Ling Ma: New York Ghost
Pilz statt Aerosol: In New York Ghost beschreibt Ling Ma eine bekannt erscheinende Pandemie, die in Endzeitstimmung mündet. Doch das ist zum Glück nicht das einzige Thema des Romans….
Pilz statt Aerosol: In New York Ghost beschreibt Ling Ma eine bekannt erscheinende Pandemie, die in Endzeitstimmung mündet. Doch das ist zum Glück nicht das einzige Thema des Romans….
2021 ist eröffnet, am letzten Donnerstag ging »Let’s talk about class« mit Anke Stelling, Marlen Hobrack und Jacinta Nandi ins neue Jahr. Neu ist in diesem Jahr die thematische Zuspitzung der Diskussion. Diesmal stand das Thema »Hausfrau und Mutter« im …
Nachdem Karen Köhler 2014 ihr Debüt Wir haben Raketen geangelt veröffentlicht hat, war schnell klar, welch großes erzählerisches Talent sie besitzt. Mit Miroloi legte die Hamburgerin 2019 ihren ersten Roman vor, welcher im Feuilleton und auf den Blogs bereits heiß …
Es wird wieder kurz angerissen: Diesmal mit Lisa Krusche in DAS GRAMM #2, einer neuen Erzählung von Clemens Meyer und einem Buch über Coming-outs queerer Persönlichkeiten. Lisa Krusche: Grüne Orangen (DAS GRAMM #2)…
Weben am jungen Mythos: Joshua Groß knüpft mit Kurzprosa und kleinen Essays in Entkommen an seine letzten Titel an und beweist noch einmal sein großes Erzähltalent. Ich kann es nicht anders sagen: Ich war erstmal beleidigt, als ich erkannt habe, …
»Let’s talk about class« geht in ein neues Jahr und wir dürfen wieder mit dabei sein, was uns sehr freut. Am 15. April findet die sechste Ausgabe der Diskussionsreihe über Wege aus dem Klassenk(r)ampf im Berliner ACUD statt….
Von Esten und Russen: In seinem Roman Gogols Disko (Homunculus) steigert Paavo Matsin die permanente russische Bedrohung für das Baltikum zu einer beschwingten Dystopie in einem russisch annektierten Estland. Gilt Polen oft als Puffer zwischen Osten – sprich: Mütterchen Russland, …
Die wilde Fahrt von Lockdown zu Lockdown geht weiter, zwischendrin scheint mal die Sonne, mal regnet es. Whatever. Was noch sonst so los war im März, lest ihr hier….
Was wäre Kreuzberg, was wäre Berlin ohne das Kottbusser Tor, den Kotti? Julia Rothenburg schreibt in Mond über Beton (FVA) eine empathische Geschichte des Platzes und seines prägenden Gebäudes in Angesicht von Gentrifizierung und sozialer Entfremdung. …
Wo ein Produkt offiziell hergestellt wird, sagt schon lange nichts mehr darüber aus, wo seine Bestandteile herkommen. Caspar Dohmen geht in Lieferketten (Wagenbach) an einen der Hauptarme der Globalisierung und erklärt, welche Effekte die Internationalisierung der Produktion auf Mensch und …
Achtung, Achtung! Die folgende Rezension kommt weder von Juliane noch von Stefan, sondern von Philipp. Ab sofort wird es hier des Öfteren Besprechungen von unserem guten Freund Philipp zu lesen geben – vorrangig zu Büchern mit queeren Themen….
Eine Novelle, ein politischer Essay, ein Roman: Bunt durchmischt geht es in dieser Runde »Kurz angerissen« daher. Jan Koslowski: Rabauken…
Zwischen kommunistischer Vergangenheit und kapitalistischer Gegenwart schimmert das Mittelalter und die düsteren Mysterien Rumäniens durch. Dana Grigorceas Roman Die nicht sterben (Penguin) verknüpft postkommunistische Gegenwart und Geschichte mit einem Schuss Vampirmythologie, aber ohne Verve….
Die Sonne kommt raus und der Briefkasten glüht: Es wird Frühling! Eine Sneak Peak zum Frühlingswetter gab es diesmal schon im Februar – weird, aber okay. Außerdem startet das literarische 2021 ziemlich stark….
Im Vergleich von Covid- und Klimakrise tritt ein Graben zutage, tiefer als der Marianengraben. Andreas Malm setzt sich in seiner Streitschrift Klima|x (Matthes & Seitz) mit den Unterschieden auseinander und beschreibt mögliche Wege aus der permanenten Krise….
Aufwachsen unter den Augen einer Sicherheitsfirma: Johann Scheerer erzählt in Unheimlich nah (Piper) die Geschichte seiner Jugend im goldenen Käfig. Das geht durchaus nah, hat aber auch Motivationsprobleme….
Literarisch auf den Hund gekommen: In liebevollen Anekdoten schrieb die Britin Vita Sackville-West 1961 über 44 Hunderassen, begleitet von eindrücklichen Bildern der Fotografin Laelia Goehr. Der hübsche Band Gesichter (Blumenbar) ist nun auch auf Deutsch erhältlich….
Auf Monster folgt Siegerin, auf die Erinnerungskultur der immerwährende Krieg: Yishai Sarid legt in Siegerin (Kein & Aber) den Finger tief in die nächste Wunde Israels. Schockierend und erhellend….
Ein Nolte ist ein Nolte ist ein Nolte. Ist immer anders und immer gut. Kurzes Buch über Tobias (Suhrkamp) bildet da keine Ausnahme….
Über wirklich Alles, was passiert ist schreibt Yrsa Daley-Ward in ihrem literarischen Memoir, das 2019 in der deutschen Übersetzung bei Blumenbar erschienen ist. Viel zu lange stand diese literarische Perle unbeachtet in meinem Regal….
Diesmal kurz besprochen: Das neue Literaturmagazin Das Gramm von Patrick Sielemann, der Roman Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß von Hiromi Kawakami und die Anthologie Schreibtisch mit Aussicht. Das Gramm #1: Clemens J….
Nachdem Hengameh Yaghoobifarah im letzten Jahr aus unterschiedlichen Gründen mehrfach in der bundesweiten Presse auftauchte, kommt nun ihr Debütroman Ministerium der Träume (Blumenbar). Der überrascht gleich mehrfach und überzeugt….
2021 ist da und der Winter ist gleich mitgekommen. Auch mal schön. Die ersten Neuerscheinungen des jungen Jahres trudeln ebenfalls ein, das macht den Start bei sonstigem Stillstand doch ganz angenehm….
Leonhard Hieronymi packt für seinen Debütroman In zwangloser Gesellschaft (Hoffmann und Campe) den Koffer und nimmt Pop mit. Und Tod. Und reichlich Bölk und Zigaretten natürlich, klar….
Mit ihrem zweiten Roman Herzklappen von Johnson & Johnson (Suhrkamp) stand Valerie Fritsch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020. Sie schreibt darin über Erinnerung, Schmerz und die Bedeutung vererbter Traumata….