Eine Geschichte der linken Presse
Die Rebellionen von 1968 und 1980 inspirierten zahlreiche Journalisten dazu, neue Medienorgane zu gründen. Auch in der Schweiz. Das zeichnet der Journalist Stefan Howald in einem faktenreichen Buch nach….
Die Rebellionen von 1968 und 1980 inspirierten zahlreiche Journalisten dazu, neue Medienorgane zu gründen. Auch in der Schweiz. Das zeichnet der Journalist Stefan Howald in einem faktenreichen Buch nach….
In den 1960er Jahren schloss der Schweizer Industrielle Charles Aeschimann einen Deal mit dem Dalai Lama: 160 Tibeterkinder wurden an Schweizer Pflegeeltern vermittelt. Ein philanthropisches Projekt mit Nebenwirkungen.
Michael Krügers neue Gedichte feiern die Einfachheit. Er kehrt darin dorthin zurück, wo er als Kind und seither immer heimisch war.
Adam, Eva und die Strafe Gottes: Stephen Greenblatt folgt den Spuren eines Menschheitsmythos.
Sie hat einen phantastischen Erzählband geschrieben. Sie lebt in Buenos Aires, schreibt über Bilder, über einen handamputierten Maler. Aber wer ist die Erzählerin?…
Claudia Opitz-Belakhal versammelt Arbeiten über Hexenverfolgungen in einem Buch. Das ist so weit ganz informativ, aber etwas betulich.
Wo kämen wir hin ohne die kleinen Schwindeleien, die uns durch den Alltag helfen? Das interessiert auch die israelische Psychologin und Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen, die in ihrem neuen Roman die Artenvielfalt der Lüge erkundet.
Sein Erzählen ist voller Endlosschlaufen der Wahrheit und der Erinnerung. Zeitgemässer und vielschichtiger, mystischer und ironischer kann Literatur kaum sein. Heute wird der serbische Schriftsteller David Albahari siebzig….
Der Schriftsteller Andreas Maier setzt seine autobiografische Spurensuche fort. Im neusten Band erzählt er von Ausbruch und Aufbruch, von Adornos Witwe und dem Nichts, das unser Ich schützend umgibt.
Beissender Spott und politische Satire: Eine neue Übersetzung erschliesst die Stücke des griechischen Komödiendichters Aristophanes wieder.
Eine Erzählung in zwei Absätzen anlässlich eines runden Geburtstags
Was bedeutet Verwandtschaft – und welche Verpflichtungen erwachsen aus ihr? In ihren neuen Büchern hinterfragen Christina von Braun und Barbara Bleisch vermeintliche Selbstverständlichkeiten rund ums familiäre Miteinander.
Bereits zum zweiten Mal bietet sich Rumänien als Gastland der Leipziger Buchmesse dar. Sieht man von wenigen etablierten Autoren ab, ist die rumänische Literatur im deutschsprachigen Raum zu Unrecht noch immer Terra incognita. Gerade darin wittern kleinere Verlage ihre Chance….
Was taugt Lukas Bärfuss’ neuer Essayband? Ein paar Anmerkungen aus gegebenem Anlass.
Im Februar 2015 wurden an einem Strand in Libyen 21 junge Kopten von IS-Terroristen hingerichtet. Der Schriftsteller Martin Mosebach hat nach ihren Spuren gesucht.
Ebenso reflektiert wie couragiert zeigt sich die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood in ihren Essays. Reflexionen zur Literatur und zum eigenen Schreiben bilden einen Schwerpunkt des nun auf Deutsch erschienenen Bandes.
Dem raunenden, okkulten Zug phantastischen Erzählens setzt Georg Klein in seinem jüngsten Roman die analytische Kraft entgegen. «Miakro» flieht nicht unsere Welt, sondern wirft vielmehr einen recht präzisen Blick auf eine eskapistische Gegenwart.
Clemens Setz spricht mit Clemens Setz und nennt es Literatur.
Nicht ganz so jung und nicht ganz so männlich dominiert: Christina von Hodenberg zeichnet ein anderes Bild der 68er Revolte.
Nach der blutigen Niederschlagung des Aufstands gegen den Sowjetkommunismus begann für Ungarn eine Zeit des Zwielichts und der Demoralisierung. In seinem meisterhaften neuen Roman «Das Ende» unternimmt Attila Bartis Tiefenbohrungen in eine noch immer zu wenig erzählte Geschichte.
Wie wurden wir zu Leistungsgesellschaften? Die Historikerin Nina Verheyen geht einem heute vielgescholtenen Konzept nach.
Was widerfährt uns analogen Menschenwesen gerade? Martin Meyer beschreibt eine Zäsur, die ans Urmenschliche rührt, mit den Mitteln feinster Feuilletonkunst. Eine kleine Würdigung von Autor – und Kunst….
Die deutsche Revolution von 1918 hatte ein klares Ziel: demokratische Zustände, freie Wahlen. Sie scheiterte vielleicht an der Angst vor dem eigenen Mut.
Virginie Despentes zeichnet in der zweiten Folge ihres Romans «Vernon Subutex» die Anatomie einer Gesellschaft, die sich im Krisenmodus durch die Gegenwart wurstelt.