Literaturnobelpreis: Dichterin ersetzt Dichterin
Die Schwedische Akademie hat eine Nachfolgerin für ihr zurückgetretenes Mitglied Katarina Frostenson gefunden. Tua Forsström nimmt ihren Platz ein.
Die Schwedische Akademie hat eine Nachfolgerin für ihr zurückgetretenes Mitglied Katarina Frostenson gefunden. Tua Forsström nimmt ihren Platz ein.
Der Historiker Tim Blanning hat eine fulminante Biografie Friedrichs des Großen geschrieben. Sie rückt erstmals die Homosexualität des Monarchen akribisch in den Blick.
Was ist Heimat? Sind es Menschen, Gebäude oder Gegenstände? Die Belgierin Marian De Smet hat eine Ausreißergeschichte übers Zuhausesein geschrieben….
Aus nahezu jedem Satz sprüht ein übertakteter Geist: Die neuen Erzählungen von Clemens J. Setz sind verzweifelt lebendig, vertrackt, witzig, tragisch und sogar tröstlich.
Die große Rosamunde Pilcher ist gestorben. Sie liebte ihre Heimat Cornwall und Adjektive. Beides verwob sie zu sensationellem Kitsch….
In seinem neuen Roman erzählt T. C. Boyle aus dem Leben des Drogenprofessors Timothy Leary….
Die Verfilmungen ihrer Romane haben sie berühmt gemacht. Die Schriftstellerin Rosamunde Pilcher ist im Alter von 94 Jahren gestorben.
Der Sohn des gestorbenen Autors J. D. Salinger arbeitet am Nachlass seines Vaters….
Die Georgierin Ruska Jorjoliani hat einen erstaunlichen Debütroman verfasst: Er erzählt das russische 20. Jahrhundert elegant und ironisch als Geschichte eines Verrats.
„Scharfsinn, Streitlust, Humor und europäisches Bewusstsein“: Der renommierte Ludwig-Börne-Preis geht in diesem Jahr an die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse.
Ein wahrhaft begehrender Mann? Jan Drees‘ popliterarischer Roman „Sandbergs Liebe“ schildert die Abgründe einer obsessiven, manipulativen Beziehung.
Der senegalesische Ökonom Felwine Sarr will die wirtschaftliche und soziale Kultur Afrikas mobilisieren. Sein Buch „Afrotopia“ ist auch ein Aufbruchsprojekt.
John Lanchester entwirft in seinem neuen Roman ein Großbritannien, das zur bewachten Festung wird. Und das Volk wird darin selbst zum Tyrannen.
Ottessa Moshfegh ist eine neue, radikale Stimme der US-amerikanischen Literatur. Ihr garstiger, aktueller Roman feiert die totale Betäubung als Erlösung von der Welt.
Der Historiker Dieter Langewiesche geht in seinem neuen Buch der Frage nach, wie die Kriege der vergangenen drei Jahrhunderte Europa geformt haben.
Der Schriftsteller Christoph Hein hat den Film „Das Leben der Anderen“ und dessen Regisseur kritisiert. Nun wird Hein vorgeworfen, die DDR zu verharmlosen. Zu Unrecht….
Was geschah 1919? Wie war Pop im 19. Jahrhundert?…
Der Roman von Takis Würger könnte vor Gericht landen: Ein Berliner Anwalt fordert vom Hanser Verlag im Namen der Erben, das Buch nicht weiter zu vertreiben.
Da kann man sich schon fragen: Was soll das alles? Der Philosoph Georg W. Bertram erklärt in seinem Buch „Was ist der Mensch?…
Letzte Dinge unter einer Schicht aus Staub und Nikotin: In ihrem Buch „Was bleibt“ rekonstruiert die Autorin Susannah Walker das Leben ihrer toten Mutter.
Die Website „La vida de nos“ ist ein Portal der Verwüstung: Hier berichten Schriftstellerinnen und Journalisten vom Alltag im völlig entgleisten Venezuela.
Nora Bossongs Lyrik sagt mehr als tausend Reden über den Zustand der Politik und ihrer Hilflosigkeit. Der Gedichtband „Kreuzzug mit Hund“ ist teilweise erstaunlich.
Hochaktuell durch die Debatte um den deutschen Kolonialismus: In ihrem faszinierenden Roman „Babel“ erzählt Kenah Cusanit von Robert Koldewey, der einst Babylon ausgrub.
Mitten im Gelbwestenkampf legt der französische Autor Édouard Louis ein neues Buch über sich und seine Familie vor. Es ist ein vulgärsoziologisches Pamphlet geworden.
Endlich erscheinen die Künstlerbiografien des Schriftstellers Giovan Pietro Bellori aus dem 17. Jahrhundert auf Deutsch. Er revolutionierte die Kunstbetrachtung….