BÜCHERSCHAU DES TAGES: In einen Koffer passt kein Obstbaum
Die NZZ tanzt mit A. L. Kennedys Roman „Süßer Ernst“ einen kunstvollen Pas de deux….
Die NZZ tanzt mit A. L. Kennedys Roman „Süßer Ernst“ einen kunstvollen Pas de deux….
Die FAZ lässt sich genussvoll von Ömür Iklim Demirs Erzählband „Das Buch der entbehrlichen Gedanken“ an der Nase herumführen. Sehr gut gefallen hat ihr auch der Erstling von Jane Gardam, „Weit weg von Verona“, die Geschichte eines Mädchens, das …
Die FAZ schwelgt in Guram Dotschanaschwilis funkelnd abgründiger Prosa. Die SZ lässt sich gern von einem Gedicht des hochbetagten Yves Bonnefoy verwirren und taucht mit Elena Ferrante in den Höllenschlund des neapolitanischen Patriarchats. Die NZZ stellt neue Kinder- und …
Die FAZ erkennt in Andor Gelleri einen Meister der kurzen Prosa. Außerdem liest sie neue Publikationen zum Illiberalismus in Polen und Ungarn. Die NZZ flüchtet mit Titus Gebel vor dem Staat in eine Privatstadt….
Die wichtigste Perlentaucher-Kolumne vor Weihnachten! Sätze wie Brenneisen von Ottessa Moshfegh, ein georgisches Epos von Guram Dotschanaschwili, Peter Nadas‘ weinende Leni, Karen Duves Fräulein Nette, Steve Brusattes Dinosaurier für Erwachsene. Historiker wie Robert Gerwarth blicken in hochaktuelle …
Frösteln lässt es die SZ, wenn Ursula Krechel am Beispiel der Sinti-Familie Dorn die Gefühllosigkeit der deutschen Nachkriegsgesellschaft vor Augen führt. Von Thomas Darnstädt erfährt sie, dass immerhin auf den Verstand des Verfassungsrichter Verlass war. Die FAZ verfolgt mit Stephan …
Die taz beobachtet mit Jan Gerber in Paris Karl Marx‘ Verwandlung in einen Kommunisten. Die FR feiert die kultivierte Schnoddrigkeit des Berliner Kritikers Friedrich Luft und wendet sich dann einem dicken Band mit Nadas-Quickies zu. Die NZZ …
Die SZ reist in Denis Pfabes Debütroman mit einem Konzeptkünstler durch die Achtziger und entdeckt unverbrauchte Bilder. Die NZZ tanzt mit neuen Erzählungen von Ulf Erdmann Ziegler durch Schottland. Die FR lernt mit Karen Duves Droste-Hülshoff-Roman eine ganze Epoche kennen….
Die FAZ mischt sich mit Paolo Giordanos Roman „Den Himmel stürmen“ unter Ökofundamentalisten und biblische Schwätzer. Die FR beobachtet in Katrin Gerlofs Roman „Nenn mich November“ ein Paar beim Neuanfang auf dem Land. Die NZZ reist fröhlich durch 2000 Jahre …
Elias Canetti war ein Oger, lernt die Zeit in dessen Briefen. Erschüttert liest sie auch von dem Fall des in den Vierzigern zu Unrecht verurteilten Bruno Lüdke, der in den Medien auch noch Jahre später immer wieder als Massenmörder …
Die FR stürzt sich mit Wolfgang Kraushaars vierbändiger 68er-Chronik in einen wahren Bilderfluss mit Aufnahmen aus Peking, Saigon, Berkeley, Ostberlin, Mexiko, Prag und Paris. Die FAZ freut sich über die Wiederentdeckung der österreichischen Frauenrechtlerin Rosa Mayreder. Großartig findet sie auch …
Der Tod einer schönen Frau, eine Wanderung durch Manhattan, Neues durch Nachahmung, Brecht und die schrankenlose Kommunikation – Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt.
