„Sister Outsider“: Ihre Sprache ist eine Waffe
Die Dichterin Audre Lorde kritisierte schon 1984 weiße Feministinnen und sexistische schwarze Männer. Jetzt erscheinen ihre Essays erstmals auf Deutsch.
Die Dichterin Audre Lorde kritisierte schon 1984 weiße Feministinnen und sexistische schwarze Männer. Jetzt erscheinen ihre Essays erstmals auf Deutsch.
Gibt es keine vernünftigen, anständigen Leute mehr in Deutschland? Der Dichter Durs Grünbein hat darauf nicht nur Antworten, er ist auch selbst ein seltenes Exemplar.
Der Bestsellerautor Frank Schätzing stellt in einem Sachbuch zur Klimakrise die Frage: „Was, wenn wir die Welt einfach retten?“ Leider gerät die Antwort nicht so leicht.
Sahra Wagenknecht kritisiert in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ das linksliberale Großstadtmilieu. Skandalös ist dieses Essay nur für Freunde von Säuberungsprozessen.
Die Biographie „Der große Kalanag“ erzählt die unglaubliche Geschichte eines Zauberers, der nach dem Zweiten Weltkrieg seine NS-Vergangenheit verschwinden ließ.
Steffen Kopetzky schreibt gut recherchierte Abenteuergeschichten. „Monschau“ stellt die Pockenepidemie in ein nostalgisches Zeitbild, das überraschend vertraut wirkt.
Bei der diesjährigen Preisverleihung der Leipziger Buchmesse sind Autorinnen bei den Nominierungen in der Überzahl. Die Verleihung soll am 28. Mai stattfinden….
Der Historiker Dan Diner erzählt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu. Durch einen Perspektivwechsel wirkt vieles anders, manches erscheint in ganz neuem Licht.
Überkomplexe Erzählmanöver: Norbert Gstreins „Der zweite Jakob“ ist ein fulminant konstruierter Roman, der alles dafür tut, keine endgültige Wirklichkeit zuzulassen.
Jörg Magenau hat das gewagt, woran viele Literaturkritiker bereits gründlich gescheitert sind: Er hat einen Roman geschrieben. Ihm ist es beeindruckend gelungen.
Von „Robert Koch“ zum Dorf-Nazi: Juli Zehs Roman „Über Menschen“ erzählt von einer Frau, die vor dem Corona-Lockdown aufs Land flieht und eine neue Gemeinschaft entdeckt.
Saša Stanišić hat sein erstes Kinderbuch geschrieben. Das war gar nicht leichter als ein Roman für Erwachsene, sagt er im Interview. Zum Glück hat ihm sein Sohn geholfen….
Der 15-jährige Daniel verliert regelmäßig die Kontrolle. Juliane Pickel erzählt in ihrem Jugendbuch „Krummer Hund“, was ein abwesender Vater für ein Kind bedeuten kann.
Die Schriftstellerin über sowjetisches Bildungsbürgertum, Demütigungen in deutschen Schulen und die erstaunliche Wirkung von 24 Bänden „Hanni und Nanni“
Der spannungsgeladene Roman „Der Verdacht“ handelt von einer Mutter, die ihr Kind nicht lieben kann. Ist das möglich? Und darf es das überhaupt geben?…
In Dana Grigorceas Rumänien-Roman fliegt eine großbürgerliche Vampirella über die verschandelte Walachei, während korrupte Ex-Kommunisten den Dracula-Erlebnispark bauen.
Unterwegs zu den Menschen: CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak ging für sein neues Buch mit dem Politologen Georg Milde auf Deutschlandtour. Da ließ sich etwas erleben!
War das Berlin der Neunzigerjahre vielleicht einfach ein Flop? Anmerkungen zu Rebekka Kricheldorfs Debütroman „Lustprinzip“
Vom Arbeiterkind zum „Vorzeige-Homo des Heavy Metal“: Judas-Priest-Sänger Rob Halford hat seine Autobiografie geschrieben. Es geht um Suff und Hits. Und ums Verstecken
Der indisch-amerikanische Politikwissenschaftler Parag Khanna prophezeit in seinem Buch „Move“ ein Jahrhundert der globalen Migration – und findet das gar nicht schlimm.
In einem neuen Sammelband berichten 14 Autorinnen von der Armut und wie sie einen niemals loslässt. Gemeinsam zeichnen sie das glaubhafte Bild eines ungerechten Landes.
Der Schriftsteller und Jurist Ferdinand von Schirach fordert neue, zusätzliche Grundrechte für alle EU-Bürger. Ein Gespräch über sein neues Buch „Jeder Mensch“
Tiere, Raubkunst, Feminismus – und die ewig neue Frage, was Meinungen und Fakten unterscheidet: Für unsere Jury sind diese zwölf Titel die Sachbücher des Monats.
Für die deutsche Fassung von Amanda Gormans Inaugurationsgedicht „The Hill We Climb“ wurde ein Dreierteam eingesetzt: Wie ist die Übersetzung?
Takis Würger hält mit „Noah“ die Erinnerungen des Holocaust-Überlebenden Noah Klieger wach und schafft es, das Unaussprechliche in Worte zu fassen.