BÜCHERSCHAU DES TAGES: auf wimpern / wippen, in schubladen baden
Der Dlf feiert die wunderbar surrealen Gedichte der Drehbuchautorin Ines Berwing. Mit Corinna T. Sievers begibt er sich in die Welt einer nymphomanen Zahnärztin….
Der Dlf feiert die wunderbar surrealen Gedichte der Drehbuchautorin Ines Berwing. Mit Corinna T. Sievers begibt er sich in die Welt einer nymphomanen Zahnärztin….
Die FAZ freut sich über eine irrwitzige Begegnung mit Oscar Wilde im London der Zwanziger in Alexander Pechmanns Roman „Die Nebelkrähe“. Die FR erhält von Jana Simon ein kontrastreiches Bild der deutschen Gesellschaft. Die NZZ folgt Kamel Daouds „Zabor“ …
Die FAZ taucht verzaubert mit „Alwina und Nelli“ in Heribert Schulmeyers lichtdurchflutete Bildwelten. Gut gefällt ihr auch der Sound von Alex Wheatle in „Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann“. Die NZZ folgt gebannt der somnambulen Anna durch …
Die FAZ wartet mit Tabea Hertzog auf eine Spenderniere. Die NZZ lernt Samuel Beckett in seinen Briefen als glücklichen Verzweifelten kennen. Die taz staunt über die Theorie von Johannes Fried über das CO2-Koma von Jesus am Kreuz….
Dlf Kultur landet mit Erzählungen von Geovani Martins in einer umkämpften Favela in Rio de Janeiro. Die FAZ empfiehlt Carmen Maria Machados düster-feministische Geschichten über Gewalt als Virus. Die NZZ liest Dagmar Herzogs kluge Geschichte der Sexualität in den USA …
Bittere Medizin schluckt die SZ mit einem Buch von Irene Götz über weibliche Altersarmut. Die FAZ folgt mit Bartholomäus Grill den Spuren deutscher Herrenmenschen in Afrika. Die FR reist mit Slobodan Snajders Familiengeschichte „Die Reparatur der Welt“ zu den Donauschwaben….
Die SZ lässt sich von Ulrike Draesner die Angst vor dem Älterwerden nehmen und amüsiert sich dann ganz prächtig auf einer Party mit einem sprechenden Möbelstück. Von Karl Marx‘ Artikel aus der New York Tribune lernt sie, dass auf …
Die FAZ empfiehlt mit Begeisterung neue Hörbücher, zum Beispiel Mai Thi Nguyen-Kims vergnügliches Tutorial „Komisch, alles chemisch“. Und die Hörspiel-Editionen zu Fontane und Hermann Broch könnten sie fast von der Bleistiftleküre abbringen. Die SZ feiert Preti Tanejas indisches Breitwand-Melodram …
Die FAZ preist Richard Wrights 1941 erschienenen Roman „Sohn dieses Landes“ als Epos „homerischen Zorns“ und Sibylle Bergs „Brainfuck“ als sarkastisches Highlight unter den Agenturromanen. Die taz liest subtile Debütromane von Helene Bukowski und Domenico Dara. Der Dlf denkt mit …
Berührend, virtuos und unheimlich gegenwärtig nennt die FR Sibylle Bergs neuen Roman „GRM“. Die FAZ reist mit dem russischen Schriftsteller Wassili Golowanow um das Kaspische Meer und lauscht mit Shaun Usher Reden von Eisenhower, Nick Cave und Kermit, dem Frosch. …
„Das ist unser struppiges, lärmendes, hinreißendes Europa“, rief Paul Ingendaay, als er „Grand Tour“ zuschlug, eine 47-sprachige Reise durch unseren guten alten Kontinent und ganz klar Buch der Saison. Wie einige hochinteressante Romane, die es nicht richtig sind, weil sie …
Die FAZ verdankt William Boyd einen russischen Klassiker im Paris des Fin de Siècle und Anna Stern einen virtuosen, viktorianischen Beziehungsroman. Die SZ lernt das Dorfleben kennen in Lola Randls Roman „Der große Garten“. Glanz und Elend, aber keinen Klatsch …
