Martin Luther als Religionslehrer: Der Reformator in seiner gedanklichen Gestalt
Aus der Vielzahl der neueren Luther-Bücher ragt eines heraus. Vorgelegt hat es kürzlich der evangelische Theologe und eminente Kirchenhistoriker Reinhard Schwarz.
Aus der Vielzahl der neueren Luther-Bücher ragt eines heraus. Vorgelegt hat es kürzlich der evangelische Theologe und eminente Kirchenhistoriker Reinhard Schwarz.
Den grössten Hecht zu fangen, ist nicht leicht. Sein Opa möchte unbedingt den Angelwettbewerb gewinnen, doch dies konfrontiert Kaspar mit existenziellen Fragen, etwa der nach Lüge und Wahrheit.
Ein dunkelhäutiges Kindergartenkind wird von Jugendlichen «entlaust» – die Gewalt bekommt man nur durch die Wände mit. Ein Buch, das zur Diskussion über Rassismus und Gewalt aufruft.
Die 18-jährige Madeline hat mehrere Handicaps: Sie ist Halbwaise, krank und einsam. Doch dann verliebt sie sich in den neuen Nachbarsjungen – und alles ist anders.
Der Stäfner Maler Johannes Kölla ist eine Wiederentdeckung wert – das zeigt jetzt eine neue Publikation aus der Feder eines Nachfahren.
Die in den USA lebende Yiyun Li ist eine der faszinierendsten Stimmen der chinesischen Exilliteratur. In ihrem jüngsten Roman zeichnet sie das düstere Bild der verlorenen Generation der Nach-89er.
Paris, der Ort des Exils, und Jakarta in einer Zeit des Umbruchs – das sind die Fixpunkte in Leila Chudoris Roman. Der Angelpunkt, der sie verbindet, ist Suhartos blutige Machtergreifung im Jahr 1965.
Drago Jančars neuer Roman ist eine Collage. Er setzt das Schicksal eines 1944 von den kommunistischen Partisanen «liquidierten» Industriellenpaares aus der Perspektive von fünf Vertrauten zusammen.
Die Geschichte der deutschen Siebenbürger im Zweiten Weltkrieg ist kompliziert, und vertrackt kommt Ursula Ackrills Roman darüber auf allen Ebenen daher. Dennoch hat das Buch seinen Reiz.
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Ilma Rakusa wird am 2. Januar 70 Jahre alt. Ihre aus Ungarn stammende Kollegin Terézia Mora erzählt, wo und wie sie Ilma Rakusa ins Herz geschlossen hat….
Als Autor und Regisseur hat Heiner Müller (1929–1995) das deutsche Theater revolutioniert. Was bleibt von seinem Schaffen zwanzig Jahre nach seinem Tod?
«Es ist wieder da», titelte eine deutsche Boulevardzeitung. Gemeint ist Adolf Hitlers Machwerk «Mein Kampf», das im Januar in umfangreich kommentierter wissenschaftlicher Edition veröffentlicht wird.
Michail Prischwin (1873–1954) leistet in seinem Roman ein grosses und unabgeschlossenes Nachdenken über Russland. Geschildert wird der Schock der Land-Kollektivierung nach der Revolution von 1917.
Rechtsgeschichte lässt sich auch in Geschichten erzählen. Michael Stolleis hat eine ganze Reihe solcher Geschichten in einem ebenso vergnüglich zu lesenden wie erkenntnisförderlichen Band versammelt.
Im Vergleich zum deutschen Buchmarkt ist der angelsächsische power, wenn es um übersetzte Literatur geht. Die Translation Database verfolgt seit acht Jahren, was sich diesbezüglich in den USA tut.
Autoren sind seltsame Wesen. Da will die deutsche Politik ihre wirtschaftliche Lage verbessern, doch kaum liegt ein Referentenentwurf zur Neufassung des Urheberrechts vor, hebt ein Wehklagen an.
Zürich, Anfang des 16. Jahrhunderts: Anna Zollinger flieht aus dem Kloster und kämpft um ihr Leben. Piero Schäfers Roman «Piratinnen» zeichnet ein überraschendes Bild der Zeit vor der Reformation….
Alaa al-Aswanis neuer Roman ist in der Ära des korrupten Königs Faruk angesiedelt. Wer in Ägypten gegen die politischen und sozialen Hierarchien kämpfte, stand schon damals auf verlorenem Posten.
Der Schweizer Literaturpreis 2016 geht an sieben Autoren: an die Deutschsprachigen Ruth Schweikert, Monique Schwitter und Leta Semadeni, die Französischsprachigen Yves Laplace und Antoinette Rychner sowie die Italienischsprachigen Giovanni Fontana und Massimo Gezzi.
Philipp Tingler ist ein Meister des Slapsticks und der Übertreibung. In seinem neusten Roman aber treibt er’s zu weit.
1935 war Erika Mann unmittelbar gefährdet, da die Ausbürgerung bevorstand. In dieser Notlage suchte sie einen heiratswilligen Mann und fand ihn in dem englischen Dichter W. H….
Der Nigerianer Chinua Achebe ist eine der grossen Gründergestalten der afrikanischen Literatur. Obwohl er sich zur Mitte und Mässigung bekennt, enthalten seine Essays sehr prononcierte Stellungnahmen.
Der eine ist Enkel eines deutschen Nazis, der andere Enkel eines sowjetischen Lagerkommandanten. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs kamen Per Leo und Sergei Lebedew zu einem Gespräch zusammen.
Mit 33 Romanen erzählt der Literaturwissenschafter die Weltgeschichte. Ein tollkühnes Unterfangen, das nur teilweise gelingt.
Wer kennt ihn nicht: Rudyard Kipling, den Verfasser des «Dschungelbuchs». Aber kennen wir ihn wirklich? Zu seinem 150….