BÜCHERSCHAU DES TAGES: Poröse Poesie
Die FAZ lässt sich in das literarische Universum der viel zu früh verstorbenen Marie T. Martin entführen. Außerdem durchlebt sie mit Hannes Köhler die Höhen und Tiefen der Liebe….
Die FAZ lässt sich in das literarische Universum der viel zu früh verstorbenen Marie T. Martin entführen. Außerdem durchlebt sie mit Hannes Köhler die Höhen und Tiefen der Liebe….
Die FAZ sucht in Joseph Vogls Buch „Meteor“ nach der Schwerkraft. In Nora Schramms Debütroman „Hohle Räume“ verfällt sie dem ganzen normalen Wahnsinn einer westdeutschen Familie. Die FR führt sich Pirmin Stekelers opulente Hegel-Interpretation zu Gemüte….
Die FR geht in Marion Poschmanns lyrischer Erzählung „Die Winterschwimmerin“ mit einem Tiger eisbaden. Die NZZ feiert Mieko Kanais Roman „Leichter Schwindel“ über das Leben einer japanischen Hausfrau. Die FAZ möchte Filiz Penzkofers Roman „Leuchtfische“ über eine Vergangenheitssuche in Istanbul …
Die FAZ stürzt sich mit Marion Poschmanns Verslegende ins Eisbad und begegnet einem Tiger. Die taz erkennt dank Volker Weiß wie ähnlich sich AfD, Putin und Trump in puncto Geschichtsklitterung sind. Mit Victor Heringer erinnert sie sich an eine erste …
Die FR amüsiert sich, wenn Dimitrij Kapitelman Klischee über Russland zerlegt, wenig amüsant findet Dlf Kultur indes, was die in einem von Sergej Lebedew herausgegebenen Band versammelten russischen Autorinnen und Autoren aus ihrer Heimat berichten. Die Welt erschrickt derweil angesichts …
Dlf Kultur begeistert sich für die expressiven wie ambivalenten Gedichte Andreas Unterwegers. Die Zeit staunt, wie Joseph Vogl es schafft, Kapitalismuskritik selbst in einer Poetologie des Schwebens unterzubringen. Sehr lesenswert findet sie auch Franzobels Roman“Hundert Wörter für Schnee“, der …
Die FAZ ist verzaubert von den Kindheitserinnerungen der französischen Schriftstellerin Colette. Die NZZ staunt, wie Christina Hesselholdts Roman „Venezianisches Idyll“ nicht nur mit Venedig-Referenzen von Casanova bis Madonna spielt, sondern auch aus dem Meer der Thomas-Mann-Literatur hervorsticht. Mit dem Schweizer …
Manchmal muss ein Kritiker auch erklären, warum er über Ausstellungen nicht schreibt. Einer der Gründe: Nicht anders als bei den angesagten Schlagwörtern in den Medien und den Parametern der Kulturpolitik wird Zeitgeist-Narrativen (nicht zuletzt auch finanziell) zugearbeitet, weshalb Arbeiten dieses …
Der Dlf liest eine erhellende Biografie des Dichters Rolf Dieter Brinkmann. Der Rowohlt Verlag hat 27 neue Gedichte von Brinkmann ausgegraben und bringt sie in einer erweiterten Ausgabe von „Westwärts 1 & 2“. Die FAS vertieft sich in Douglas Rushkoffs …
Die FAZ schwelgt in einem achtbändigen Hegel-Kommentar von Pirmin Stekeler, der ihr die Sinnhaftigkeit der Theoriesprache Hegels darlegt, und lernt entspannt Mathe mit Eugenia Cheng. Die FR gruselt sich durch Michael Köhlers bösen kleinen Roman „Die Verdorbenen“. Der Dlf …
Die FAZ freut sich, wie fröhlich und widerspruchsreich Peter Handke in seinem Bühnenstück „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ drauflos assoziiert. Und ihr imponiert, wie modern Tove Ditlevsen schon 1975 in „Vilhelms Zimmer“ über Gewalt in der Ehe schrieb. Der …
Die FAZ lässt sich von der überbordenden Erzählfantasie Sofia Andruchowytschs im dritten Teil ihres „Amadoka-Epos“ überwältigen. Außerdem freut sie sich über „Scharfsinn, Humor und Selbstironie“ in den Reiseberichten Aldous Huxleys aus der Zeit zwischen den Weltkriegen. Die SZ möchte mit …
Die FR lauscht in Ismail Kadares Roman „Der Anruf“ einem Telefonat zwischen Boris Pasternak und Josef Stalin, das sie zum Schaudern bringt. Die FAZ lernt von Lothar Burchardt, dass Amerika nicht zum ersten Mal die Hand nach Grönland …
Just an dem Tag der gastfeindlichen Antrittsrede von Donald Trump, der Fremde zu Feinden erklärte, eröffnete in Köln die 10. Poetica, das Festival der Weltpoesie, unter anderem war es dem Thema „Gastfreundschaft“ gewidmet. Wieder einmal wurde deutlich: …
Die FAZ beschäftigt sich dank Karin Wozonig mit Lyrik und Leben der österreichischen Dichterin Betty Paoli. Die FR entlarvt mit Kyrylo Tkatschenko die Selbstverblendung der Linken in Bezug auf die Ukraine. Die NZZ kann in Wang Xiaobos Roman nachlesen, was …
Die SZ wird von den in dem Band „Füller-Kinder“ versammelten Erzählungen von Anne Frank mit voller Wucht getroffen. Die taz atmet mit Maxime Le Calvé die Atmosphäre des Golden Pudel Clubs ein. Die FAZ hält sich mit László F….
