Grobe Theaterkritik
284 Wörter, 2 Minuten Lesezeit. Am 24….
284 Wörter, 2 Minuten Lesezeit. Am 24….
Die Nahost-Kennerin Younis hat ein rasantes Buch über die absurden Zustände in internationalen Hilfsorganisationen vorgelegt. Es ist eine literarische Verarbeitung ihrer eigenen Erfahrungen.
Ihr neuer Roman «Weil ich Ruth bin» liest sich wie ein süsser, schwerer Traum. Ein Gespräch mit der Zürcher Autorin Julia Weber.
Die Frage nach der dauerhaften Veränderung der Denkweise durch Bücher berührt ein zentrales Element menschlicher Entwicklung und kultureller Prägung. Literatur besitzt die Fähigkeit, tiefgreifende Reflexionen anzustoßen und Perspektiven auf die Welt zu erweitern, was in einem gesellschaftlichen und individuellen Kontext …
Mit Humor und einem Videospiel knackt der neunjährige Cris das erkaltete Herz der allein lebenden Olga. Der mexikanische Schwarz-Weiß-Film »Moscas« von Fernando Eimbcke erzählt die Geschichte einer unwahrscheinlichen Begegnung.
„Man hat aufgehört, die Leben zu zählen.“ In nur wenigen Momenten nimmt ihre unbeschwerte Jugend ein bitteres Ende. Nach dem Einmarsch deutscher Soldaten 1941 wird Nelkas Vater an einem Julitag in Lemberg auf offener Straße… Mehr
Einer der umstrittensten deutschen Politiker legt seinen ersten Roman vor. Doch die Leipziger Buchmesse sagt die Lesung mit Maximilian Krah ab. Dabei wäre die öffentliche Debatte dort eine Chance, meint Kulturjournalist Nils Schniederjann….
Die FAZ lässt sich von Artur Becker ins Land der dreitausend Seen entführen, wo polnische Mythen und rauhe Sitten herrschen. Außerdem lauscht sie dem „kunstvoll verwobenen vielstimmigen Gesang“ literarischer Stimmen im neuen Roman von Cecile Wajsbrot. Die FR reist …
Thronjubiläum des Allerhöchsten und serbische Attentäter Wien 1908. Kaiser Franz Joseph I. sieht seinem 60….
In Magdalena Schrefels Roman opfern die Menschen das Himmelsblau, um den Klimawandel zu stoppen.
Nach den ersten vielleicht 10 bis 20 Seiten von Toni Morrisons Erzählung „Rezitativ“ musste ich mich doch erstmal ins Internet begeben, um herauszufinden, ob ich auf dem Schlauch stehe oder die Unklarheit, vor die die Erzählung mich stellte, genauso beabsichtigt …
Ursula K. Le Guins Band „Der Tag vor der Revolution“ versammelt größtenteils noch immer lesenswerte Science-Fiction-StoriesRezension von Rolf Löchel zuUrsula K. Le Guin: Der Tag vor der Revolution….
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuThorsten Schulte: Gedankenstriche, Literaturkritik und lyrische EssaysFrank & Timme Verlag, Berlin 2026
Graciela Iturbide, eine der bedeutendsten Fotgrafinnen Mexikos, siedelt ihre Fotografie bewusst an Schnittstellen an: von indigener und hispanischer Kultur, von Arm und Reich, von urbanen und ruralen Räumen, von Mann und Frau, von Leben und Tod. Sie fotografiert Zapoteken, …
Wie jedes Jahr berichtet die großartige Katrin Doerksen für uns von der Berlinale. Zu den schauderhaften Bedingungen der Pressevorführungen hat Thomas Groh auf der gerne empfohlenen Website critic.de das leider Notwendige gesagt: »Ein Festival, dem die Kino-Infrastruktur abhanden kommt….
Die Schauplätze sind Neu-Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, aber in Tomer Gardis neuem Roman geht es nicht um Geheimagenten, sondern um die Menschen vom unteren Ende der kapitalistischen Fresspyramide – um Essenslieferanten.Gardi, Tomer
Mitte der 1960er veröffentlichte Anatoli Kusnezow sein Buch „Babyn Jar“ über das Massaker an Juden 1941. Eine Neuübersetzung von Christiane Körner führt uns noch einmal die Barbarei vor Augen, die Kusnezow als Augenzeuge überlieferte.Von Ulrich Rüdenauer…
Besprochen werden unter anderem Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“ (FR), Gisèle Pelicots Memoir „Eine Hymne an das Leben“ (taz), Cécile Wajsbrots in „Offener Himmel“ (FAZ) und Mirna Funks „Balagan“ (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Gesehen: Death in Venice (1971) von Luchino Visconti mit Dirk Bogarde und Björn Andrésen. Tolle Bilder, man möchte sofort nach Venedig, die pädophile Stalker Geschichte ist aber echt problematisch. …
Zwei Silberne Bären hat sie schon gewonnen. Nun konkurriert Angela Schanelec mit »Meine Frau weint« erneut um eine der begehrten Trophäen. Darin erzählt sie von der unerträglichen Gleichzeitigkeit der Welt und der Schwierigkeit, dafür Worte zu finden….
195 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Heute mal wieder ein Gedicht mit Zeilenkommentar, und als Bonus eine Textverbesserung….
Einst eine meiner österreichischen Lieblingsautorinnen, hat Laura Freudenthaler es nun nicht mehr geschafft, mich mit ihrem neuen Buch zu begeistern. Ganz wunderbar war „Die Königin schweigt“ und „Geistergeschichte“, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Dann kam „Arson“, mit dem ich …
Juliette Binoche und Tom Courtenay brillieren in Lance Hammers Demenz-Drama »Queen at Sea«. Der Film folgt der Tochter und dem Ehemann der demenzkranken Leslie, die sich über den verantwortungsvollen Umgang mit der Krankheit streiten.
Auf den Fall Gisèle Pelicot hat die ganze Welt geschaut. Mit ihren Memoiren erlangt die Französin nun die Hoheit über ihre eigene Geschichte, sagt die Feministin Sonja Eismann. Aber wen erreichen Bücher über Missbrauch und „Rape-Culture“ am Ende?…
Der australische Filmemacher Warwick Thornton präsentiert im Wettbewerb seinen Outback-Western »Wolfram«. Er erzählt darin von der Gewalt der weißen Kolonialisten und dem Überlebenskampf der Aborigines.