Astrid-Lindgren-Preis: Meister der Märchen
Der Jugendbuchautor Jean-Claude Mourlevat wird mit dem Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet.
Der Jugendbuchautor Jean-Claude Mourlevat wird mit dem Astrid-Lindgren-Preis ausgezeichnet.
Schlüsselfigur der deutschen Erinnerungskultur: Der S.-Fischer-Lektor Walter Pehle ist gestorben.
Jahrzehntelang war Volker Hinz einer der legendären festen Fotografen des „Stern“. Ein opulenter neuer Bildband zeigt ihn als großen Bildergeschichtenerzähler.
Als Museumschef wird Hermann Parzinger scharf kritisiert für mangelnde Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit. Sein neues Buch handelt von der Geschichte der Kulturzerstörungen. Hat er dazugelernt?…
Pola Oloixaracs Satire auf die Sprache und die Neurosen der akademischen Linken war ein Skandal in Argentinien.
Eine Kolumne über ältere Werke , die immer noch interessant sind. Diesmal: „Nackt“ von David Sedaris.
Die Kluft zwischen den Gesellschaftsschichten wird größer, und wir diskutieren über „Klassismus“. Aber was bedeutet es, in Deutschland arm zu sein? 14 Autorinnen und Autoren erzählen….
Die chinesische Schriftstellerin Fang Fang hat vor einem Jahr mit ihrem „Wuhan-Tagebuch“ ein historisches Zeugnis vom Ausbruch der Corona-Pandemie geschaffen. Dafür wurde sie schmerzlich bestraft – doch die Hoffnung auf ein besseres China gibt sie nicht auf.
Der Schriftsteller und Drehbuchautor Larry McMurtry ist tot. Für seine Texas-Romane wie „Lonesome Dove“ und Filme wie „Brokeback Mountain“ gewann er Pulitzerpreis und Oscar.
Der Schriftsteller Maxim Biller gilt als scharf und polemisch. Unser Autor kennt ihn auch ganz anders. Erinnerung an ein Kennenlernen im Machtzentrum der alten BRD – mit Privatchauffeur, versteht sich….
Ein Sammelband denkt intelligent über das literarische Werk Maxim Billers nach – und über seine Position in den Diskussionen des Landes.
Ein Bildband versammelt Porträts und Fotografien von Thomas Mann – und zeigt, wie sehr die Selbstinszenierung zu seiner Kunst gehörte.
Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy hat den koordinieren Abwehrkampf Europas gegen die Rückgabe geraubter afrikanischer Kunst rekonstruiert.
Eine digitale Konferenz des Literaturarchivs Marbach diskutiert, was diese Institution in Zukunft sammeln kann und soll. Und ob ihr mehr gesellschaftliche Relevanz nutzt oder schadet.
Joseph Vogl erklärt, wie das Bündnis von Finanzmarkt und Internetfirmen die Gesellschaft bedroht. Und macht eine düstere Prophezeiung.
Wenn der Autor im eigenen Textfluss ertrinkt: Christoph Ransmayrs Roman „Der Fallmeister“ erzählt von einer Zukunft, in der Europa in Stämme und Clans zersplittert und die ganze Welt vom Klimawandel umgeformt wird. Außer Kambodscha
In der Zeitschrift „Sinn und Form“ tritt Elisabeth Hauptmann, Bertolt Brechts Sekretärin, aus seinem Schatten. Ihr Projekt: aus dem Mann einen Dichter von Gewicht zu machen.
Isaac Rosa erzählt eine Beziehungsgeschichte rückwärts. Und zeigt, welch revolutionäres Potenzial der Satz „Wir wollten zusammen alt werden“ hat.
„tot wie so viele und trotzdem lebendig“: Maria Stepanova denkt die Sprache des Gedichts und die Sprache der Politik zusammen.
Eva Ladipos Gentrifizierungsromanze „Räuber“ träumt von Solidarität zwischen den Bobos und den Entmieteten.