Anke Stelling: Schweigen in Prenzlauer Berg
Anke Stelling hat den Preis der Leipziger Buchmesse verdient gewonnen. Ihr Roman „Schäfchen im Trockenen“ ist Ermächtigungsrede und Angstschrift gegen den Abstieg.
Anke Stelling hat den Preis der Leipziger Buchmesse verdient gewonnen. Ihr Roman „Schäfchen im Trockenen“ ist Ermächtigungsrede und Angstschrift gegen den Abstieg.
„Schluss mit dem Gender-Unfug“, forderten Autorinnen und Autoren kürzlich in einer Petition. Die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf hat sie unterschrieben. Warum?…
Für ihren Roman „Schäfchen im Trockenen“ wurde Stelling mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. In der Kategorie Sachbuch gewann Harald Jähner.
Auf der Leipziger Buchmesse finden sich unzählige Bücher der Stunde: zur AfD, zu Sexismus, zur Gentrifizierung. Romane werden heute zu bloßen Debattenbeiträgen reduziert.
Der Historiker Frank Biess ist mit „Republik der Angst“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Er wagt einen neuen Blick auf die deutsche Geschichte nach 1945.
Einmal im Monat gibt es künftig die ZEIT-LEO-Bestsellerliste für Kinderbücher. Aber was ist das überhaupt, ein Bestseller? Unsere Autorin erklärt’s – für Kinder….
Beim Eröffnungsakt der Leipziger Buchmesse wurde der Buchpreis Europäischen Verständigung verliehen. Masha Gessen wurde für „Die Zukunft ist Geschichte“ ausgezeichnet.
Acht Prominente erzählen, was ihre liebsten Kinderbücher für sie bedeuten. Wie Bücher einen ein Leben lang begleiten können.
Vor 50 Jahren erschien „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Zum Geburtstag hat ihr Schöpfer Eric Carle sie mit einer neuen Botschaft für die Kinder von heute losgeschickt.
Wie „Markus Lanz“, bloß ohne Weltreisende und Robin Alexander: Thomas Gottschalks neue Literatursendung im Bayerischen Rundfunk hat nur einen schwachen Gast.
In seinem neuen Roman versucht Feridun Zaimoglu, den stummen Frauen aller Zeiten Gehör zu verschaffen. Es endet im altertümlichen Kauderwelsch.
Svenja Flaßpöhler und Florian Werner haben als Paar ein Buch über ihre Elternschaft geschrieben: „Zur Welt kommen“ ist selbstironisch, klug und nachdenklich.
Der Journalist Philippe Lançon hat den Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ überlebt und nun ein Buch darüber geschrieben. Wie hat die Tat sein Leben verändert?
Was ist typisch für den berüchtigten „alten weißen Mann“? Für eine Antwort auf diese Frage hat die Feministin Sophie Passmann mit 16 einflussreichen Männern gesprochen.
Die Zukunft der Menschheit liegt im Weltraum, schreibt der Physiker Michio Kaku in seinem Buch „Abschied von der Erde“. Wie stellt er sich die Besiedlung des Alls so vor?
Junge Schriftstellerinnen suchen in neuen Büchern nach einer eigenen Sprache für ihren Sex und ihren Körper. Denn noch immer fehlt ein machtvoller Kanon des Weiblichen.
An alle Badewannenfreunde und Aprikosenbiertrinker: Die politischen und ästhetischen Extremismen kontert der Essayist Philippe Garnier mit der Feier des lauen Lebens.
Saša Stanišić ist für „Herkunft“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Es erzählt, wie er aus Bosnien nach Heidelberg kam.
Понятиями российского идеолога Владислава Суркова, пожалуй, вполне точно можно описать и систему в Беларуси. Значит ли это, что предстоит слияние двух стран?
Leider lässt sich Belarus mit Begriffen des russischen Ideologen Wladimir Surkow zutreffend beschreiben. Deutet das auf eine bevorstehende Fusion der beiden Länder hin?
Im Deutschen Literaturarchiv Marbach werden künftig auch Games gesammelt. Und nein, die Literatur selbst verliert dadurch nicht ihren Stellenwert.
Das postmoderne Denken soll alte Gewissheiten zerstört haben und sogar schuld sein an Fake-News und Donald Trump. Das ist Unfug.
Berlin, diese ewige Baustelle: Matthias Nawrat gelingt es in seinem Roman „Der traurige Gast“, die deutsche Hauptstadt noch mal mit unverbrauchtem Blick zu sehen.
Unsere Autorin arbeitet als Fußpflegerin in Berlin-Marzahn. Heute kommt Frau Janusch, die 15 Jahre lang ihren kranken Peter betreut hat, und erzählt ihre Geschichte.
Die Philosophin Kate Manne will in ihrem Buch „Down Girl“ die Logik der Frauenfeindlichkeit analysieren. Doch statt alltäglicher Mechanismen präsentiert sie Extremfälle.