Wunden lecken im Warschauer Plattenbau – Dorota Maslowska erzählt einmal mehr grandios vom Polen der Gegenwart
Mit unerhörter Dichte und in jagendem Rhythmus entwirft Dorota Maslowska existenzielle Schieflagen und Empfindungen, die Bände sprechen, in einem berstend vollen Buch von nur 150 Seiten. Die Schärfe ihres Blicks aber sollte man nicht mit Zynismus verwechseln.
