„Schreiben für ewige Anfänger“: Thalmayr geht baden
Hier spricht der pensionierte Deutschlehrer! Hans Magnus Enzensberger verfasst unter Pseudonym einen kurzen Lehrgang für junge Dichter und gibt handfeste Ratschläge.
Hier spricht der pensionierte Deutschlehrer! Hans Magnus Enzensberger verfasst unter Pseudonym einen kurzen Lehrgang für junge Dichter und gibt handfeste Ratschläge.
Geister und Seelen, Fieberträume und Halluzinationen: Es knistert und rauscht, es riecht, wuselt, flattert in Florian Wackers gekonntem Roman „Stromland“.
In ihrer Dankesrede für den Büchner-Preis hat Terézia Mora eine veränderte Debattenkultur beschrieben: Hetze gebe es in Deutschland inzwischen auch auf Regierungsebene.
Philipp Weiss hat da eine Idee: Er legt ein Monumentalwerk in fünf verschiedenen Genres vor – und scheitert am Problem des planetarischen Erzählens.
László Krasznahorkai zählt zu den bedeutendsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Sein neuer Roman ist eine faszinierende zeitgeschichtliche Parabel.
Warum stürzen Hochhäuser so selten ein, wer hat Angst vor Deutschland und welches Verhältnis hatten andere Kulturen zum Tod? Zwölf Sachbücher erweitern den Horizont.
Alles lieb gemeint, aber ziemlich spießig: Der Bestsellerautor Wolf Haas präsentiert in seinem neuen Roman „Junger Mann“ wohlkalkulierte, anspruchslose Kabarettprosa.
Schon 1992 hat Elena Ferrante eine Verleumdung mit sexueller Gewalt verknüpft und zum Kern eines Romans gemacht. Jetzt ist ihr Erstling „Lästige Liebe“ neu erschienen.
Mit 69 schreibt der Schauspieler Burghart Klaußner ein Buch über den April 1945 in Berlin. Er findet eine Sprache für den Untergang, in dem das Neue längst begonnen hat.
Das neue Buch „1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte“ von Florian Illies macht genau da weiter, wo sein erstes Buch über dieses sagenhafte Jahr endete. Ein Auszug
Die Bolschewiki waren eine multinationale Sekte, die bis heute kaum verstanden wird. In „Das Haus der Regierung“ zeigt der Historiker Yuri Slezkine, warum.
Zwei neue Bücher über Dinosaurier erzählen von Urzeit-Riesen und der abenteuerlichen Jagd nach Fossilien. Und über allem steht die Frage: Sterben auch wir bald aus?
Mancher Fußballfan glaubt, es werde immer schlimmer mit dem Systemspiel und der Totalvermarktung. Zeit, mal wieder Julian Barnes‘ Krimi „Abblocken“ von 1985 zu lesen.
Vom Abendbrottisch in die Hinterzimmer der Mafiabosse: Jennifer Egans großer New-York-Roman „Manhattan Beach“ spielt in den Dreißigerjahren und ist echter Kanon-Stoff.
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Hier schreiben Schriftstellerinnen und Schriftsteller regelmäßig und fortlaufend über Politik, Gesellschaft, Literatur und ihr Leben.
Die wichtigste britische Literaturauszeichnung geht an eine nordirische Schriftstellerin. Anna Burns bekommt den Man-Booker-Preis für ihren Roman „Milkman“.
Der Bestsellerautor Dave Eggers hat seinen ersten Kinderroman geschrieben. Darin wird die Erde von Kindern gerettet. Wir haben mit ihm über Angst und Mut gesprochen….
Annie Ernaux ist in Frankreich eine literarische Legende, bei uns wird sie gerade erst entdeckt. In ihrem Haus bei Paris spricht sie über Schuld und Klassenherkunft.
Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse haben Aleida und Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. In ihrer Dankesrede appellieren sie an Europa.
Aleida und Jan Assmann sind das einflussreichste Intellektuellenpaar unserer Zeit. Jetzt bekommen sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Ein Buch erscheint. Aber wie ist es dazu gekommen? Drei Autorinnen und ein Autor sprechen über das Alleinsein, über schmerzhafte Verrisse und die Notwendigkeit der Krise….
Auf der Buchmesse präsentiert sich das Land als Staat im Aufbruch. Wie sehen das die Jugendlichen dort? Ein Streifzug durch Tbilissi
Im Internet haben die Rechten die alten linken Formen des Widerstands gekapert. Ihre Provokationen halfen Trump ins Amt. Angela Nagle porträtiert diese neue Gegenkultur….
Dieses Jahr wird kein Literaturnobelpreis verliehen, alternativ wurde der Literaturpreis der Neuen Akademie vergeben. Eine Autorin aus Guadeloupe erhält ihn.