriftsteller Renatus Deckert packt das leise Grauen, wie aktuell Victor Klemperers Tagebücher heute wieder sind, erzählt er in der SZ. Seit Jahren liest er Schulklassen daraus vor….
Mit hohem Interesse flaniert FAZ-Kritiker Hannes Hintermeier durch das Münchner Literaturhaus, in dem sich eine Ausstellung verbotenen Büchern widmet. „Aktuell schreiben mehr Autoren denn je rund um den Planeten unter Zensurbedrohung. Besonders eifrige Verbieterstaaten sind in den USA, dem ‚land …
Gestern Abend hat A.L. Kennedy die Buch Wien mit einem emphatischen Plädoyer fürs Lesen und Schreiben eröffnet (zu lesen auch in der SZ)….
Jean-Baptiste Andrea erhält in diesem Jahr für seinen Roman „Veiller sur elle“ den Prix Goncourt. Nils Minkmar steht in der SZ merklich ratlos vor dieser Jury-Entscheidung: „Die Binnenkräfte in solchen Gruppen sind sehr interessant, wechselhaft und von außen kaum zu …
Michael Wurmitzer berichtet im Standard von der Verleihung des Österreichischen Buchpreises, der in diesem Jahr an Clemens J. Setz für dessen Roman „Monde vor der Landung“ ging. Philipp Böhm erinnert in der Jungle World an Thomas Pynchons Raketenroman „Die Enden …
Am Samstag wurde der Büchnerpreis an den Schriftsteller Lutz Seiler vergeben. Judith von Sternburg fasst in der FR Seilers Dankesrede detailliert zusammen. „Es gab schon manche Büchnerpreisreden, die triftig und fruchtbar eine Verbindung zwischen dem Werk des Preisträgers und dem …
Die Schriftstellerin Sophie Sumburane erzählt in der taz von ihrer Reise als Delegierte des PEN Berlin in die Ukraine. Unter anderem traf sie Oksana Guk vom Vivat Verlag in Charkiw, unweit der Front. „‚Gerade jetzt, wo die Russen unsere Kultur …
Besprochen werden unter anderem Paul Austers „Baumgartner“ (online nachgereicht von der Zeit), Peter Handkes „Die Ballade des letzten Gastes“ (Standard), Bov Bjergs „Der Vorweiner“ (FR), Klaus Merz‘ Gedichtband „Noch Licht im Haus“ (NZZ), Moritz Julius Bonns Memoiren „So macht man …
Sollte Literatur politisch und engagiert sein oder dem Theater der Fantasie und des Weltrückzugs eine Bühne geben? Um diese Frage, um die sich schon die Mann-Brüder gebalgt haben, dreht sich Thea Dorns Dankesrede zum Julius-Campe-Preis, die die Zeit dokumentiert. Dorn …
Wer Halloween im Allgemeinen und die us-amerikanische Horrorliteratur im Besonderen verstehen will, muss Ray Bradburys Roman „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ von 1962 lesen, schreibt Wieland Freund in der Welt. Andreas Platthaus (FAZ) und Thomas Steinfeld (SZ) schreiben Nachrufe …
Über 900 Autorinnen und Autoren haben mittlerweile den Aufruf an den Literaturbetrieb zu Solidarität mit Israel unterzeichnet. Das Anliegen „trifft also allenthalben auf offene Ohren“, beobachten Cornelius Pollmer und Marie Schmidt in der SZ, die außerdem Reaktionen sammeln auf den …