„Phantome“: Bilder, die der Krieg hinterlässt
Robert Prosser sucht in „Phantome“ nach den unsichtbaren Wunden, die der Bosnienkrieg hinterlassen hat. Der Roman ist eine Schule der Empathie.
Robert Prosser sucht in „Phantome“ nach den unsichtbaren Wunden, die der Bosnienkrieg hinterlassen hat. Der Roman ist eine Schule der Empathie.
Der junge urbane Mensch stellt jetzt seine Bücher umgekehrt ins Regal, mit dem Rücken zur Wand. Dem Trend „Backwards Books“ ist der Autor total egal.
Auf der Suche nach dem Lebensgefühl vergangener Zeiten: Arno Geiger rekonstruiert in seinem Roman „Unter der Drachenwand“ die Gemütslage am Ende des Zweiten Weltkrieges.
Eine Autofahrt voller Fragen: Was verbindet eine Tochter und ihren Vater? Und was unterscheidet beide Generationen voneinander? Ein Auszug aus dem Buch „Ach, Papa“
Der Buchmarkt steckt angeblich knietief in der Krise. Ist die Literatur noch zu retten? Womöglich….
Seit Sebastian Kurz Kanzler ist, wird das neoliberale Geschnatter in Österreich lauter. Im Bett aber herrscht Flaute. Vielleicht erledigt sich das Problem so von selbst….
Laura Freudenthaler erzählt in „Die Königin schweigt“ über eine Frau, die nie gelernt hat, auf sich selbst zu schauen. Der Roman entwirft das Porträt einer Generation.
Der Konsum, der Bauboom, das Dröhnen im Himmel, und hinter der Tür scharrt der Krieg: ein Spaziergang durch Beirut, auf der Straße der Verschwörungstheoretiker.
Typischer Stoff der Deutschen: Daniel Kehlmann und auch Clemens Setz haben ein Eulenspiegel-Buch geschrieben. Was ist heute so reizvoll an der Figur?
Das Karl-Marx-Jahr 2018 hat also begonnen. Vier Bücher über den deutschen Intellektuellen von Weltrang und seinen 200. Geburtstag
Sandra Richter wird neue Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der wichtigsten Institution der Germanistik. Ihre To-do-Liste steht bereits.
Yanis Varoufakis, griechischer Finanzminister in der Euro-Krise, hat aufgezeichnet, was er mit der EU-Troika erlebte. Es geht auch um eine Mitverantwortung Deutschlands.
Die Unfrage des Jahres können Sie sich gleich zu Beginn des Jahres merken. Um Sie für die nächsten zwölf Monate zu vermeiden. Und darüber hinaus….
Männliche Gewalt durchdringt unsere Gesellschaft bis in deren feinste Adern. In ihrem Essayband „Die Mutter aller Fragen“ legt Rebecca Solnit die Mechanismen frei.
60 Jahre lagen diese grafischen Arbeiten von Henri Matisse in einem Safe. Jetzt haben sie ein Buch inspiriert voller literarischer Szenen und poetischer Reflexionen.
Jede Menge Glück? Mehr Geld? Oder wird es anstrengend?…
Wer war Ingeborg Bachmann, wer ist Houellebecq und was macht Luhmann? Jeden Monat stimmen 30 Juroren ab über die Lektüre, die den Horizont erweitert. Diskutieren Sie mit!…
Don Quichotte haben Windmühlen verrückt gemacht. Auch für mich war es nicht leicht, die Fassung zu bewahren: Zu Besuch in der Mühle in Sloten.
Toleranz und Rassismus, Armut und Reichtum existieren in New York nebeneinander. Aber man spürt den Willen, die sozialen Ungerechtigkeiten zu überwinden. Trotz Trump
Kurt Steinmann hat die „Ilias“ neu übersetzt, und zwar in Verse. Das klingt überhaupt nicht gestelzt, sondern verführt zum lauten Lesen dieses prächtigen Epos.
Manisch hat er sein Ideal verfolgt und damit die Musikwelt bereichert: Ein neues Buch erzählt, wie der Barockpionier Nikolaus Harnoncourt zum Originalklang fand.
Einsamer als im Weltall ist es nirgends. Die Astronauten der Apollo 17 dichteten in dieser Lage 1972 ein Weihnachtsgedicht und funkten es zur Erde.
Sex, Gender, Körper, das Intime ist politisch. In Maggie Nelsons und Chris Kraus’ Büchern ist die Literatur nicht nur auf der Höhe der Theorie – sie ist ihr voraus.
Ein besinnlicher Auftritt: Der Pulpsänger haucht zu Chilly Gonzales‘ Flügelklängen einen weiteren Song ihres gemeinsamen Albums »Room 29« ein. Rekorder ab!
Kaum jemand erzeugt Witz und Hintersinn derart raffiniert wie Lydia Davis. Ihr neuer Band mit Kürzest-Prosa, „Samuel Johnson ist ungehalten“, hat Suchtpotenzial.