Das Jahr 1956: Welt in Aufruhr
Der britische Historiker Simon Hall porträtiert eindrücklich, was im Jahr 1956 politisch auf dem Globus geschah. In der Bewertung der Bedeutung des Jahres für die Weltgeschichte übertreibt er jedoch.
Der britische Historiker Simon Hall porträtiert eindrücklich, was im Jahr 1956 politisch auf dem Globus geschah. In der Bewertung der Bedeutung des Jahres für die Weltgeschichte übertreibt er jedoch.
Fünfzig Jahre in der Zukunft muss die 16-jährige Elin ihren Bruder retten. Sie gerät dabei nicht nur in Konflikte mit der verfeindeten Familie Torson, sondern auch mit der Polizei.
Der elfjährige Ben traut seinen Augen kaum: Die vermeintlich langweiligste Oma der Welt schlüpft im Ninja-Kostüm aus dem Haus – nichts wie hinterher! Ob die beiden die Kronjuwelen kriegen?
Ferien am Atlantik, wie langweilig für den 13-jährigen Konrad. Doch dann wird es auf einmal spannend: Seine Cousine Lisbeth deckt ein Familiengeheimnis auf, und nichts mehr ist wie zuvor.
Die Teenager Grace und Tippi sprengen unsere Vorstellung von Normalität. Es gibt Freundschaften undt Liebe – auch zur Schwester im gleichen Körper, weshalb die Zwillinge nicht getrennt werden wollen.
Ein Bär namens Winnie zog mit der kanadischen Armee über den Atlantik. Statt im Krieg landete er im Zoo, und dort besuchte ihn ein gewisser Christopher Robin …
Niemand kennt Lucia Berlin. Aber ihr Leben, das sich quer zu einer herkömmlichen Schriftstellerkarriere stellte, bot ihr auch Stoff für Erzählungen von unerhörter Präsenz und Kraft.
Die Rechte an Mussolinis Schriften wurden letztes Jahr frei – weshalb in Italien jetzt fünf neue Editionen der Tagebücher des nachmaligen Duce erschienen sind. Mit oder ohne Kommentar.
Nach Imre Kertész verliert die Welt mit Lars Gustafsson erneut eine überragende Stimme. Kaum einem glückte die Verbindung von Literatur und Philosophie, Ironie und Melancholie besser als ihm.
1827 schuf der Genfer Künstler Rodolphe Töpffer die ersten Comics – er veröffentlichte sie aber erst auf Goethes Anregung.
Das Münchner Literaturhaus zeigt in einer grossartigen Ausstellung zu Thomas Manns «Zauberberg» historische Dokumente. Die damals modische Höhenkur war ein Grenzgang zwischen Amüsement und Tod.
Der verstorbene Imre Kertész besass ein schwieriges Verhältnis zu seiner ungarischen Heimat. Der Nachricht seines Todes folgten in Budapest Momente frontenüberschreitender Versöhnung.
Sieben Romane mit internationalem Erfolg – wer hat sie geschrieben? Manches Weltblatt rätselt. Nur der deutsche Buchmarkt hat den Fall verschlafen….
Die Schweiz unterhält kein Pantheon der Dichter und Denker. Das kulturelle Erbe muss darum umso leidenschaftlicher gepflegt werden. Denn die Zukunft hängt an der Vergangenheit….
Mit dem Tod von Imre Kertész verliert die Weltliteratur einen ihrer ganz Grossen. Als Überlebender von Auschwitz hat Kertész radikal wie kein anderer über den «Holocaust als Kultur» nachgedacht.
Die 1978 geborene Argentinierin Samanta Schweblin hat sich einen Ruf als Meisterin des Unheimlichen erworben. In ihrem ersten Roman «Das Gift» schickt sie Seelen auf Wanderschaft.
Tollkühn versetzt Oscar Peer den berühmtesten Ehebruch der Literaturgeschichte in die Gegenwart. Sein Roman variiert das Motiv in subtiler Weise.
Sechzehn Menschen, die den nationalsozialistischen Vernichtungslagern entronnen sind, schildern ihre Erinnerungen – eine Quellensammlung, die Bestand haben wird.
Der 1910 verstorbene Satiriker Mark Twain hatte verfügt, dass seine Autobiografie erst hundert Jahre nach seinem Tod veröffentlicht werden soll. Nun ist das editorische Mammutprojekt abgeschlossen.
Als Selma Lagerlöfs Romandebüt «Die Saga von Gösta Berling» 1891 erstmals erschien, waren die Kritiken negativ. Heute gilt das von Episoden und Phantasie übersprühende Buch als Meisterwerk.
Ein japanisches Professoren-Team hat in 13-jähriger Arbeit Karl Corinos monumentale Musil-Biografie übersetzt. Und dabei gleich noch rund zweihundert Druckfehler entdeckt.
Mit seinem neuen Roman blickt Thomas von Steinaecker in eine postapokalyptische Zukunft. Die Welt nach dem Untergang gleicht allerdings der Welt vor dem Untergang auf beunruhigende Weise.
Gross ist der Ruhm der polnischen Lyrik, und entsprechend riesig sind die Fussstapfen, in die der junge Tadeusz Dabrowksi tritt. Er tut dies mit herausragendem Talent.
Er liebte die amerikanische Wildnis – und das Trinken. Am 26. März ist der Schriftsteller Jim Harrison in Arizona gestorben….