„Zeilen und Tage III“ von Peter Sloterdijk: Der alternde Zarathustra
Große Aufschwünge, große Abstürze: Peter Sloterdijks jüngst veröffentliche Tagebücher aus den Jahren 2013 bis 2016 stimmen den Leser melancholisch und heiter zugleich.
Große Aufschwünge, große Abstürze: Peter Sloterdijks jüngst veröffentliche Tagebücher aus den Jahren 2013 bis 2016 stimmen den Leser melancholisch und heiter zugleich.
Einst hievten die Chemical Brothers elektronische Musik in den Mainstream. Nun haben sie ein Erinnerungsbuch veröffentlicht. Es funktioniert genau so wie ihre Musik….
In seiner Mitt-Romney-Biografie erzählt McKay Coppins die Geschichte einer persönlichen Wandlung. Und zeigt, wie sich die Republikanische Partei Donald Trump unterwirft.
Ein Meisterwerk aus Sound und Rhythmus: Tim Staffel hat mit „Südstern“ einen hinreißenden Berlin-Roman über die große Komödie der deutschen Hauptstadt geschrieben.
Zum nahenden Todestag Rainer Maria Rilkes erscheinen nun drei Bände mit Berichten seiner Zeitgenossen. 800 Verehrer erpuzzeln darin einen Dichter zum Anfassen.
Sie konstruierten eine mondäne Gegenwelt: Roman Sandgruber erzählt in seinem neuen Buch, wie sich die Frauen der Rothschilds einst aus dem Korsett der Familie befreiten.
Der renommierte Prix Goncourt geht an den französischen Schriftsteller und Filmemacher Jean-Baptiste Andrea. Ausgezeichnet wird es für sein Buch „Veille sur elle“.
Der britische Opernsänger Ian Bostridge singt nicht nur. In einem feinen Essayband denkt er über die Musik nach, die ihm etwas bedeutet.
In US-Schulen werden zunehmend Bücher etwa zu sexueller Orientierung oder Religion verboten. Hier spricht die Autorin Laurie Halse Anderson über ihren Kampf dagegen.
Was können Einzelne gegen Unrecht tun? Astrid Sy erzählt in ihrem neuen Jugendroman die wahre Geschichte von Leuten, die im Zweiten Weltkrieg jüdische Kinder verstecken.
Die Pop-Prinzessin erzählt ihr Leben zwischen Weltruhm und Vormundschaftsterror. Und der Historiker Frank Trentmann erklärt, wie die Deutschen so moralisch wurden.
Der Schriftsteller Paul Auster ist an Krebs erkrankt, seine Frau Siri Hustvedt machte es öffentlich. Nun hat Auster ein Buch geschrieben, in dem der Tod ein Paar trennt.
Im Kriminalroman „Antoniusfeuer“ von Monika Geier regnet es an den passenden Stellen. Auch sonst ist alles Wünschenswerte dabei: Kirche, Dämonen, Diversity und Ironie.
Andreas Pflüger ist schon vor 20 Jahren tief in die Welt der Geheimdienste eingetaucht. Jetzt hat er einen hochaktuellen Thriller über den Kalten Krieg geschrieben.
Die prominente Biografin Mary Gabriel hat ein Buch über Madonna geschrieben. „A Rebel Life“ ist akribisch recherchiert, frei von Geniekitsch – kein schlichtes Fanbuch.
In Amir Gudarzis Debütroman flieht ein junger Mann aus dem Iran in die europäische Kälte. Dort verliert er seine Sprache, seinen Status – nur die Gewalt bleibt.
Polenta, Tofu, Hirse – vieles, das heute als gesund und vernünftig gilt, wurde aus der Not geboren. Davon erzählt das erstaunlich hellsichtige Buch „Die Küche der Armen“.
Von Berlin nach Paris und zurück: Nicolaus Sombart war der Paradiesvogel unter den deutschen Intellektuellen. Seine Erinnerungsbücher sollte man dringend wieder lesen.
Elena Fischer erzählt in ihrem beeindruckenden Debütroman vom Aufwachsen einer 14-Jährigen. Das Buch ist Coming-of-Age-Geschichte, Sozialstudie und Roadnovel in einem.
In „Ein Stück Himmel“ erzählte sie die Geschichte ihrer Kindheit: Die polnische Schriftstellerin Janina David ist im Alter von 93 Jahren in London gestorben.
Erich Honecker warnt vor Beat-Musik, Ludwig Erhard erklärt seinen Rücktritt. Eine grandiose Sammlung macht Reden aus 55 Jahren deutscher Geschichte hörbar.
Der neue Texter Fabrice Caro macht aus „Die Weiße Iris“ den besten Asterix-Band seit dem Tod René Goscinnys. Der Feind sind keine Römer, sondern die Achtsamkeit.
Zadie Smith hat einen historischen Roman über einen kuriosen Betrugsfall geschrieben. Der erzählt auch viel über den modernen Populismus. Eine Begegnung in London
Lauren Groff hat einen hinreißenden Roman über die frühen Siedler in Amerika geschrieben. „Die weite Wildnis“ erzählt vom Ursprung westlicher Naturbeherrschung.
Richtig verstanden hat man das menschliche Gedächtnis bis heute nicht. Damit spielt Zoë Becks neuer Thriller „Memoria“: Sind die Gewaltträume einer Pianistin nur Fiktion?