Alfred Hitchcock machte den Roman berühmt, jetzt liegt er auf Deutsch vor
Bekannt wurde «Immer Ärger mit Harry» von Jack Trevor Story durch Hitchcocks Verfilmung. Aber wer kennt schon den Roman dahinter?
Bekannt wurde «Immer Ärger mit Harry» von Jack Trevor Story durch Hitchcocks Verfilmung. Aber wer kennt schon den Roman dahinter?
Der Historiker Lutz Maeke beleuchtet in einer neuen Studie die Beziehungen zwischen der DDR und der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Dabei zeigt sich, wie geschickt Yasir Arafat die weltpolitische Lage für seine Ziele nutzte.
In «Vom Neandertal in die Philharmonie» führt Eckart Altenmüller mit naturwissenschaftlichem Blick durch Evolution, Physiologie und Neurologie des Musizierens.
Er zähle sich zu den engagierten Schriftstellern, sagt der Argentinier Marcelo Figueras. In seinem jüngsten Roman blendet er weit zurück ins letzte Jahrhundert – und entdeckt Parallelen zu heute.
Matthias Messmer und Hsin-Mei Chuang haben die Ränder des chinesischen Reiches bereist und analysieren in einem aussergewöhnlichen Text-Bild-Band die Entwicklung der Macht im Spiegel seiner Grenzlande.
Elf Jahre alt war der Lieblingssohn Abraham Lincolns, als er an Typhus starb. Aus diesem historischen Moment heraus entfaltet George Saunders in seinem Roman eine haarsträubend skurrile und doch zu Herzen gehende Geschichte.
Der Schriftsteller Jan Böttcher schickt in seinem neuen Roman seinen Helden zurück in die Landschaft der Kindheit. Dass er dort strandet, fühlt sich nicht nur an wie eine Niederlage.
Intelligenz und Hass – das waren die Energien, die der afroamerikanische Autor James Baldwin als Heranwachsender gegen seinen Stiefvater ins Feld führen konnte. Davon handelt sein erster Roman, der nun in neuer Übersetzung vorliegt.
Der Roman «Wege, die sich kreuzen», der in Finnland wochenlang die Bestsellerliste anführte, ist eine Familienchronik der raffinierten Art. Bevor der Verfasser, Tommi Kinnunen, das Geheimnis löst, überlässt er vieles der Phantasie des Lesers.
Michael Angele hat die erste Biografie über den verstorbenen «FAZ»-Herausgeber Frank Schirrmacher geschrieben. Sein Adressat: Frank Schirrmacher. Es ist ein merkwürdiges Buch geworden….
Ist die amerikanische Demokratie in Gefahr? Was sind die Symptome der Krise? Und ist Donald Trump schuld daran?…
Neun Anläufe nimmt David Szalay in seinem Buch, um die Kontur des modernen Mannes einzufangen. So unterschiedlich seine Protagonisten angelegt sind – das Leben hat keiner wirklich im Griff.
In seinem neuen Roman «Lass dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe» befreit sich der österreichische Schriftsteller mit seinem Sprachfuror von einer traumatisierenden Erinnerung.
Gehst du ein Risiko ein, oder bist du einfach nur ein Schwätzer? Der Philosoph Nassim Nicholas Taleb liefert Bausteine für ein neues unternehmerisches Ethos – und einen Bullshit-Detektor für lebenskluges Handeln im Alltag.
Thomas Nipperdeys «Deutsche Geschichte» ist ein Monument der Geschichtsschreibung. Aber wie ist es entstanden? Und hätte der Entstehungsprozess auch ganz anders verlaufen können?…
Mehr Gesundheit, mehr Wohlstand, mehr Optionen: Immer mehr Menschen leben in der bisher besten aller Welten. Aber gerade die Wohlhabenden reden das Erreichte schlecht. Der Publizist Jonah Goldberg hält mit einem neuen Buch dagegen….
Als er im Schweizer Exil in aller Stille eine Verfassung für das postkommunistische Russland ausarbeitete, konnte der Philosoph Iwan Iljin (1883–1954) nicht hoffen, damit jemals Resonanz zu finden. Dabei ist er in seinen Gedankengängen mehr als nur ein Stichwortgeber des …
Die Welt hat den von den Russen angezettelten «Bürgerkrieg» im Donbass fast schon vergessen. «Internat», der furiose jüngste Roman des ukrainischen Schriftstellers Serhij Zhadan, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Dämonie eines Geschehens, das aus dem Nichts über die Zivilbevölkerung hinweg …
Manchmal lösen Wissenschafter Probleme. Aber nicht immer. Und oft schaffen sie damit neue….
Der jüngste Band der «Diplomatischen Dokumente der Schweiz» gibt Einblick in die spannungsreichen Verflechtungen von Aussen-, Wirtschafts- und Innenpolitik in den Jahren 1973 bis 1975.
Kristine Bilkau erzählt in ihrem Roman «Eine Liebe, in Gedanken» von der Unmöglichkeit des Glücks. Das Buch ist zugleich ein subtiles Porträt der sechziger Jahre.
Wer Wurzeln hat, kann sich nicht vom Ort bewegen. Kulturelle Prägung gehe anders, sagt Maurizio Bettini. Aber warum überlässt er die Identität den Identitären?…
Ein junger Schwarzer soll eine weisse Frau missbraucht haben. Darauf kennt man in Louisiana anno 1946 nur eine Antwort. In ihrem Roman leuchtet Elizabeth Winthrop ein dunkles Kapitel der US-Justizgeschichte aus….
Wer meint, dass der albanische Schriftsteller Ismail Kadare seine besten Romane über die finstere Zeit des Kommunismus bereits geschrieben hat, irrt. Zwei neu übersetzte, ganz unterschiedliche Romane zeugen einmal mehr von seiner Gabe, den massenmörderischen Staatsterror mit gruseliger Lakonie zu erzählen.
Khaled Khalifa zählt zu den wenigen Autoren, die trotz dem Bürgerkrieg in Syrien ausharren. Sein jüngster Roman ist brandaktuell – und zugleich eine kühne Reverenz an William Faulkner.