Ludwig von Mises: kompromisslos liberal
Die Schriften von Ludwig von Mises (1881–1973) sind von bedrückender Aktualität. Sie zeigen, warum es dem Staat zusehends gelingt, die freie Marktwirtschaft auszuhöhlen.
Die Schriften von Ludwig von Mises (1881–1973) sind von bedrückender Aktualität. Sie zeigen, warum es dem Staat zusehends gelingt, die freie Marktwirtschaft auszuhöhlen.
Mit digitalem Totalitarismus und langfristiger Planung durch die alles beherrschende Partei will China eine neue Welt- und Gesellschaftsordnung schaffen. Es ist also höchste Zeit, sich ernsthaft mit diesen Zielen zu befassen. Zwei neue Buchpublikationen helfen dabei….
Es gibt die One-Hit-Wonder: ein Song, ein Buch – und dann nichts mehr. Und es gibt jene, die sich vom frühen Erfolg nicht beeindrucken lassen und sich mit dem zweiten Buch gar übertreffen. Zwei Beispiele aus dem diesjährigen Bücherherbst….
Auch wer nicht an eine höhere Macht glaubt, kann ein guter Mensch sein: Das legt Denis Diderot in einem kleinen Dialog dar. Hans Magnus Enzensberger hat das Büchlein aus dem Jahr 1774 nun erstmals ins Deutsche übersetzt.
Ein einziger wahrer Gott oder viele austauschbare Götter? Man kann die Geschichte des Monotheismus auch als Mediengeschichte erzählen. Der Theologe Eckhard Nordhofen tut das virtuos….
Auch wer nicht an eine höhere Macht glaubt, kann ein guter Mensch sein: Das legt Denis Diderot in einem kleinen Dialog dar. Hans Magnus Enzensberger hat das Büchlein aus dem Jahr 1774 nun erstmals ins Deutsche übersetzt.
Neben seinem Erzählwerk hat der ungarische Schriftsteller Péter Nádas stets auch Essays verfasst, in denen er nie vordergründig politisch argumentiert, sondern ethnologisch, soziologisch, mythologisch, anthropologisch – und persönlich sowie erzählend. Eine klug komponierte Auswahl zeigt ihn auf der Höhe eines Könnens.
Eine sentimentale Reise zurück in das Land der Kindheit birgt manche Gefahr. In ihrem Indien-Roman traut Anna Katharina Fröhlich ihren Erinnerungen mehr als den Bildern der Gegenwart.
«Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt» – mit diesem Roman gewinnt der international erfolgreiche Autor Peter Stamm den Schweizer Buchpreis 2018. Der Preis wurde am Sonntag im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel verliehen.
Ist von Klassikern der russischen Literatur die Rede, fallen stets die Namen Tolstoi, Dostojewski und Tschechow. Iwan Turgenjew, dessen Geburtstag sich am 9. November zum 200….
In ihrem neuen Roman bürstet die Schottin A. L. Kennedy einmal mehr die Liebe zünftig gegen den Strich….
Das Flanieren hatte der Dichter Guillaume Apollinaire in Paris zur Kunstform gemacht. Seine ersten Erfahrungen als Flaneur machte er aber an der Hand seiner Mutter in seiner Geburtsstadt Rom. Eine Spurensuche hundert Jahre nach seinem Tod….
Der Historiker Martin Mulsow entwirft ein neues Bild der deutschen Frühaufklärung. Seine ideengeschichtliche Archäologie macht deutlich, dass die Aufklärung kein heroisches Ereignis war, sondern ein Prozess, in dem auch der Zufall zählte.
Der Schweizer Journalist Peter Hossli hat eine Liebeserklärung an seinen Beruf geschrieben. Am Beispiel eigener Reportagen zeigt er, wie und warum er sein Publikum aufklären will.
Sechs Lyrikerinnen und Lyriker haben ein vergnügliches Bestiarium mit lebensschlauen und sprachwitzigen Kindergedichten geschrieben.
Ihre Bücher sind eine Sehschule, und ihre Zeichnungen verzaubern die Welt, damit sie erst erkennbar wird. Nun zeigt ein Katalogbuch das zeichnerische Werk der Kinderbuchillustratorin im Überblick.
Neue Jugendbücher schildern die Trauer als einen sehr individuellen und persönlichen Prozess.
Elias Canetti hat sein Leben lang an seinem Nachruhm gearbeitet. Das lässt sich nirgends besser nachlesen als in seinen Briefen. Das macht sie ein wenig langweilig und zugleich hochinteressant….
Wir leben im digitalen 21. Jahrhundert in Nationalstaaten, deren Architektur aus dem 19. Jahrhundert stammt….
Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger verrät das Wesentliche nur zwischen den Zeilen. Doch er berührt durch seine unbeirrbare Zugewandtheit.
Der Mensch ist das unerlöste Tier, das nach Rettung und Befreiung verlangt. Davon handeln poetisch genau und mit virtuoser Verspieltheit die Erzählungen von Ulf Erdmann Ziegler.
Die evolutionäre Psychologie liefert eine Erklärung für Unterschiede im Verhalten der Geschlechter. Damit legt sie sich mit den Sozialwissenschaften an, die das Geschlecht zu einem gesellschaftlichen Phänomen erklären. Das neue Buch eines Psychologieprofessors heizt den Kulturkampf an den Universitäten weiter …
Das Unbehagen an der Ökonomie und der Finanzindustrie ist weit verbreitet, erst recht seit der Finanzkrise 2008. Ein Literatur- und zwei Wirtschaftswissenschafter plädieren daher für neue Narrative, die konträre Positionen versöhnen könnten.
Was wir als Antike bezeichnen, begann in Kreta und endete mit Augustin. Oder vielleicht doch später? Allzu viele Gedanken machen sich die Autoren eines neuen Überblickswerks zur frühen Geschichte Griechenlands und Roms darüber nicht….
Die Polarisierung in Amerika nimmt zu – nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich. Die Politikwissenschafterin Lilliana Mason geht den Ursachen nach. Ihre Erkenntnisse stimmen wenig optimistisch….