Querfeldein denken mit Lucius Burckhardt (2/3) – Wer war Lucius Burckhardt?
Lucius Burckhardt eröffnete vielen Studentinnen und Studenten neue Perspektiven. Seine Fragen und Statements waren scheinbar simpel. „Wer plant die Planung?…
Lucius Burckhardt eröffnete vielen Studentinnen und Studenten neue Perspektiven. Seine Fragen und Statements waren scheinbar simpel. „Wer plant die Planung?…
Wir sind heute so mobil wie nie zuvor. Auto, Zug und Flugzeug bringen uns an jeden Ort der Welt. Das hat nicht nur unsere sichtbare Umgebung in Form von Straßen, Bahnstrecken, Flughäfen und Ansiedlungen verändert, sondern auch unseren Blick auf …
Was können Architekten tun, um eine neue Unwirtlichkeit der Städte zu verhindern? Wie können sie Lebensräume schaffen, in denen Menschen sich zuhause fühlen? Wolfgang Sonne dringt auf die grundsätzlichen Fragen des Städtebaus….
Gioconda Belli, Nicaraguas bedeutendste Schriftstellerin, kämpfte einst mit Daniel Ortega gegen die Diktatur Somoza. Wie war es möglich, dass sich der ehemalige Revolutionär Ortega zu einem neuen Diktator im heutigen Nicaragua entwickeln konnte? Im Dlf spricht Belli über Ortegas Macht …
„Sei glücklich!“ lautet der gängige Imperativ. Sind wir glücklich, wenn wir euphorisch gestimmt sind?…
Weltweite Kriege, Hunger und Flucht schaffen Bilder der Zerstörung und apokalyptische Ängste. Marleen Stoessel erinnert in ihrem Essay an Gegenbilder, die in Kunst, Literatur, Philosophie und Musik aufzeigen, wie sich das biblische Schöpfungswerk als ein menschliches fortsetzt und erfüllt.www….
In einer medial durchgetakteten Wirklichkeit gerät die Bedeutung von Fiktion in den Hintergrund. Das zeigt sich dann, wenn Literatur praktisch ausschließlich inhaltlich aufgefasst wird. Dabei sind das Imaginäre und die Imagination in die Entwicklung des Wirklichen tief verstrickt….
Das Ich hat Konjunktur. Ich soll an mir arbeiten, ich soll mich selbst verwirklichen, ich soll ganz ich selbst sein. Autobiografische Essays sind dabei zu einer weitverbreiteten Textgattung aufgestiegen und hängen gleichzeitig vielen Lesern zu den Ohren heraus….
Richard Sennett ist ein Öffentlichkeitsforscher. Mit analytischem Einfallsreichtum und historischem Urteilsvermögen stellt er große Zeitdiagnosen. Schon 1978 fragte er: „Was geschieht, wenn die Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Erfahrung und kulturellen Austauschs zerfällt?…
Welche Rolle spielt Radio-Kultur in Deutschland? Einst verklärt als einflussreiche Kulturmaschine oder betrauert als Relikt: Unter dem Wandel von medialen und gesellschaftlichen Bedingungen wird die Rolle neu definiert. Eine Standortbestimmung….
Zukunft heißt, im Heute vom Kommenden zu erzählen. Die Plots dieser Erzählungen, etwa die Machtergreifung einer Künstlichen Intelligenz, die Besiedelung ferner Orte mit besserem Leben, die Unsterblichkeit unserer Körper, klingen zumeist neu und aufregend – und doch gehören sie zu …
Kuratorinnen und Kuratoren haben einen schweren Stand. Die öffentliche Debatte über sogenannte Kuratorenkunst nimmt an Schärfe zu. Zu Recht oder zu Unrecht, fragt Jörg Heiser….
Während superreiche Sammler bestimmen, was wertvolle Kunst ist und die Museen unter Druck setzen, betreiben Kuratoren eine Kunst des guten Gewissens, am liebsten als Kritik am eigenen Apparat. Wie geht das zusammen? www….
