Das Schöne am Leben: Man lernt nie aus
Von 0 bis 100 erzählen Heike Faller und Valerio Vidali in ihrem wundervollen Bilderbuch, was der Mensch so alles lernt zwischen Geburt und Tod.
Von 0 bis 100 erzählen Heike Faller und Valerio Vidali in ihrem wundervollen Bilderbuch, was der Mensch so alles lernt zwischen Geburt und Tod.
Es gibt kaum ein köstlicheres Vergnügen, als mit Bilderbüchern die Grösse und Vielfalt der Welt zu erkunden. Sie fürchten weder das ganz Grosse noch das ganz Kleine und am wenigsten das ganz Kuriose.
Alex Wheatle hat einen faszinierenden Jugendroman geschrieben über einen 14-Jährigen, der mit kleinen, aber auch mit viel zu grossen Problemen zurechtkommen muss.
Warum heulen Wölfe den Mond an? Weil irgendetwas in ihrem Bauch steckt, das sie stört. Aber was?…
War Seneca ein feinsinniger Denker oder ein blosser Scharlatan? Der amerikanische Altertumswissenschafter James Romm skizziert den römischen Philosophen ungeschönt, aber fair.
In Israel zählt Amos Oz zu den beharrlichen Fürsprechern einer Friedenslösung. Nun legt der Schriftsteller ein schmales, aber gewichtiges Buch vor, das die Frage des Fanatismus grundsätzlich angeht und nach Möglichkeiten für Ausgleich und Verständigung sucht.
Populismus, Nationalismus, die Krise der Institutionen, alle diese Tendenzen haben laut dem französischen Kultsoziologen Bruno Latour dieselbe Ursache: den globalen Verteilkampf, der immer härter geführt wird. Trump hat daraus die Konsequenzen gezogen – America first. Latour liefert dazu den nicht minder verrückten …
Ein lange übersehener bosnischer Schriftsteller erhält endlich die ihm gebührende Aufmerksamkeit: Isak Samokovlija (1889–1955) erzählt eindrücklich über die Welt der sephardischen Juden, welche mit dem Holocaust ein Ende gefunden hat.
Die verlorene Mutter, die verlorene Erinnerung oder die verlorene Zeit: Thomas Hürlimann hat ein Feuerwerk von einem Roman gezündet. Der Schweizer Schriftsteller lässt darin nichts aus, was Mythos, Religion und Trash hergeben.
Die in Buchform präsentierte Lebensbilanz von Jean-Pierre Bonny ist gleichzeitig eine Zeitreise durch die Schweizer Politik. Sie eröffnet Einblicke in die Dynamik behördlicher Prozesse und in Allzumenschliches.
Farben, Formen und Klänge beeinflussen unsere Nahrungsaufnahme – der «Gastrophysiker» Charles Spence beschreibt, wie der Mensch kulinarisches Vergnügen empfindet.
Der Streit um das geplante Atomkraftwerk in Kaiseraugst kulminierte 1975 in der Besetzung des Baugeländes durch Aktivisten. Der Historiker David Häni hat nun in einem Buch die Akteure und die Hintergründe dieses umweltgeschichtlichen Wendepunktes analysiert.
Siebzig Jahre nach seinem Entstehen kann endlich Mela Hartwigs Roman «Inferno» gelesen werden: als Flaschenpost aus einer Vergangenheit, die nicht vergehen wird.
Spurensuche in Osteuropa: Mark Mazower und Philippe Sands erkunden in je ganz unterschiedlich erzählten Büchern ihre jüdische Familiengeschichte und rekonstruieren dabei das Europa des 20. Jahrhunderts.
Wie sind Gulag-Erinnerungen möglich, wenn einer die gesamte realistische Literaturtradition, die Psychologie und das «Ich» zurückweist, also auf Erfindung, Entwicklung und Charaktere verzichtet? Warlam Schalamow (1907–1982) hat es geschafft. Seine Bücher sind eine fast unerträgliche Lektüre….
Die in Buenos Aires geborene und in Berlin lebende Schriftstellerin María Cecilia Barbetta schaut zurück in die Jahre der argentinischen Militärdiktatur. Sie erzählt mit überschäumendem Einfallsreichtum.
Literatur wandelt gerne auf gefährlichen Graten. Dazu gehört, sich am Thema Migration abzuarbeiten. Gianna Molinaris Erstling geht dabei sprichwörtlich an die Grenzen….
Nach dem Ende der Apartheid erschliesst sich die junge südafrikanische Literatur neue Themenfelder. Masande Ntshangas Roman «positiv» verschränkt brennend aktuelle Probleme wie Aids, Homosexualität und Drogensucht mit Kritik an der einheimischen Tradition.
Mit seiner Biografie zwischen Ost und West, zwischen den Epochen und Genres ist Leo Lania, eigentlich Lazar Herman (1896–1961), nur schwer zu verorten. Nun werden die Reportagen und Romane des links engagierten russisch-amerikanischen Journalisten und Exilschriftstellers wiederentdeckt.
Stefan Weidner sucht nach einem neuen kosmopolitischen Denken
Über Jahrhunderte haben sich grosse Denker mit dem Alter und dem Altwerden befasst. Leider kümmert sich die Philosophie heute kaum mehr um das Thema. Sie muss wieder eine Kunst des Alterns entwickeln….
Geschichte lässt sich manchmal nur in der Mehrzahl erzählen. Statt der Geschichte der schweizerischen Reformation erzählt ein neues Handbuch Geschichten schweizerischer Reformationen – eindrücklich und souverän.
Die Gesellschaft liegt im Dauerkrieg, und die Ungerechtigkeit reproduziert sich dauernd selbst. Der französische Salon-Intellektuelle Didier Eribon erweist sich in zwei neuen Büchern als Mensch des Ressentiments und Denker der Militanz.
Die Gesellschaft liegt im Dauerkrieg, und die Ungerechtigkeit reproduziert sich dauernd selbst. Der französische Salon-Intellektuelle Didier Eribon erweist sich in zwei neuen Büchern als Mensch des Ressentiments und Denker der Militanz.
In einem reich illustrierten Band geht der Historiker R. G. Grant der Geschichte der Leuchttürme nach….