TAGTIGALL: Ein neues Lied, Ein bessres Lied
Heute erscheint Amanda Gormans „The Hill We Climb“, ein Staatsakt, bei dem aus der Asche des Leids der Phönix des Lebens emporsteigt. Die deutsche Übersetzung wird dem leider nicht gerecht.
Heute erscheint Amanda Gormans „The Hill We Climb“, ein Staatsakt, bei dem aus der Asche des Leids der Phönix des Lebens emporsteigt. Die deutsche Übersetzung wird dem leider nicht gerecht.
Bewegt liest der DlfKultur Dulce Maria Cardosos Roman „Die Rückkehr“, der von der Vertreibung einer portugiesischen Siedlerfamilie aus Angola erzählt. Feinfühligkeit und genaues Beobachten würdigt er auch in Helge-Ulrike Hyams‘ Bericht „Denk ich an Moria“ und Elisa Diallos Rückblick …
Die FAZ liest bei dem französischen Historiker Johann Chapoutot nach, wie stark ist unsere Arbeitswelt noch heute vom Geist der NS-Zeit geprägt ist. Die SZ findet mit Felix Stephan Erkenntnis im Kopf von Maxim Biller. Die taz blickt …
Die FAZ lernt aus Hans-Lukas Kiesers Biografie die Rolle des radikalen Jungtürkenführer Talat Pascha beim Genozid an den armenischen Christen kennen. Die FR erliegt der „andächtigen Schönheit“ von Ulla Hahns Lyrik der vergangenen zwanzig Jahre. Die SZ begreift …
Die FAZ begibt sich mit Kevin Barry und „Beatlebone“ John Lennon auf eine psychedelische Reise. Mit Hans Pleschinski lehnt sie amüsiert „Am Götterbaum“. Die FR lernt, dass Lucky Luke mit vier Fingern genauso schnell schießt wie mit fünf….
Die FAZ empfiehlt Markus Bundis Sci-Fi-Dystopie „Die letzte Kolonie“ als Abenteuer-, Liebes- und philosophischen Antizipationsroman. Die FR schöpft Kraft aus den Lebenserinnerungen des Philosophen Dieter Henrich. Die SZ liest mit Eva Lapidos „Räubern“ von einer Liebesgeschichte zwischen Arbeiter und Journalistin, …
Der Dlf sieht einigen Veränderungsbedarf nach James Suzmans Geschichte „Sie nannten es Arbeit“, derzufolge die Jäger und Sammler nur 15 Stunden die Woche arbeiten mussten, um ihr Auskommen zu sichern. FAZ und DlfKultur lesen Christoph Ransmayers kurze Geschichte vom Töten …
Als Meisterwerk feiert die FAZ Michael Gerard Bauers Empathie lehrenden Jugendroman „Dinge, die so nicht bleiben können“. Verzaubern lässt sie sich auch noch mal von Paul Biegels Klassiker „Die Uhr schlug Mitternacht“. Die SZ liest bewegt Anna Haags Aufzeichnungen „Denken …
Von „Unterleuten“ ist Juli Zeh zu „Über Menschen“ gelangt, aber keineswegs zu Übermenschen. Die Fortsetzung spielt wieder in dem fiktiven Örtchen Bracken im Brandenburgischen. Und wieder gefällt Jörg Magenau in Dlf Kultur, wie es Zeh gelingt, die Dorfbewohner ohne …
Manche stellen sich lieber nicht Frage, was wohl von den „Kulturnationen“ Deutschland und Österreich bleiben würde, würden all die fraglos fließenden öffentlichen Gelder für Theater, Orchester, Museen und Filmförderung eines Tages einfach nicht mehr fließen. Auf dem Markt …
Die FAZ lobt die Radikalität, mit der ihr die Völkerrechtlerin Emilia Roig die blinden Flecken der Diskriminierungsdebatten aufzeigt. Die Grenzen zwischen rechter und linker Identitätspolitik sind längst fließend, lernt die FR von Caroline Fourest. Die NZZ tanzt mit Dana Grigorceas …
Völlig hingerissen sind FAZ und Zeit von der Geschichte der Anthropologin Nastassja Martin, die in „An das Wilde glauben“ vom langsamen Genesungsprozess nach einem Biss durch eine Bären auf Kamtschatka erzählt. Die FR versucht mit Kriminaldirektor a. D….
