VOM NACHTTISCH GERÄUMT: Das egoistische Gen
Amerikanische Lässigkeit in der Nachkriegs-BRD, queere Kunst, falsches Lob und ein Monsterpenis. Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt.
Amerikanische Lässigkeit in der Nachkriegs-BRD, queere Kunst, falsches Lob und ein Monsterpenis. Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt.
Der Dlf erlebt mit Jörg Fauser wiederaufgelegtem „Rohstoff“-Roman, wie Avantgarde zum Reißer wird. Die SZ empfiehlt Comics, die vom Krieg erzählen: Jacques Tardi natürlich, aber auch Pascal Rabatés Panorama „Zusammenbruch“ und Frank Millers Perser-Epos „Xerxes“. Ergriffen liest der DlfKultur Helene …
Bewundernswert zärtlich und großherzig findet die SZ, wie Violaine Huisman über das Leben mit ihrer manisch-depressiven Mutter schreibt. Die Welt lernt mit Catherine Laceys „Girlfriend-Experiment“ eine neue Form emotionaler Science Fiction kennen. Mit James C….
Nachdrücklich empfiehlt die SZ Frank Schmolkes Graphic Novel „Nachts im Paradies“ über einen Taxifahrer,der in einen Film noir gerät. Dlf Kultur liest Katarzyna Bondas Krimi „Der Rat der Gerechten“, der an dunkle Episoden des polnischen Partisanenkriegs erinnert. In der FAZ …
Die FAZ lobt Lea Singers einfühlsamen Roman über eine Affäre des Pianisten Vladimir Horowitz mit seinem Schüler – nur was daran Wirklichkeit und was Fiktion ist, hätte sie gern gewusst. Die SZ gruselt sich nach Kräften mit Jean-Baptiste Del …
Glänzend gelungen findet die NZZ Sorj Chalandons Roman „Am Tag zuvor“, die Rekonstruktion eines schweren Grubenunglücks im Jahr 1974.Die FR liest die kritische Selbstreflexion eines ehemaligen Neonazis und lernt eine Menge über Gemeinsamkeiten zwischen Identitären, NSU und AfD. Die …
Die SZ greift dankbar zu Deborah Danowskis und Eduardo Viveiros‘ Handbuch gegen den Weltuntergang. Der Dlf entdeckt mit David Bollier und Silke Helfrich die Macht der Commons. Gefesselt liest er auch Dan Jones‘ Geschichte der Templer….
Der Dlf lässt sich von J.G. Ballard daran erinnern, dass Dauerfernsehen, Shopping Malls und Konformismus einst die Meisterdisziplinen der Vororte waren….
Rachel Kushner erzählt mit immenser Strahlkraft von der Brutalität in kalifornischen Frauengefängnissen, Carys Davies schickt einen Maultierzüchter und einen Indianer auf eine kühn-poetische Tour durch das Pennsylvania des Jahres 1815, Lawrence Osborne verbringt fiebrig-abgründige Sommertage auf der Insel Hydra, und …
Mit Genuss und Wehmut liest die FAZ einige Vorträge aus den letzten Jahren Umberto Ecos, der es noch schaffte, die Aktualität in der Geschichte und Literatur zu spiegeln. Er fehlt! Der Deutschlandfunk feiert China Miévilles fantastischen Roman „Die letzten …
Die FAZ kühlt sich ab mit Matthias Oloews Architekturgeschichte der Schwimmbäder und entdeckt in Matthias Wächters Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert ein neues Standardwerk. Die SZ schwebt mit Gregor Hens aus der DDR nach „Missouri“….
Die Zeit verbringt den Sommer mit den Bukowski-Geschwistern im Freibad. Der Dlf durchlebt mit Fernando Aramburu die Franco-Ära aus der Perspektive eines Kindes im Baskenland. Die FAZ versenkt sich in die Gedichte von Tomasz Rozycki….
