Und sonst so? [Monatsrückblick Februar 2026]
Das Frühjahr nimmt im Februar fahrt auf, literarisch wie meteorologisch. Finally, noch mehr Winter war auch kaum noch auszuhalten. Was sonst so los war im Februar, lest ihr hier….
Das Frühjahr nimmt im Februar fahrt auf, literarisch wie meteorologisch. Finally, noch mehr Winter war auch kaum noch auszuhalten. Was sonst so los war im Februar, lest ihr hier….
Viktorianische Zeitreise: Die viktorianische Chaiselongue von Marghanita Laski ist eine Wiederentdeckung, die mit großen Vorschusslorbeeren antritt. Kafka meets Poor Things?…
Patriarchat transnational: Wir Töchter von Oliwia Hälterlein verfolgt drei Generationen Frauen zwischen Polen und Deutschland, mit der patriarchalen Unterdrückung als kleinstem gemeinsamen Nenner. Drei Frauen einer Familie, drei Generationen, drei vollkommen andere Lebenswelten – ein Gefühl: Wir Töchter von Oliwia …
Heimat und Exil: Oroppa von Safae el Khannoussi ist ein wild wuchernder Roman über die Möglichkeit einer neuen Heimat in der Fremde, hier von nordafrikanischen Menschen in den Niederlanden. Salomé Abergel ist weg….
Brennen für das Leben: In Brennen von Daniel Donskoy geht es um den unbedingten Willen zum Leben und die große Frage, wie dieses Leben aussehen soll. Eine Schauspielschule in London, eine in New York, ein Anwesen in der italienischen Provinz, …
Queere Selbst(er)findung: In R-O-N=O beschreibt I.V. Nuss eine Transition als Neuerfindung des Selbst zwischen Euphorie und Schmerz….
Das Jahr beginnt mit Eis und Schnee, also schlittern wir fröhlich rein. Mit Schlitten und Schneeanzug, aber auch mit neuen Büchern auf der Couch und reichlich Erkältungen im Gepäck. Was sonst noch so los war im Januar, lest ihr hier….
Destruktive Gedanken: In Zerstörungslust analysieren Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey die Nachmoderne und mit ihr die Elemente des demokratischen Faschismus. Buch der Stunde!…
Familiengeschichte: In Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik wird es dunkel um eine Familie, in der jeder für sich zu bleiben scheint. Karg geht es zu in Wenn du es heimlich machen …
Nach der Mutter folgt der Bruder: Édouard Louis legt mit Der Absturz in seiner großen Familienerzählung nach. Diesmal steht der früh verstorbene Bruder im Mittelpunkt, über den es am Ende aber doch eher wenig zu sagen gibt….
Imagination der Vergangenheit: Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel von Yulia Marfutova schreibt eine Familiengeschichte aus den Bruchstücken der Erinnerung und zeigt, wie kreativ man einen Roman erzählen kann. Familiengeschichten sind ja immer so eine Sache….
Buchpreis und Horror: Der 2025er Gewinnertitel des Deutsches Buchpreises, Die Holländerinnen von Dorothee Elmiger, ist ein schmaler Band, der es aber mit vielen großen Themen in sich hat. Es ist schon eigenartig, dass sich viele Preise am Ende eines Jahres …
Und wieder ist ein Jahr vergangen, das sich kaum auf irgendeinen Nenner bringen lässt. Wir sagen »Tschüssi 2025!« mit unseren Highlights und ein paar anderen Einblicken in die kleine Pösi-Welt….
Verblendungen hier wie dort: In Die Alarmierten. Was Verschwörungstheorien anrichten beschäftigt sich Michael Butter mit den Folgen, die die große Präsenz von Verschwörungstheorien in den Medien haben – und ruft dabei vor allem zur Differenzierung auf….
Grau, grau, grau – endlich November in Berlin! Das Licht ist weg und wir machen das Beste draus. Mit einigen Büchern und Aktivitäten lässt sich auch der Spätherbst wie immer gut rumkriegen….
Zwischen Frankreich und Island: Berit Glanz geht in ihrem neuen Roman Unter weitem Himmel weit in die Vergangenheit, um der Gegenwart mehr Tiefe zu geben. Ruhig und atmosphärisch….
Dunkel und queer: Die Prozesse von Marius Goldhorn sind eine dunkle Dystopie, die die heutigen politischen Entwicklungen weiterdrehen und mit queerer Selbstfindung mischen. Es kracht in der EU-Hauptstadt Brüssel: Eine Gruppe Aufständischer, die zuvor in Antwerpen eingekreist worden waren, stürmen …
Bindung und Brüche: In Medulla lässt Verena Güntner drei sehr unterschiedliche Beziehungen an einer Schwangerschaft zerbrechen. Für mich bleibt am Ende aber die Frage, was mir das alles sagen will….
Oktober ist Herbst und Buchmesse. Den Herbst kriegen wir alle, die Buchmesse wie schon in den letzten Jahren nur Juliane. Der Bücherherbst bleibt aber trotzdem allgegenwärtig, dazu kommt noch ein besonderes Event….
September ist ja immer der Start des literarischen Herbsts, so flattern auch dieses Jahr reichlich Neuerscheinungen rein, während sich draußen der Sommer endgültig verabschiedet. Was sonst noch so los war im September, lest ihr hier….
Endlich Ruhe: My Year of Rest and Relaxation ist wohl der bekannteste Roman von Ottessa Moshfegh, der auch mich tief beeindruckt hat. Erholung, Entspannung, Entschleunigung – das können wir doch alle gut gebrauchen….
Vierzig in Berlin: Leif Randt schreibt mit Let’s talk about feelings einen Roman über ein irgendwie sehr mittleres Alter, das unaufgeregt sehr gut zu unterhalten weiß. Marian ist Anfang vierzig und leitet seine eigene Boutique in Berlin-Schöneberg….
Zurück zum Debüt: Lärm und Wälder, der erste Roman von Juan S. Guse, führt in eine Welt der Separation, des Preppens und des ständig drohenden Zusammenbruchs – und ist damit immer noch erschreckend aktuell….
Kurz angerissen, diesmal mit Einen Stein skippen von Joshua Groß und Planetary Intimacies, Das Fest von Lucy Fricke und Glitch von Viktor Fritzenkötter. Joshua Groß/Planetary Intimacies: Einen Stein skippen…
Berlin und Adana: Hundesohn von Ozan Zakariya Keskinkılıç spannt Bögen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um dem Begehren auf die Schliche zu kommen. Zeko lebt in Berlin….