„Geächtet“: Die Stunde des Whoppers
Ayad Akhtar bekommt den Nestroy-Autorenpreis für sein Erfolgstheaterstück „Geächtet“. Es wird weltweit gefeiert, dabei ist es geschmacklos und nah am Identitären.
Ayad Akhtar bekommt den Nestroy-Autorenpreis für sein Erfolgstheaterstück „Geächtet“. Es wird weltweit gefeiert, dabei ist es geschmacklos und nah am Identitären.
Muss die Literatur heute vor der Wirklichkeit kapitulieren? Der Schriftsteller Thomas Hettche verteidigt einen literarischen Realismus, der die Welt wieder lesbar macht.
In „Dann schlaf auch du“ bricht der Horror in den Alltag einer ganz normalen Familie ein. Leïla Slimanis Roman über einen Kindsmord hat die Wucht einer antiken Tragödie.
Auch wir Nachgeborenen unterscheiden noch zwischen „wir Ossis“ und „ihr Wessis“. Aber das ist nicht schlimm. Warum wir uns vom Einheitsgedanken verabschieden sollten
Der „Mad Men“-Erfinder Matthew Weiner hat seinen ersten Roman geschrieben. „Alles über Heather“ ist die ironische, wohlkonstruierte Geschichte eines Mörders.
Mit der Känguru-Trilogie wurde Marc-Uwe Kling berühmt. Jetzt ist er mit seinem neuen Roman „QualityLand“ auf Tour. Über eine unmögliche Begegnung mit dem Künstler
Sie ist eine aufgeschlossene, kontaktfreudige Frau. Aber keiner ihrer Nachbarn spricht mehr als ein paar Worte mit ihr, niemand lädt sie ein. Weshalb nur?…
Der wichtigste französische Literaturpreis geht an Eric Vuillard. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman „L’ordre du jour“, in dem er den Aufstieg Hitlers schildert.
Gibt es Parallelen zwischen Eulenspiegel und Donald Trump? Der Schriftsteller Daniel Kehlmann über sein Buch „Tyll“, die Angst vor der Gegenwart und Comedy als Waffe.
Joachim Meyerhoff ist einer der beliebtesten deutschsprachigen Schauspieler. Seine Romane sind Bestseller. Jetzt erscheint der vierte….
Volker Kutscher schrieb die Vorlage der Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Jetzt erscheint der Band „Moabit“, den die Berliner Illustratorin Kat Menschik gestaltet hat.
Oliver Bottini ist einer der bedeutendsten Krimiautoren Deutschlands, weil seine Kriminalgeschichten auch aktuelle Analysen der Gegenwart sind. Ein Treffen in Berlin
Die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien will unbedingt leiden. Und zur Not sorgt sie eben selbst dafür, dass die eigene Demontage vorangetrieben wird.
Auto fahren, Go spielen, Gesichter erkennen: Maschinelles Denken ist dem menschlichen in vielen Bereichen voraus. Aber gilt das auch für das Erzählen von Geschichten?
In ihrem Debüt „Und es schmilzt“ serviert Lize Spit eine Kombination aus Kuhkaff-Krimi und Coming-of-Age-Geschichte. Was für ein gewalttätiger und todtrauriger Roman!
ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur starten die Sachbuch-Bestenliste. Jeden Monat stimmen 30 Juroren ab über Lektüre, die den Horizont erweitert. Diskutieren Sie mit!…
Welche Lektüre hilft, die Welt jetzt zu verstehen? 30 Juroren von Deutschlandfunk Kultur, dem ZDF und der ZEIT einigen sich jeden Monat auf diese Bestenliste.
Seit einigen Monaten können EU-Bürger ohne Visum nach Minsk reisen. Sind Ausländer etwa doch nicht allesamt Staatsfeinde und Spione? Über den langsamen Wandel in Belarus
Mehr als ein Politikerbuch: Christian Lindner beschreibt in „Schattenjahre“ den Niedergang, die Tiefen und den neuerlichen Aufstieg des politischen Liberalismus.
Alle loben immerzu die weltläufige deutsche Migrantenliteratur. Dabei gibt es gerade einen unübersehbaren Boom des deutschen Dorfromans.
Vom aufrechten Gang bis zur Sprache, der Kunst, der Stadt und dem Staat: In „Die Anfänge von allem“ wirft Jürgen Kaube einen neuen Blick auf die Menschheitsgeschichte.
Wenn es draußen ungemütlich wird, sind Herbst- und Winterdepression nicht weit. Dabei könnte alles so schön sein. Man muss nur lernen, sich richtig zu erinnern….
Vier, die sich lieben, hassen und verlassen: Mirko Bonnés Roman „Lichter als der Tag“ erzählt symbolträchtig von Anziehung und Abstoßung.
Frei zugängliches Wissen, geteilte Ressourcen: Timo Daums Buch „Das Kapital sind wir“ ist eine aufschlussreiche Kritik der digitalen Weltverbesserungsrhetorik.
In „Älter werden“ schrieb sie erstmals über ihre Krankheit multiple Sklerose. Im Alter von 71 Jahren starb die Bestsellserautorin und Wissenschaftlerin Silvia Bovenschen.