Die FAZ erschreckt vor ihren eigenen bösen Gedanken mit Yishai Sarids Roman „Monster“. Außerdem empfiehlt sie eine Geschichte der Demokratie des Althistorikers Klaus Bringmann. Die FR liest mit Liza Codys „Ballade einer vergessenen Toten“ einen Krimi mit Klasse….
Die SZ verfolgt bedrückt, wie sich in Ayesha Attahs wuchtigem Roman „Die Frauen von Salaga“ Westafrikaner gegenseitig zu Sklaven machten. Der DlfKultur riskiert einen Blick in das Afrika des Jahres 2060. Kühn und poetisch zugleich findet der Dlf, wie …
Und was, wenn schon die kalifornischen Glücksritter alle Kosten und Risiken auf den Staat abwälzten? Die SZ liest so konsterniert wie begeistert über Joan Didions Entzauberung ihrer Urahnen. Außerdem stellt sie historische Bücher für Kinder vor….
Die FAZ reist mit Emilia Smechowski durch das gespaltene Polen. Die FR reflektiert mit Eric Hobsbawm noch einmal das „Kurze 20. Jahrhundert“….
Die SZ lernt von Heinrich Detering, wie man rechtes Gerede mit literaturwissenschaftlichen Mitteln aufspießt. Ein wenig Distanz zum Staat ist heilsam, erfährt die NZZ bei James C. Scott und geht bei Rot über die Straße….
Die FAZ folgt Maria Duenas gebannt durch das Little Spain der dreißiger Jahre in „Eine eigene Zukunft“. Die SZ erkundet mit Benjamin Balint die verworrenen Wege des Kafka-Nachlasses. Die NZZ amüsiert sich prächtig mit Billy Wilder und Cameron Crowe….
Die SZ staunt, wie farbenfroh und frisch Mich Vraa von der Kolonialzeit der Dänen erzählt. Die taz schaut mit Marlene Streeruwitz in Stockholmer Abgründe. Der Dlf liest Shen Fus „Aufzeichnungen aus einem flüchtigen Leben“ in der Qing-Dynastie….
Die FAZ begibt sich in Jean Gionos knackig-frischem Roman „Ein Mensch allein“ von 1947 auf eine mysteriöse Bergtour. Die SZ taucht mit Isaac B. Singer ab in die Warschauer Unterwelt des Jahres 1911….
Die NZZ lernt bei Friederike Hausmann die menschlichen Seiten der vermeintlichen Giftmörderin und femme fatale Lucrezia Borgia kennen. Die SZ lässt sich von Moritz Baßler und Heinz Drügh für die ästhetische Würde von Konsum begeistern und von Hazel Rosenstrauch den …
In Franzobels Groschen-Roman „Rechtswalzer“ arbeiten der Untergrutzenbacher Provinzadel und Wiener Politkarrieristen am Ausverkauf der Alpenrepublik. In Johannes Groschupfs Roman „Berlin Prepper“ treiben Hasstiraden und Gewaltfantasien einen vereinsamten Content Moderator in die Arme der Reichsbürger.
In Franzobels Groschen-Roman „Rechtswalzer“ arbeiten der Untergrutzenbacher Provinzadel und Wiener Politkarrieristen am Ausverkauf der Alpenrepublik. In Johannes Groschupfs Roman „Berlin Prepper“ treiben Hasstiraden und Gewaltfantasien einen vereinsamten Content Moderator in die Arme der Reichsbürger.
SZ und Welt stolzieren mit Simon Strauß durch Rom: Die Welt ächzt unter dem Bildungsballast, die SZ fragt: Will da jemand der nächste Friedrich Schlegel werden? Lieber noch zieht die SZ mit Willy Vlautin und einem feinen Typen durch die …
Die FAZ testet mit Michel Carrouges‘ Duchamp-Monografie eine „Junggesellenmaschine“. Die SZ erfährt von Johan König wie man trotz Blindheit zum Star-Galeristen wird. Die FR lauscht in Wulfs Kirstens „Erdanziehung“ dem Wachsen des Grases….