Auf dem Fahrrad durch die Stadt (1/3) – Gegenwartsgedränge
Ich muss von A nach B und steige auf mein Rad. Deutschland ist ein modernes Autoland. Mit modernen Autostädten….
Ich muss von A nach B und steige auf mein Rad. Deutschland ist ein modernes Autoland. Mit modernen Autostädten….
Teilen statt besitzen, Vernetzung statt Abgrenzung, zivilgesellschaftliche Solidarität statt Abschottung, Fair Trade statt Risikokapitalismus: Angesichts der massiven und globalen Probleme unserer Gesellschaft liegen Stichworte wie diese in der Luft. Ziel ist es, über Lösungen und größere Alternativen für unsere Gesellschaft …
Crowdworker erledigen Kleinstjobs. Sie brauchen dafür nicht viel mehr als einen Computer und einen Internetzugang. Viele Webunternehmen setzen dabei auf die disruptive Kraft ihrer Geschäftsidee, wollen alte Regularien aufbrechen….
Es stellen sich viele gesellschaftliche und kulturelle Fragen für die Zukunft der Arbeit. Wie sieht sie aus, die Arbeitswelt, in der die digitale Revolution Alltag geworden ist? www….
Wie sieht sie aus, die Arbeitswelt, in der die digitale Revolution Alltag geworden ist? Constanze Kurz ist Datenschutzexpertin und Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs sowie Autorin der FAZ-Kolumne „Aus dem Maschinenraum“.www….
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?…
Der Spekulative Realismus erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde und eines wachsenden Einflusses in der Philosophie. Vor allem interessiert er sich für die Materialität der Welt, problematisiert anthropozentrische, den Menschen in den Mittelpunkt stellende Grundierungen.www….
Die Frage, ob Tiere und Pflanzen nur für den Menschen da sind oder eigenständige fühlende Wesen, die sogar eine Seele haben, beschäftigt die Menschheit seit jeher. Wie groß, empfindungsfähig oder intelligent muss ein Lebewesen sein, um unseren Respekt zu verdienen? …
Die Frage nach dem gelingenden Leben ist so alt wie das Leben der Menschen selbst: Seit sich Menschen Gedanken über ihr Leben machen, beschäftigt sie die Frage, wie sie das Leben nicht nur meistern, sondern auch genießen können. Spätestens seit …
Die Berliner Architektengruppe Raumlabor beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Architektur, Stadtplanung, Kunst und Intervention. In zeitlich begrenzten Projekten – zum Beispiel den „Shabbyshabby-Apartments“ in München oder dem „Kitchen Monument“ in Liverpool und Berlin – erkundet sie den urbanen Raum …
Jan Gehl interessiert sich nicht für die gebaute Masse, sondern für das, was sich „zwischen den Häusern“ abspielt. Das sind die nicht absehbaren Bewegungsströme von Menschen, die dem städtischen Umfeld allererst Leben einflößen. Das Improvisierte und Nicht-Geplante, eben das „Leben …
Der Wohnraum in vielen deutschen Städten ist knapp, die Mieten für viele Menschen nicht mehr zu bezahlen. Über Jahrzehnte hinweg sei der soziale Wohnungsbau reduziert worden, sagte Architektursoziologie Tilman Harlander im DLF. Zusätzlich führe die Gentrifizierung der Innenstädte dazu, dass …
Der Stuttgarter Wohnsoziologe Tilman Harlander, geboren 1946, beschäftigt sich seit Langem mit der Wohnungsbaupolitik in Deutschland. Angesichts der Gefahr, dass durch sozialräumliche Polarisierung und Segregation die Stadtgesellschaft auseinanderdriftet, plädiert er für die Erhaltung einer ausgewogenen sozialen Mischung in der Stadt….
Der Architekturhistoriker Thilo Hilpert beschäftigt sich seit einem halben Jahrhundert mit den Ideen der modernen Stadtplanung, die „Bandstadt“ der japanischen Metabolisten oder Le Corbusiers „Funktionelle Stadt“ haben ihn stets mehr fasziniert als der „postmoderne Schönheitsstädtebau“ der Gegenwart. Wie lässt sich …
Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst …
Beim Untergang des Abendlandes geht es offenbar nicht ganz mit rechten Dingen zu. Einerseits hat dieser Untergang, seit Oswald Spengler ihn vor etwa 100 Jahren verkündete, permanent Hochkonjunktur. Andererseits ist das Abendland noch immer da….
„Ich erkannte New York als Stadt meiner Zeit“ – im Frühjahr 1958 erlebte Wolfgang Koeppen New York City mit seinen Wolkenkratzern als Verkörperung des amerikanischen Traums und zugleich als „Hure Babylon“. Die auf seinen Reisen entstandenen Rundfunk-Essays wurden später von …
„Eine empfindsame Reise durch die Sowjetunion“ unternahm auf Einladung der Redaktion „Radio-Essay“ beim Süddeutschen Rundfunk Wolfgang Koeppen in den 50er-Jahren.www.deutschlandfunk….
Als vor 60 Jahren in Stuttgart ein Programm auf Sendung ging, das von seinem Erfinder und ersten Redakteur, dem Schriftsteller Alfred Andersch, auf den Namen „Radio-Essay“ getauft wurde, gehörten Wolfgang Koeppen und Arno Schmidt zu den ersten Autoren. www.deutschlandfunk….
1933 floh die politische Theoretikerin Hannah Arendt aus Deutschland. Zehn Jahre später veröffentlichte sie den Artikel „We refugees“. Ausgehend von ihrem eigenen Schicksal als Flüchtling entwickelte sie hier erstmals ihre These, wonach Menschsein das Recht bedeutet, Rechte zu haben….
Der entwurzelte Flüchtling und der radikale Individualist sind die Hauptfiguren unserer Epoche. Der Flüchtling ist der Homo sacer, der radikale Individualist der Homo faber. Der Eine verlässt seine Heimat und irrt Jahre rechtlos auf der Suche nach neuer Geborgenheit umher; …
Auf unserem Planeten werden so viele Nahrungsmittel produziert, dass die gesamte Weltbevölkerung problemlos davon leben könnte. Doch warum muss mehr als eine Milliarde Menschen ständig unter Hunger leiden? Martín Caparrós sucht in seinem „Hunger“ nach Antworten – die fallen manchmal …
Auf unserem Planeten werden so viele Nahrungsmittel produziert, dass die gesamte Weltbevölkerung problemlos davon leben könnte. Doch warum muss mehr als eine Milliarde Menschen ständig unter Hunger leiden? Ist diese Situation ein Ergebnis gesellschaftlicher Rückständigkeit?…
Derzeit sieht es so aus, als könnte die Kehrtwende in der Klimapolitik nicht mehr gelingen. Dürrekatastrophen, Unwetter und Nahrungsmittelknappheit werden die unabwendbaren Folgen sein. Aber liefert die Philosophie über die rein nutzen-orientierten Argumente hinaus noch weitere gute Gründe, den Menschen …
Nach 20 UN-Klimakonferenzen ohne durchschlagende Erfolge ist eine Bewegung entstanden, die es mit einem neuen Hebel versucht: Divestment- Deinvestieren. Kampagnen sollen Staaten und Städte, Universitäten und Stiftungen, Banken und Versicherungen anregen, ihr Geld aus Unternehmen abzuziehen, die mit fossilen Brennstoffen …