Identitätspolitik: Wer ist das Wir?
Der Ideenhistoriker Mark Lilla hatte die Identitätspolitik der Linken für Trumps Sieg verantwortlich gemacht. Jetzt hat er seine Gedanken zu einem Buch ausgebaut.
Der Ideenhistoriker Mark Lilla hatte die Identitätspolitik der Linken für Trumps Sieg verantwortlich gemacht. Jetzt hat er seine Gedanken zu einem Buch ausgebaut.
Colson Whiteheads in Amerika gefeierter Roman „Underground Railroad“ erzählt vom Kampf der Sklaven in den Südstaaten. Aber ist diese historische Erzählung geglückt?
Der Comiczeichner Riad Sattouf dokumentiert das Leben eines Mädchens aus der Mittelschicht – mit allen kleinen Dramen, Egoismen und einem kindlichen Blick auf die Welt.
Die Listen für den Deutschen Buchpreis sind das Ergebnis von Kontroversen und Kompromissen. Unser Autor kann die jährlichen Diskussionen nicht mehr hören.
Für die sogenannte Longlist der Auszeichnung bewarben sich in diesem Jahr 200 Einsendungen. Die Auswahl soll die Vielfalt der deutschen Literatur spiegeln.
Ein Meisterstück: Thomas Leinkauf präsentiert seine Geschichte des Denkens zwischen 1350 und 1600. Als sich Antike, Religion und Natur mischten, entstand die Renaissance.
Viet Thanh Nguyen hat für seinen Spionagethriller „Der Sympathisant“ den Pulitzer-Preis bekommen. Parallel hat er eine postkoloniale Theorie der Erinnerung geschrieben.
Ihr Film „Baise-moi“ wurde verboten: zu viel Sex und Gewalt. Nun hat Virginie Despentes einen Roman geschrieben. Ein Gespräch über Pornografie, Prostitution und Prüderie
Die Sommerferien waren immer zu lang und zu kurz. Am Lagerfeuer dehnten sie sich ins Unendliche, im Freibad schnurrten sie auf einen rasanten Augenblick zusammen.
Die „Emma“-Herausgeberin wirft Judith Butler und Sabine Hark in der ZEIT vor, Gedankenspiele als Realität zu missverstehen. Schwarzer vermisst klare Positionierungen.
Extremismus, Rassismus, Flucht: Wie kann Jugendliteratur das aktuelle Weltgeschehen begleiten? Ein Gespräch mit der Bestsellerautorin Cornelia Funke.
Mit dem Blick des Ostens: Der bulgarische Intellektuelle Ivan Krastev schaut in seinem brillanten Essay „Europadämmerung“ auf den krisengeschüttelten Kontinent.
Ein Schriftsteller erhält eine Einladung zu einer Kreuzfahrt und malt sich den Horror an Bord aus: Bodo Kirchhoffs neues Buch ist ein schrecklich amüsantes Selbstporträt.
Spielplätze werden von besorgten Eltern beherrscht. Mit ihrer Angst bringen sie die Kinder um ihren Spaß und ihre Erfahrungen. Es ist zum Fürchten….
In Schrift und Sprache haben’s Satzzeichen schwer. Die Bedeutung, der Interpunktion fällt meist, erst dann auf wenn sie fehlen oder an der falschen, Stelle stehen.
Theresia Enzensberger hat ihren Debütroman geschrieben. „Blaupause“ seziert den versteckten Sexismus der Bauhaus-Schule von Walter Gropius.
Der rechte Publizist Götz Kubitschek hat das umstrittene Buch „Finis Germania“ verlegt. Beim Hausbesuch wundert man sich, wie vertraut einem sein Denken und Leben ist.
Mit dem „Gott der kleinen Dinge“ wurde Arundhati Roy vor 20 Jahren ein Weltstar. Jetzt erscheint ihr zweiter Roman. Ein misslungenes und gleichzeitig großartiges Buch!…
Wenige Autoren schreiben so brillant über den amerikanischen Kleinstadtalltag wie Richard Russo. Sein neuer Roman ist eine feine, erzählerische Großtat.
Seit G20 in Hamburg ist „die Linke“ in Verruf geraten, und im konservativen Lager kehren selbstherrliche Zeiten zurück. Es ist eine trübe Debatte.
Florian Huber erzählt Familiengeschichten aus der deutschen Grauzone nach dem Zweiten Weltkrieg. Manchmal macht er es sich dabei etwas zu leicht.
Kenneth Goldsmith feiert in seinem Buch „Uncreative Writing“ das Plagiieren und Sampeln als neue Literatur. Endlich mal ein Buch, dem man besonders wenige Leser wünscht
Den Kapitalismus zu beklagen, ist auf Dauer langweilig. Reale Utopien sind viel interessanter. Drei neue Bücher machen sich Gedanken über Alternativen von morgen….
Es ist Urlaubszeit, aber Sie wollen nicht wieder nach Dänemarkösterreichitalien, nicht schon wieder auf einen dieser Segeltörns. Dann bleiben Sie doch einfach zu Hause!
Zwischen Flechtslippern und Fahrradtour: Der Politologe Philip Manow zeigt in seinem neuen Buch, worauf es in der Demokratie wirklich ankommt.