Die NZZ bewundert die literarische Vorstellungskraft in Ahmet Altans Texten aus dem Gefängnis. Die FAZ verdankt dem Historiker Robert Gerwarth ganz neue Perspektiven auf die deutsche Revolution von 1918. Die SZ amüsiert sich bestens mit Joshua Ferris‘ „Männern, die …
Die FAZ lernt von Tara Westover, wie man sich mit Bildung aus Familienprägungen befreit. Von Dima Wannous‘ Roman „Die Verängstigten“ lernt sie, wie man sich aus der Angst befreit. Die Zeit lernt mit Jochen Buchsteiner Briten und Brexit …
Die SZ amüsiert sich prächtig mit Karen Duves Roman „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ über die Versuche, die junge Annette von Droste-Hülshoff ins Biedermeier einzupressen. Die FR liest eine moderne Antigone-Geschichte mit Kamila Shamsies „Hausbrand“. Die Welt wirft …
Die NZZ liest japanische Lyrik und erlebt in den Haiku und Tanka der großen Meister die ganze Welt in einem Augenblick. Außerdem wächst ihr der schrullige Robert Walser ans Herz. Die FR erinnert sich mit Albert Manguel an die literarische …
Die SZ lässt sich von Mark Zak an das wilde Leben des ukranischen Baunerführers Nestor Machno erinnern. Die taz entdeckt in Frank Schulz einen wahren Literaten und in seinem Roman „Anmut und Feigheit“ eine berührende Familiengeschichte. Und die FAZ liest …
Erschreckend hellsichtig waren Peter Nadas‘ Essays über Literatur und den Zustand Europas, die jetzt in einem Band zusammengefasst sind, konstatiert die FAZ. Die Welt freut sich über eine Neuauflage von Jörg Schröders „Siegfried“, die taz über die Lyrik von …
Die SZ lobt den pikanten Reiz von Emmanuel Carrères frühem Roman „Der Widersacher“. Die FAZ lernt von dem Althistoriker Hartmut Leppin die Fremdheit der „frühen Christen“ kennen. Außerdem blättert sie vergnügt in dem von Harald Neckelmann herausgegebenen Adressbuch von Hannah …
Die FAZ lässt sich von Dörte Hansens Roman „Mittagsstunde“ erzählen, wie die kleinen Bauernhöfe in Norddeutschland starben. Mit Christian Metz lernt sie „Poetisch denken“. Die FR empfiehlt beeindruckt Pascal Rabatés expressionistische Adaption von Alexej Tolstois Roman „Ibykus….
Als perfekten Herbstroman mit reichlich Soul empfiehlt die FAZ Bergsveinn Birgissons „Die Landschaft hat immer recht“ um ein paar knorrige Küstenfischer auf Island. An Antonio Ruiz-Camachos nach Art eines Testimonios verfassten Romans „Denn sie sterben jung“ beeindrucken sie die Leerstellen. …
Als rumänisches Pendant zu Prousts Recherche feiert die NZZ Gabriela Adamesteanus Klassiker „Verlorener Morgen“ von 1983. Ebenso soghaft wie die Neapel-Trilogie findet sie zudem Elena Ferrantes nachgereichten Debütroman „Lästige Liebe“. Die FAZ genießt zu Louis Althussers Hundertstem eine doppelte Portion …
„Hundekopf“ von Ama Split und Riky Kiwy ist das Porträt einer Stadt, in der keiner Angst hat: Die Leute sind griesgrämig und grau, leutselig und schluffig. Die Mädchen tragen Ringe in der Nase, kurze Röcke. Und die Hunde halten sich …
In der Hörbuch-Version von Alfred Döblins „Berlin, Alexanderplatz“ erlebt die FAZ, wie das Icke des Franz Bieberkopf zum Teil eines babylonischen Ganzen wird. Gut unterhalten fühlt sie sich, wenn Udo Lindenberg von Alkohol, Geld und Lust auf Luxus erzählt. …
Die FAZ freut sich königlich über den ersten Band der kritischen Gesamtausgabe von Hannah Arendts Schriften. Die FR befreit sich mit Udo Lindenberg aus grauer Kleinstädte Mauern. Die SZ taucht mit Burghard Klaußners Roman „Vor dem Anfang“ ins Kriegsende ein….