Umstritten und dennoch grundlegend sind Werk und Person bis heute: Carl Schmitt beschrieb das Betriebsgeheimnis und die Gebrauchsanleitung jeder Art von Macht – ganz gleich, ob es sich dabei um rechtsstaatliche oder autoritäre Systeme handelt. www.deutschlandfunk….
Sklavenhandel, Kolonialismus, Rassismus: Die psychischen und sozialen, die politischen und ökonomischen Folgen sind Angelpunkt des Denkens im postkolonialen Diskurs. Dessen Vertreter sind der Historiker Achille Mbembe aus Kamerun und der Ökonom Felwine Sarr aus dem Senegal.www….
Kulturelle Anerkennung von Minderheiten gehört zu den Themen linker Politik. Gegenwärtig wird viel über Identitätspolitik diskutiert, sowohl in den USA als auch in Europa. Doch es gibt Kritik, auch aus linken Lagern: Die Vertretung der Interessen Einzelner befördere den Aufstieg …
Eine Leitkultur sei überflüssig für ein Miteinander in Vielfalt – eine gemeinsame Gerechtigkeitsvorstellung dagegen unerlässlich, sagt Jörg Scheller in seinem Essay zur Reihe „Expeditionen“. Kulturelle Eigenheiten und Traditionen müssten dafür nicht aufgegeben werden.www….
Ob die Nenzen in der russischen Arktis oder die Indianer im brasilianischen Regenwald – viele fremde Kulturen, ihre Sprachen und Gebräuche, sind vom Aussterben bedroht. Eine ungewöhnliche und provokante Frage ist, was daran eigentlich so schlimm wäre. www….
Die Freiheit gehört zu den Grundwerten des Westens – doch diese politisch-gesellschaftliche Idee ist zunehmend schweren Anfechtungen ausgesetzt: von religiösen Fundamentalisten und autoritären Regimes. Wie bestimmen in dieser Situation nicht-westliche Intellektuelle den Begriff der Freiheit?www….
Die Grenzen sind zurück. Ein neuer Mauermensch wächst in der Festung Europa heran, der sich panzert und armiert. Ein Essay über den Bewusstseinswandel der Menschen, Gedanken über Beton und Stahl und die Radikalisierung unserer Rhetorik….
Wölfe und Schafe – ein im europäischen Denken tief verankerter Gegensatz von Natur und Kultur. Sie stehen für Wildnis oder Weideland, verheißen ein ungezähmtes oder behütetes Leben. Was der Mensch dem Schaf verdankt, zeigt Eckhard Fuhr in seinen Büchern….
In einem Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten entstand Alexander von Humboldts Gesamtwerk. Sein Wirken reicht weit über Europa hinaus, er war Mitglied zahlreicher Akademien weltweit. In Deutschland erlangte er vor allem mit seinen „Ansichten der Natur“ und „Kosmos“ große …
Botanik, Meere, Vulkane, Mineralien: Mehrjährige Forschungsreisen führten Alexander von Humboldt nach Lateinamerika, Zentralasien und in die Vereinigten Staaten von Amerika. Überall dort betrieb Humboldt wissenschaftliche Feldstudien, aber auch Studien ethnologischer und demografischer Art. www….
Optimale Ausbildung für bedeutende Posten im preußischen Staatsdienst: Die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt genossen die Schule mit einer Reihe von Spezialisten auf Universitätsniveau. Alexander zeigte früh Interesse an Naturgegenständen – und entpuppte sich bald als großes Zeichentalentwww….
Die „Ansichten der Natur“ waren Alexander von Humboldts Lieblingswerk. Die Reiseberichte entstanden auf der großen Amerikareise von 1799 bis 1804, die den Naturforscher nach Venezuela führte, an den Orinoco-Fluss, über die Anden, nach Mexiko – und schließlich in die USA. …