„Die zweite Frau“: Wer ist Mohnteine?
In seinem Keller fand der Schriftsteller Günter Kunert ein Manuskript: „Die zweite Frau“, geschrieben vor 45 Jahren in der DDR, ist eine Orgie aus Spott und Hohn.
In seinem Keller fand der Schriftsteller Günter Kunert ein Manuskript: „Die zweite Frau“, geschrieben vor 45 Jahren in der DDR, ist eine Orgie aus Spott und Hohn.
War Franz Kafka ein jüdischer Autor? Und wohin gehört demzufolge sein Erbe? Darüber haben Deutschland und Israel heftig vor Gericht gestritten….
Vergangenes Jahr wurde die Auszeichnung wegen eines internen Skandals ausgesetzt. In diesem Jahr will das Gremium nun zwei Preisträger verkünden.
Die britische Perspektive auf #vonhier: Das Buch der britischen Journalistin Reni Eddo-Lodge wird weißen Frauen und Männern keinen Spaß machen.
Buchhändler beklagen öffentlich eine feuilletonistische Verschwörung gegen Takis Würgers Roman „Stella“. Offenbar missverstehen sie die Aufgabe von Literaturkritik.
Früher hat mein Großvater einen Gipfel nach dem anderen bezwungen. Jetzt liegt er im Krankenhaus und wird es nicht mehr verlassen. Ein Leben geht zu Ende….
In „Sex machina“ diskutiert die Kulturwissenschaftlerin Sophie Wennerscheid die Frage: Ist Techno-Sex ein Begehren wert?
Die ukrainische Autorin Tanja Maljartschuk gewann 2018 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Nun erzählt ihr erster Roman von den Traumata des 20. Jahrhunderts….
Ein preiswürdiges Stück Prosa: Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt in seinem Roman „Enteignung“ mit spielerischer Eleganz von gesellschaftlichen Umbrüchen.
Die BRD als Angstnation, das menschliche Bedürfnis nach Identität und die Zukunft des Begehrens: Die besten elf Sachbücher des Monats erweitern den Horizont.
Das Debüt der Autorin Josephine Rowe, „Ein liebendes, treues Tier“, ist das Porträt einer Familie. Ihre Mitglieder: zwischen absolut verzweifelt und grotesk witzig.
Außersichsein, Hochspannung der Gefühle, die Rage der Frauen: Mela Hartwig war eine Pionierin im Beschreiben weiblicher Gefühlswelten und eine große Autorin der Moderne.
Der englische Schriftsteller Julian Barnes fällt ein hartes Urteil über die Politiker seines Landes. Ein Gespräch über den Brexit, Fußball und den Glauben an Literatur
Heute im Laden bestellt, morgen vorrätig: Das geht nur dank eines Erfurter Großhändlers. Der hat jetzt aber Insolvenz angemeldet. Die Folgen könnten gravierend sein….
In den großen Ferien kamen die Ostdeutschen an den Balaton. Sie aßen Melonen, schwammen nackt und sprachen vom Westen. Ungarische Erinnerungen an Sommer und Herbst 1989
Mondlandung, Krocket-Spiel und erste Liebe: Ulrich Woelk fängt in seinem Roman „Der Sommer meiner Mutter“ die bundesdeutsche Mentalität des Jahres 1969 ein.
Heute will jeder Opfer sein. Das gefährdet die westlichen Demokratien, schreibt Francis Fukuyama in seinem neuen Buch „Identität“. Er setzt auf nationale Identität….
Bernd Stegemann, Dramaturg und neuerdings Stratege der Sammlungsbewegung Aufstehen, fühlt sich von linker Moral drangsaliert. Darüber hat er ein Buch geschrieben.
Manche Bücher werden zu Events gemacht, bei denen es um Literatur kaum noch geht, sondern um den Skandal und die Debatte. Für sie brauchen wir eine Ethik des Nichtlesens.
Der Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow hat ein Buch geschrieben: eine als Enzyklopädie getarnte Selbsterzählung. Darüber musste geredet werden, ganz persönlich, beim Tee.
Die Jury hat die Shortlist der Nominierten in drei Kategorien bekannt gegeben. Zu ihnen gehört auch ein Autor aus dem Messegastland Tschechien.
Vor 30 Jahren starb der Schriftsteller Thomas Bernhard, dessen Figuren stets in Not waren. Einleuchtend, dass die Berufsfeuerwehr jetzt mit ihm um die Wette twittert.
Pubertierende Kinder können ätzend sein. Phänomenal ist es aber, mit ihnen zusammen zu lernen: Versuch eines neuen Pädagogikkonzepts für eine Zwölfjährige und ihren Vater
Peter Høegs neuer Roman „Durch deine Augen“ will von traumatischen Gewalterfahrungen dreier engster Freunde erzählen. Er enttäuscht mit seinem Hang zu banalen Sentenzen.
Eine Sammlung männlicher Vorbilder für Jungen verkauft sich bestens. Es ist absonderlich, wie der Autor Ben Brooks es als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit inszeniert.