Die FAZ landet mit Sebastian Barrys Roman „Jenseits aller Zeit“ im Kopf eines pensionierten Polizisten, der einen abgründigen Fall im Irland der Sechziger untersucht. Die FR lässt sich mit Andrew O’Hagans angenehm bösem Roman „Caledonian Road“ in ein London-…
Die FAZ ist überglücklich, dass der Roman „Der Held der See“ des japanischen Autors Yukio Mishima wiederentdeckt und neuübersetzt wurde. Außerdem erfährt sie von Kai Lehmann Interessantes aus dem Alltag des herzoglichen Scharfrichters Johann Jeremias Glaser. Die NZZ erfährt derweil …
FAS und Welt legen sich mit Vergnügen in Laszlo Földenyis „Langen Schatten der Guillotine“. Die FAZ lässt sich mit Juhani Ahos Roman „Der Eremit des Friedens“ ins Österreich-Ungarn vor Ausbruch des Ersten Weltkrieg zurücktransportieren. Die taz liest mit „Feuerdörfer…
Jonas Lüscher traumwandelt in seinem neuen Jahrhundertroman so virtuos wie visionär von Flandern bis nach Neu-Kairo und denkt über das Verhältnis von Mensch und Maschine nach. Ursula Krechel lotet mit drei Frauen aus, wie schnell Zivilisation in Barbarei umschlagen kann. …
Die FAZ lässt sich von Dorothea Weltecke erklären, warum Religionen erst im Mittelalter entstanden. Die NZZ flüchtet mit Adolf Muschg in ein neues Leben. Der Dlf erntet mit dem Lyriker Hans Thill Metaphernkraut und liest zeitgenössische Literatur aus Taiwan….
Die FAZ annonciert gleich zwei glänzende Rilke-Biografien von Manfred Koch und Sandra Richter. Außerdem birgt sie einen Schatz mit Victor Heringers Roman über eine schwule Liebe während der brasilianischen Militärdiktatur. Die Zeit dankt dem Dokumentarfilmer Stephan Lamby für …
Geht das noch? Eine ganze Erzählsammlung fast ausschließlich auf Männer zu fokussieren, ohne derzeit virulenten Geschlechterdebatten das geringste Augenmerk zu schenken? Aber sicher – wenn man die Thematik so vielschichtig und eigenwillig angeht wie der Amerikaner Zach Williams….
FAZ und FR gehen in die Knie vor Jonas Lüschers „Verzauberte Vorbestimmung“: Die FAZ folgt nur zu gern den verschlungenen Erzählpfaden durch die Jahrhunderte, vorbei an Cyborgs, Peter Weiss und Neu-Kairo. Die FR bewundert, wie der Roman vom Tod erzählt …
Die FAZ kann sich dank Thomas Hellmuths kenntnisreicher Darstellung mit der Geschichte des „Austrofaschismus“ auseinandersetzen. Bela B Felsenheimers Roman „Fun“ über einen Missbrauchs-Skandal um eine bekannte Rockband findet sie gar nicht lustig. Die taz streunt mit dem Helden aus Ricardas …