Die taz lässt sich von Michael Roes‘ „Herida Duro“ in die Welt der albanischen Schwurjungfrauen entführen. Die FAZ lernt von dem Althistoriker Glen W. Bowersock, dass die „Die Wiege des Islam“, Arabien, in vorislamischer Zeit von genauso …
Der Dlf lernt von Michael Lewis, dass es immer dort am schlimmsten ist, wo gerade niemand hinsieht, im Fall des „Erhöhten Risikos“also außerhalb von Washington. Beklommen und begeistert liest er auch Mahir Guvens Banlieue-Roman „Zwei Brüder“. Zum Thema …
Bewundernswert findet die SZ, wie gekonnt und unaufgeregt Emile Bravo in „Spirou oder die Hoffnung“ von Mitläufertum, Courage und Vernunft im Brüssel des Jahres 1940 erzählt. Von Klaus-Dietmar Henkes „Geheimen Diensten“ erfährt sie, wie die Organisation Gehlen tatsächlich agiert …
In Christine Lehmanns „Zweiter Welt“ könnte es Reporterin Lisa Nerz spielend mit der Partei des Gesunden Menschenverstand aufnehmen, wenn die aktuelle feministischen Debatte nicht so viele Fallstricke bereithielte. Daniel Pennac revitalisiert mit dem „Fall Malaussène“ seinen verrückten Familienclan aus Bellville: …
Voller Bewunderung betritt die taz die „Umkämpfte Zone“, ein autobiografisches Buch der ehemaligen DDR-Sportlerin Ines Geipel, die am Schmerz, den das DDR-System hinterließ, nichts beschönigt. Die Welt lässt sich von Alan Hollinghurst in die (Erfolgs-)Geschichte männlicher Homosexualität in Großbritannien …
Die FAZ schwelgt mit Richard Swartz in poetischen Erinnerungen an das Prag der Siebziger, wo noch Austernlöffel gedeckt wurden, als es längst keine Austern mehr gab. Die SZ lernt von dem Literaturwissenschaftler Thomas Strässle, wie man Fakt, Fake …
Die FAZ empfiehlt wärmstens Ales Stegers Gedichtband „Über dem Himmel unter der Erde“. Dlf Kultur begleitet Rachel Carson mit geschärften Sinnen durch die Natur. Die SZ erkundet mit Johannes Krause und Thomas Trappe „Die Reise unserer Gene“….
Der dlf freut sich über die Neuausgabe der Werke des barocken Kunsttheoretikers Giovan Pietro Bellori. Die FAZ zieht mit Marie Darrieussecq in den Wald. Die FR lässt sich von Regina Scheer die Geschichte eines Mietshauses im Wedding erzählen und amüsiert …
Durchaus goutieren kann die SZ den beißenden Schnapsgeruch, der ihr aus Marco Dinics Balkan-Roman „Die guten Tage“ entgegenströmt. Die NZZ erhebt Einspruch gegen Masha Gessens Russland-Erkundung „Die Zukunft ist Geschichte“. Die FAZ liest mit nicht nachlassender Begeisterung auch Dacia …
Als tolles Geflecht aus Lebensläufen und Katastrophen empfiehlt die SZ Johan Harstads Roman „Max, Mischa und die Tet-Offensive“. Der Dlf weiß die widerborstige Prosa von Michail Bulgakows „Weißer Garde“ zu goutieren. Die taz lernt von Michaela Karls Biografie, dass die …
Eine neue Ernsthaftigkeit annonciert der Dlf mit Nicola Karlssons Roman „Licht über dem Wedding“, der ganz ohne Ironie von drei abgehängten Existenzen erzählt. DlfKultur verfolgt mit Eric Vuillard, wie am „14. Juli“ aus einer Menschenmenge das Volk wurde….
Die FAZ schwelgt in einem Prachtband zur amerikanischen Weltraumfahrt. Die staunende SZ lässt sich von Youtube-Star Hank Green einige extraterrestrische Lebensformen vorstellen und folgt gebannt den Lebensgeschichten dreier Frauen aus der Familie Leo. Der Dlf amüsiert sich mit einem maulfaulen …
Die NZZ empfiehlt William Boyds „Blinde Liebe“ als eine tolle und spannende Liebesgeschichte mit Duell, Intrigen und einer gefährlichen Geliebten. Die NZZ begutachtet „Die erschöpfte Globalisierung“. Die SZ begibt sich mit Wilhelm Bleek in den Vormärz….