Reichtum und Christentum: Durch das Nadelöhr in den Himmel
Wie das frühe Christentum es mit dem Reichtum hielt, wie Rom unterging und wie die Kirche aufstieg: Der Historiker Peter Brown führt es in einem meisterlichen neuen Werk vor Augen.
Wie das frühe Christentum es mit dem Reichtum hielt, wie Rom unterging und wie die Kirche aufstieg: Der Historiker Peter Brown führt es in einem meisterlichen neuen Werk vor Augen.
Aufmerksamkeit schätzen wir im Allgemeinen, aber wenn man sich beobachtet fühlt, kann das ziemlich ungemütlich werden. Das erlebt auch Patrick Flanerys mausgrauer Romanheld.
Sie hat zehn Romane verfasst und als Mitarbeiterin einer NGO in mehr als dreissig afrikanischen Ländern gelebt. Nun ist die senegalesische Autorin Ken Bugul für ein halbes Jahr in Zürich zu Gast.
Zum 80. Geburtstag des Petersburger Autors Andrei Bitow legt der Suhrkamp-Verlag dessen«Georgisches Album» von 1996 wieder vor: ein Momument der Sehnsucht nach dem Süden – auch in uns selbst.
Eine Handvoll Dichter haben sich in der Eifel zum Gedankenaustausch getroffen. Die Avantgarde ist noch nicht tot, aber die Tradition ist nicht mehr in Verruf.
Erbarmungslos führt Yasmina Reza in ihrem neuen Roman «Babylon» die Schwächen des Menschen vor. Sie schaut in Abgründe des Daseins und erzählt davon, als wär’s ein Slapstick.
Die britische Hogarth Press erbringt den Nachweis für Shakespeares Unsterblichkeit auf besondere Art. Sie hat Gegenwartsautorinnen und -autoren aufgefordert, seine Stoffe in Romanszenarien umzusetzen.
Obwohl er Kafka, Proust oder Joyce kaum nachsteht, ist Andrei Platonow bisher ein Geheimtipp geblieben. Dabei hat keiner die Absurdität des kommunistischen Heilsversprechens besser in Szene gesetzt.
Der Dichter machte sich auf, die Revolution nach Deutschland zu bringen. Sie trieb ihn dazu an. Am Ende scheiterten Emma und Georg Herwegh kläglich an der Freiheit, die er sich nahm – als Ehemann….
Er kam aus armseligen Verhältnissen in Bangladesh, heute ist er ein erfolgreicher Banker. Aber Zia Haider Rahman weiss: Es hätte auch anders gehen können. Mit diesem Szenario spielt sein erster Roman….
Als er vor 30 Jahren sein erstes Shakespeare-Stück in Angriff nahm, ahnte Frank Günther nicht, dass daraus eine Neuübertragung sämtlicher Dramen werden sollte. Nun ist die Herkulesarbeit vollendet.
Protokolle aus einer verdunkelten Landschaft: Kerstin Preiwuss erkundet in ihrem zweiten Roman Szenarien eines sanften Untergangs.
Ein neuer Band seiner Korrespondenz zeigt den Soziologen Max Weber im dritten Lebensjahrzehnt.
Zwanzig Jahre lang hat sich die Inderin Arundhati Roy nach dem stupenden Erfolg ihres Erstlingsromans ganz aufs politische Engagement konzentriert. Das schlägt sich auch in ihrem neuen Buch nieder.
«Unter Sternen» ist halb Autobiografie, halb populäre Sternkunde: Gary Fildes erzählt darin von seiner ganz eigenen, schrittweisen Entdeckung der Astronomie und bietet Hand zu ersten Beobachtungen am Nachthimmel.
Seit der Freilegung der einst zugeschütteten Å ist Aarhus wieder eine lebendige Metropole mit Flair geworden. Dabei hat die europäische Kulturhauptstadt vor allem literarisch einiges zu bieten.
Amerikas grandiose Landschaften nähren bis heute einen ganzen literarischen Zweig. Das Nature-Writing bietet bestechende Mixturen aus Sinnlichkeit, Philosophie und Wissenschaft.
In seinem neuen Roman schickt Dave Eggers seine Heldin im Wortsinn bis an die Grenze. Das kann die Geduld des Lesers gelegentlich strapazieren.
Der Schriftsteller Daniel Kehlmann zeigt sein Stück «Der Mentor» in London. Er traf sich dort mit Marion Löhndorf zum Gespräch über Donald Trump, deutsches Theater und seine Träume, eine Serie über Blockbuster-Filme zu schreiben.
Zu Unrecht ist der grandiose litauische Poeta doctus Tomas Venclova nur Eingeweihten ein Begriff. Im Erinnerungsbuch «Der magnetische Norden» blickt der Exilautor auf sein bewegtes Leben zurück.
Gedichte lesen, heisst entschleunigt lesen. Und es heisst auch: Die Welt mit Sprache noch einmal neu und anders entdecken. Wir stellen unveröffentlichte Gedichte von Friederike Mayröcker, Charles Simic, Raphael Urweider, Monika Rinck, Alberto Nessi und Frédéric Wandelère vor….
In ihrem neuen Roman nimmt Friederike Kretzen die Lebensspuren ihrer Figuren aus früheren Büchern wieder auf. Es ist eine Wiederbegegnung mit älter gewordenen Menschen, die ihrerseits auf der Suche nach ihrem verlorenen Leben sind.
Sommerzeit ist Lesezeit: Die NZZ-Feuilletonredaktion hat für Sie zehn persönliche Lektüretipps ausgewählt. Kommen Sie mit auf Reisen nach Belgrad, Jamaica und New York. Lauschen Sie Märchen in Kassel, erklimmen Sie Sprachgipfel, oder wandern Sie zu Fuss durch Europa….
Der österreichische Schriftsteller entwirft in seinem neuen Roman eine Welt kurz vor ihrem sittlichen und materiellen Zerfall. Die düstere Parabel buchstabiert das ganze apokalyptische Programm von Paranoia bis Holocaust.
In einer als Familiengeschichte getarnten Autobiografie rechnet der Historiker Michael Wolffsohn mit der deutschen Öffentlichkeit ab.