Die NZZ freut sich über die Entdeckung des Dichters John Clare. Dlf Kultur überfällt mit Marlies van der Wel und jedem Dreijährigen die „Seesucht“. Die SZ entdeckt den Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase als Erzähler von Rang….
In der taz feiert Jochen Schimmang Ute-Christine Krupps Roman „Punktlandung“, der ihn über die Unlösbarkeit der Dinge wunderbar hinwegtröstet. Natsu Miyashita beschert der FAZ mit ihrem Roman „Der Klang der Wälder“ reinstes Leseglück. Außerdem empfiehlt sie die Streitschrift „Das Wasser …
Der Dlf begrüßt Katajun Amirpurs Biografie des Ayatollah Khomeini, der 1979 die Islamische Revolution über die Welt brachte. Als Lektion in schrankenlosem Denken empfiehlt die NZZ Frans Schuhs Essayband „Lachen und Sterben“. Die SZ lernt von Solmaz Khorsand, …
Die FAZ sticht mit Arezu Weitholz in See und dringt vor in eine Welt menschlicher Unzulänglichkeit. Die FR reist mit Lana Bastasic von Mostar nach Wien. Der DlfKultur folgt Charlie Kaufman durch alle Phasen seines neurotischen Selbsthasses….
Die SZ staunt, wie Caroline Fourest analytische Klarheit in die absurden Debatten linker Identitätspolitik bringt. Mit Will Self lernt sie den James Joyce der Gegenwart kennen. Die FR empfiehlt allen, die ratlos vor der Mbembe-Debatte stehen Michael Rothbergs …
Die FAZ schwärmt von den „Lebensseligkeiten“ von Opernregisseur Barry Kosky. Mit Tilman Spengler reist sie an der Seite maoistischer Bürokraten ins China während der Kulturrevolution. Die SZ blickt mit Björn Stephan in die DDR kurz vor der Wende und lernt: …
Die FAZ taucht mit dem Philosophen Christoph Türcke in die Untiefen der Gendertheorie. Mit Befriedigung betrachtet sie die Räuber antiker und mittelalterlicher Baumaterialien, die der Architekturhistoriker Hans-Rudolf Meier festnagelt. Die FR liegt Benedict Wells und seinem Roman „Hard Land“ …
Der DlfKultur liest tief bewegt die Autobiografie „Erinnere dich ewig“ des serbischen Autors Alexandar Tisma. Der Dlf folgt Leopold Tyrmands abenteuerlichen Schlemengeschichte „Filip“. Die FAZ feiert noch einmal Tove Ditlevsens Kopenhagen-Trilogie….
Anne Applebaums Populismus-Analayse „Die Verlockung des Autoritären“ macht dem DlfKultur angst und bange. Von Laura Backes und Margherita Bettoni erfährt er, warum Männer Frauen töten, und zwar „Alle drei Tage“. In höchsten Tönen lobt die SZ Terje Tvedts elegante …
Die FAZ begibt sich mit Thomas Kunst und ein paar Abgehängten in die „Zandschower Klinken“ im Nordosten Deutschlands. Die SZ lernt mit Asal Dardans „Betrachtungen einer Barbarin“ und Dmitrij Kapitelmans „Eine Formalie in Kiew“, dass die Grenzen zwischen den Zugehörigkeiten …
Die FAZ macht einen Jahrhundertfund mit den von Sigrid Puntigam herausgegebenen Architekturzeichnungen aus dem 18. Jahrhundert in der Landesbibliothek Schwerin. Die FR nimmt Tolstoi an die Hand und stapft mit Mirko Bonné durchs „Seeland Schneeland“….
Christian Kracht, der letzte Metaphysiker unter den Romanciers, ringt mit seiner exzentrischen Mutter in der Schweiz um Erinnerungen, Ludmila Ulitzkaja kämpft grausig-gut mit einem Impfstoffforscher gegen die Pest unter Stalin, Mithu M. Sanyal enttarnt die „transrace“-…
NZZ, SZ, Zeit und taz liegen mit Christian Kracht dem letzten Metaphysiker unter den Romanciers zu Füßen. Die Zeit begeistert sich außerdem für ein ukrainisches Kinder-Sachbuch über das Sehen. Die taz feiert Taiyo Matsumotos „Sunny“-Reihe als Ereignis unter …