Kategorie-Archiv: Literatur
„Literatur als Medium der Existenzerhellung“
Mit „Die Versehrten springen nicht vom Zehner“ legt Jochen Schimmang sechs autobiographische Erinnerungsgeschichten vorRezension von Werner Jung zuJochen Schimmang: Die Versehrten springen nicht vom ZehnerEdition Nautilus, Hamburg 2026
Mit seinen Alemannischen Gedichten und Kalendergeschichten bereicherte Johann Peter Hebel die deutsche Literatur
Sein 200. Todestag wird durch zahlreiche Neuerscheinungen und Neuausgaben geehrtSammelrezension von Manfred Orlickzu Büchern von Guido Bee, Kevin Drews, Uwe Hauser, Johann P. Hebel, Andreas Lang, Bernhard Stricker, Thomas Weiß
Ortsumgehung 1: Der Proust aus der Uhlandstraße
Neulich, denn ein kurzer Text über den ersten Band der ORTSUMGEHUNG von Andreas Maier, »Das Zimmer«, kann natürlich nur mit dem Wort »neulich« beginnen, hatten wir hier angekündigt, jeden Monat ein Buch aus eben dieser ORTSUMGEHUNG zu lesen und …
Efeu – Die Kulturrundschau vom 24.09.2026 – Literatur
Die Debatte um den Roman „C’était ça ou mourir“ des in Québec lebenden haitianischen Autors Thélyson Orélien, den auch von Kritikern gefeierten Sensationserfolg der Saison, wird in Paris mit Hingabe weitergeführt. Dem Autor wird vorgeworfen, sein Buch zum allergrößten Teil …
Ein Ort für Kings, Queens und Suchende
Philipp Fussenegger und Susanne Heuer haben einen Film über den legendären KitKatClub im Herzen Berlins gedreht. Darin begleiten sie einige Stammgäste und zeigen das hedonistische Treiben im Club. Die Schattenseiten des hedonistischen Tempels beleuchtet der Film nur halbherzig….
SRF-Bestenliste – Die besten Bücher im Oktober 2026
Beziehungsfragen, historische, vererbte Traumata – und ein unterhaltsamer Krimi. Die SRF-Bestenliste im Oktober.
Dirk Schmidt – Final Show (Buch)
Thriller meets Rock ’n‘ Roll Rain, Keith und Micky sind die prägenden Köpfe der Rockband Crrowl, die ihre… Der Beitrag Dirk Schmidt – Final Show (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Nich von Burns, aber…
459 Wörter, 2 Minuten Lesedauer. Heute ein kleiner Vierzeiler, aber mit einem halblangen Exkurs….
Louise Kennedy: Red Claassen Verlag
Irgendwie fallen mir derzeit viele irische Autorinnen in die Hände. So auch Louise Kennedy mit ihrem zweiten Roman Red. Sehr interessant finde ich dabei immer wieder, wie stark das Politische in diese Romane mit einfließt….
Merkels Morgenstunde samt einem Blick auf die Lage
Eine geniale wie treffende Karikatur von Bernd Zeller. Was zunächst lustig wirkt, hat freilich fatale Auswirkungen. Ich hoffe sehr, daß es in der CDU junge und agile konservative Kräfte gibt, die sich dieser Tendenz entgegenstellen….
Martin Piekar erhält den Harbourfront Debütpreis 2026
Variationen der Niederlage
Mit „Der stets verlorene Kampf“ verabschiedet sich Michel Houellebecq (fast) vollständig vom WiderstandRezension von Leon Schött zuMichel Houellebecq: Der stets verlorene Kampf. GedichteDuMont Buchverlag, Köln 2026
Zelt als Fehdehandschuh
Annette Mingels‘ vorzüglicher Roman „Evas Tochter“ seziert acht FrauenRezension von Peter Mohr zuAnnette Mingels: Evas Tochter. RomanPenguin Verlag, München 2026
Ein mutiger Hausmeister rettete Kunst vor den Nazis
Als die Nazis Bilder aus der Hamburger Kunsthalle entfernen, trifft Hausmeister Wilhelm Werner eine Entscheidung. Er versteckt Bilder der jüdischen Malerin Anita Rée. Ein Comic erzählt die Geschichte und stellt dabei eine noch heute aktuelle Frage….
Efeu – Die Kulturrundschau vom 23.09.2026 – Literatur
Gestern kam in Frankreich eine Debatte auf, die den Literaturbetrieb nicht nur dort verändern könnte. Das bis dato unbekannte Twitter-Konto „Balance ton Claude“ will mit Hilfe der Software Pangram nachgewiesen haben, dass der viel gefeierte Roman „C’était ça ou mourir“ …
Helga Glaesener – Das Kind der Lügen (Buch)
Ein undurchsichtiger Fall Im August 1929 will Signe von Arnsberg bei der Kripo Hamburg ein besonders abscheuliches Verbrechen… Der Beitrag Helga Glaesener – Das Kind der Lügen (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
In Italien sind die Züge pünktlich – Das akademisch-fortschrittliche Bürgertum und die Lust am Niedergang
Von John Reiter In einer Folge der TV-Serie „Fast wia im richtigen Leben“ von 1983 drängt ein deutsches Urlauberpaar in einem italienischen Restaurant der Tischnachbarin zunächst unbekannter Nationalität (sie entpuppt sich später als Französin) ein Gespräch auf….
Herbst
157 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Wang Lan Herbstbeginn 0:00 Uhr Fenster halb offen Ein Windstoß ganz sanft Weht den Vorhang leicht auf Schläfrig zieh ich die Decke zurecht 6:00 Uhr Der Hahn kräht Braue mir einen Kaffee Herrlich der Raum …
Monika Maron sucht in ihrem neuen Roman nach dem Sinn des Lebens: Was, wenn alles nur Zufall ist?
Die grosse Stilistin erzählt in «Vier Minuten» von einer Berliner Journalistin, die nach einem Herzstillstand beginnt, ihr bisheriges Leben infrage zu stellen – und zwischen DDR-Erinnerungen, alten Lieben und metaphysischen Fragen in ein «Hamsterrad der Sinnsuche» gerät.
Zwischen Wahrheit, Lüge und Kompromiss: „Was wir von ihr wissen“
Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was dazwischen liegt. Worteweberin Annika ist der Geschichte in die USA gefolgt….
Ein Stück Scheiße aus Berlin
Ein junger Mann mit dem bezeichnenden Vornamen Jihad klagt im Berliner „Tagesspiegel“ darüber, dass er nicht wählen darf. Im nächsten Bild sehen wir Jihad, der sich in diesem Kontext anders nennt, als man ihn nach seinem Namen fragt, wie er …
Jaroslav Rudiš: „Wo die Toten sprechen“ – Skurrile Reise zu europäischen Friedhöfen
Tote sprechen, Bücher werden gefressen, Kreuzspinnen pilgern zu einem SS-Grab: Jaroslav Rudiš verwebt in „Wo die Toten sprechen“ Fantastik, Geschichte und europäisches Kulturerbe zu einem wilden Roadtrip.Von Ralph Gerstenberg
Female Rage – Der Zorn der Frauen – weshalb literarische Rachefantasien boomen
Wie die «Female Rage» wütender Frauenfiguren als Ventil im Kampf gegen das Patriarchat dient.
Shida Bazyar: „Heimat ist ein völlig leerer Begriff für mich“
Shida Bazyar erhält für „Die Lücken“ den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Roman erzählt von postmigrantischen Realitäten in der deutschen Nachkriegszeit. Als Tochter iranischer Eltern kann sie freier über die Nazivergangenheit schreiben, sagt sie….
