„Schnurrhaare” an meiner Wange

Kritik: Peter Henischs Schreiben: unermüdlich, eine Welt spinnend. Kein Faden, der nicht wieder aufgenommen werden könnte… Von der Peripherie (topographisch im Baronkarl 1972) ins Zentrum, wie Georg Simmel das Kunstwerk beschrieb: „Das Wesen des Kunstwerkes aber ist, ein Ganzes für …

Furcht und Staunen

Kritik: Hundeliebhabern wird ja nachgesagt, sie seien extrovertiert, unkompliziert und konventionell. Ray, der Protagonist in Sara Baumes Debütroman ist nichts von alledem. Der Sonderling, der alleine im schäbigen Haus seiner Eltern lebt, verkörpert das Klischee der „Katzenpersönlichkeit“, ist er doch …

Glücksbringer

unsere gesichter aneinander halten wie in kindertagen ohne fragen bis ihr zittern fein genug synchronisiert daß in den augen lesbar wird was immer schon zu sagen war den abstand zwischen diesen körpern so verjüngen daß die oberflächen eine einzige wortlose …

Kurze Begegnungen

1 Sie trafen sich am Beethoven vor der Alten Post. Die junge Frau im blauen Rock war ganz aufgeregt vor ihrem ersten Rendezvous. Fast pünktlich erschien ein Herr, der zur Beschreibung passte – ein Kopf größer als sie selbst, so …