Zwei Bücher über den Putinismus: Ideologisches Allerlei
Michel Eltchaninoff und Boris Schumatsky fragen: Was ist in Putins Kopf – und was macht Putin in den Köpfen anderer?
Michel Eltchaninoff und Boris Schumatsky fragen: Was ist in Putins Kopf – und was macht Putin in den Köpfen anderer?
Den «Holocaust als Kultur» hat Imre Kertész auf paradoxale Weise in einem Werk verarbeitet, das sich selber verneint. Den Freund würdigend, folgt auch Péter Esterházys Grabrede dieser Denkfigur.
Die Linken feiern ihn bereits als neuen Marx: Paul Mason. Er hat ein imposantes neues Werk vorgelegt. Doch was taugt seine Diagnose der Gegenwart?…
Der französische Althistoriker Paul Veyne erinnert in einem neuen Buch an die Blütezeit der syrischen Oasenstadt, deren antikes Kulturerbe die Terrormiliz Islamischer Staat schwer beschädigt hat.
Die Linken feiern ihn bereits als neuen Marx: Paul Mason. Er hat ein imposantes neues Werk vorgelegt. Doch was taugt seine Diagnose der Gegenwart?…
Kein & Aber schafft sich mit der Übernahme des Verlags Rogner & Bernhard ein deutsches Standbein und neue Spielräume.
Schon oft hat György Konrád aus seinem Leben erzählt und über den Lauf der Dinge nachgedacht. Doch hat er dies kaum je so gelassen getan wie im «Gästebuch», einem Gewebe von Skizzen und Reflexionen.
Der verstorbene Literaturnobelpreisträger Imre Kertész hatte ein gespaltenes Verhältnis zur Heimat. An seinem Begräbnis stiessen das dissidente Ungarn und das offizielle Ungarn kampflos aufeinander.
Für die Trennung von Religion und Politik in liberalen Demokratien gibt es verschiedene Modelle. Der Politikwissenschafter Ahmet Cavuldak zeichnet sie in einer Studie historisch und systematisch nach.
Die englische Architekturhistorikerin Elain Harwood widmet dem englischen Brutalismus eine fulminante Monografie. Im Zentrum stehen wichtige, in der Zeit von 1945 bis 1975 entstandene Bauten.
Mit seinen raffinierten Erzählstrategien ist «Don Quijote» ein Vorläufer moderner Metafiktion. Aber der Roman fasziniert auch, weil wir alle etwas von Cervantes‘ ungleichem Heldenpaar in uns tragen.
Müssten wir nicht, als Nachgeborene der grossen Klassiker, unser schriftstellerisches Handwerk ganz einfach begraben? Ja und nein. Einer wie Shakespeare kann die Phantasie auch neu beflügeln….
«In anderen Herzen» heisst der deutsche Titel von Neel Mukherjees Roman. Aber nicht eine sentimentale Story erwartet den Leser, sondern das knallharte Sittenbild einer zerrissenen Familie.
Mehr Neugier und weniger Angst im Umgang mit der Zukunft, mit der Zuwanderung, mit Büchern: Dafür plädiert der Verleger Jochen Jung im Interview.
Die Journalistin Ronja von Rönne provoziert, begeistert, irritiert: Jetzt hat die 24-Jährige ihr Romandebüt veröffentlicht. Bei einem Treffen in Berlin erzählt sie von sich.
Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff referierte an der Universität Wien über Literatur und Theologie. Sie sprach über Dante und mit Vorliebe über dessen Visionen der Hölle.
In sozialistischer Aufbaubegeisterung verfasste Olga Berggolz ihre ersten Gedichte. Auch als sie selbst in die Mühlen von Stalins Terror geriet, blieb sie der Partei treu. Dank bekam sie dafür nicht….
Als die Dichterin Ester Nilsson sich in den Künstler Hugo Rask verliebt, markiert das den Beginn einer rätselhaften Leidensgeschichte. Lena Anderssons Roman avancierte in Schweden zum Bestseller.
Philipp Schönthaler untersucht Survival-Literatur der achtziger Jahre und schreibt ein Kapitel einer Zeitgeschichte der Ängste.
Siebzig Jahre nach ihrer Zeit im Lager wendet sich die Tochter in Buchform an ihren im Holocaust umgekommenen Vater: «Und du bist nicht zurückgekommen».
Im Nachlass von Siegfried Lenz fand sich ein unveröffentlichtes Romanmanuskript von 1951. Der nun veröffentlichte Roman stürmte gleich die Bestsellerlisten.
Stimmungen steigen in uns auf und beherrschen uns. Der Soziologe Heinz Bude versucht in seinem neuen Buch zu zeigen, wie.
Schon zum zweiten Mal bereitet eine hebräische Ausgabe seines Erfolgsromans dem Ägypter Alaa al-Aswani Ungelegenheiten. Obwohl er sich von dem Buch distanziert, wittern aufgebrachte Patrioten Verrat.
Zum vierten Mal suchte das Literaturfestival auf dem Monte Verità oberhalb von Ascona nach dem Potenzial grosser Begriffe: der Liebe und der Utopie.