Romandebüt von Frédéric Zwicker: Der Spion im Altersheim
Was bedeutet es, seine Denkfähigkeit zu verlieren? Der Schweizer Autor Frédéric Zwicker erkundet die ferne Welt von Demenzkranken.
Was bedeutet es, seine Denkfähigkeit zu verlieren? Der Schweizer Autor Frédéric Zwicker erkundet die ferne Welt von Demenzkranken.
Das Museum Strauhof legt Tangenten an die Werke von Eugen und Nora Gomringer.
Das Rätselraten um die Autorschaft hinter dem Pseudonym Elena Ferrante geht weiter. Der Enthüllung, es handle sich um Anita Raja, folgte das Dementi auf dem Fuss. Literaturliebhaber bedauern die Entzauberung….
Quentins Eltern leben getrennt, seine Mutter ist die Schwester von Virginia Woolf und lebt mit einem Homosexuellen zusammen – ein Tatsachenroman über eine unkonventionelle Kindheit der 1920er Jahre.
Mit dem Riesen Pjiep tritt das Phantastische in das Leben von Kalinda und Albert. Sie erleben die verrücktesten Dinge in diesem Buch, das sich um die Grenzen der Wirklichkeit nicht schert.
Nahtoderfahrung, Hospiz, Begräbnis – Bette Westera durchbricht das Schweigen, das Tod und Sterben umgibt. Die Gedichte verharmlosen nichts, doch ihre Wucht wird gemildert durch Dankbarkeit.
Zwischen Hidde und seinem Bruder Jeppe herrscht Krieg. Es geht um Hiddes Insektenlabor im geheimen Keller – und es geht um einen geheimen Deal, der mit dem Tod ihres älteren Bruders Ward zu tun hat.
In der Musik von Bachs Kantate Nr. 51 gehe der Bibeltext auf wie das Salz in der Suppe, schreibt Adolf Muschg in seiner Betrachtung über das Wunder und den Zauber der Musik.
Der Historiker Eric H. Cline entzaubert in einem lesenswerten Buch die archäologische Laienforschung, die noch immer die «Wahrheit der Bibel» zu beweisen versucht.
In der Schweiz wird das Völkerrecht derzeit sehr kontrovers diskutiert. Die aussenpolitische Denkfabrik Foraus will mit einer Publikation und Anlässen über das Streitthema informieren.
Im zweiten Band seiner Autobiografie schildert der schottische Schriftsteller John Burnside den Versuch den Weg in ein geregeltes Leben zu finden..
Können wir aus Peter Weiss‘ Roman «Die Ästhetik des Widerstands» Antworten für die Gegenwart beziehen? Eine Annäherung an Peter Weiss in Theaterstücken, Lesungen und Diskussionen.
Die Autorin des Weltbestsellers «Meine geniale Freundin» besteht auf Anonymität. Wer hinter dem Pseudonym Elena Ferrante steckt, will ein Journalist nun entdeckt haben – dank zweifelhaften Methoden.
Ein geheimes Höhlensystem unter dem Weissen Haus in Washington, ungelesene Briefe deutscher Schriftsteller, ein rasender Präsident der USA: Davon handelt Norbert Gstreins irrwitzige Erzählung.
Die zum Verkauf stehende einstige Villa von Thomas Mann in Pacific Palisades soll nun doch gerettet werden. Die Bundesrepublik könnte das Haus kaufen.
Buch für Buch scheint der amerikanische Schriftsteller David Vann die Traumata der eigenen Familiengeschichte abzutragen. Das jüngste Werk lässt erstmals eine Spur von Hoffnung aufscheinen.
Mit dem Roman «Die Vegetarierin» hat sich die Südkoreanerin Han Kang im Rennen um den Booker-Preis gegen renommierteste Konkurrenz durchgesetzt. Ein Gespräch über ihr Buch, das Schreiben und die Gewalt.
Bodo Kirchhoff schickt in seiner neuen Novelle zwei ältere Menschen Richtung Sizilien und Liebe. Doch die Liebesreise wie die Novelle werden von der Last ihrer Bürden erdrückt.
Islamistische Terroristen fordern Frankreich heraus. Der Staat ist in der Pflicht. Doch die Intellektuellen des Landes fragen sich, wodurch die Republik ihre Bürger grundsätzlich noch bindet….
Der Historiker und Rechtswissenschafter Dieter Gosewinkel hat eine detaillierte Studie zur Entwicklung der Staatsbürgerschaft in Europa vorgelegt. Ihr Titel: «Schutz und Freiheit?»
Der Schweizer Schriftsteller Klaus Merz wird mit dem Rainer-Malkowski-Preis für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet.
Der Pandora-Mythos lässt im Unklaren, ob Hoffnung ein Gut oder ein Übel sein mag.Terry Eagleton erkundet in einem neuen Buch die Möglichkeiten einer Philosophie der Hoffnung jenseits des Optimismus.
Der Berner Hans Mühlethaler war viele Jahre Sekretär der Gruppe Olten, die sich 1970 vom Schriftstellerverein abgespalten hatte. Als Schriftsteller hatte er kaum Erfolg. Das schien ihm wenig auszumachen….
Er war eine der intellektuellen Gründungsfiguren der westdeutschen Bundesrepublik: Der Politikwissenschafter und Zeithistoriker Karl Dietrich Bracher ist 94-jährig in Bonn gestorben.
Berühmt ist er schon, nur noch nicht so ganz im deutschen Sprachraum. Wer seine Bücher liest, sollte sich anschnallen: César Aira ist ein literarischer Stuntman ohne Angst vorm Schleudertrauma.