Das Paradies liegt in dir selbst
Körperkult, Wellness und freie Liebe: Peter Michalzik blickt auf die Anfänge der Lebensreform um 1900.
Körperkult, Wellness und freie Liebe: Peter Michalzik blickt auf die Anfänge der Lebensreform um 1900.
Samis Wunsch nach Freiheit ist unbezwingbar. Der Jugendliche nimmt vieles in Kauf, um sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Rafik Schamis Roman liest sich auch als Parabel auf ein von Krieg und Terror drangsaliertes Land….
In seinem autobiografischen Roman «Eine Hand voller Sterne» erzählt Rafik Schami von einer Jugend in Syrien zwischen Pubertät, Poesie und Politik. Nun hat Markus Köninger daraus eine schwungvolle Graphic Novel gezeichnet.
Bilderbücher sind wie ein Fenster in andere Welten. Darin prallen vertraute Erfahrungen aus der eigenen Welt auf ganz Unbekanntes. Indem sich beides gegenseitig beleuchtet, verändert sich der Blick auf das Eigene wie auf das Fremde….
Die Schriftstellerin Fanny Wobmann zeichnet mit leichter Feder das Porträt einer starken Beziehung zwischen Grossmutter und Enkelin. Zwei ungleiche Lebenslinien überkreuzen sich.
Das Silicon Valley träumt vom ewigen irdischen Leben. Doch haben solcheTechnik-Utopien einen ziemlich langen Bart. Das zeigt ein Blick auf den russischen Kosmismus der 1920er Jahre….
Es hilft nichts, das Sterben an die Peripherie des gesellschaftlichen Bewusstseins zurückzudrängen. Die Erfahrung, die auf jeden von uns wartet, kann man auch anders angehen: etwa durch couragierte Zeugenschaft oder raffinierte Fiktion.
Ein Luzerner macht Karriere beim «Internetkonzern des 19. Jahrhunderts».
Als innovative Chronistin der afroamerikanischen Geschichte hat Toni Morrison den Literaturnobelpreis errungen. Aber die Schriftstellerin will mehr: Sie will die Rassenfrage hinter sich lassen.
Mit «Factfulness» rückt Hans Rosling unser Weltbild zurecht: Die Welt ist viel besser, als wir gemeinhin glauben.
Wenn religiöse Spannungen zunehmen, muss sich der Staat auf seine weltanschauliche Neutralität besinnen. Der deutsche Staatsrechtler Horst Dreier zeigt: Nur so können alle Bürger ihre Überzeugung in Freiheit leben.
Als Schriftsteller und Denker hat Dostojewski im deutschsprachigen Raum besonders tiefe Spuren hinterlassen. Jede Epoche erkannte in ihm sich selbst – oftmals auf sehr pathetische Weise. Der Basler Slawist Andreas Guski legt nun eine erfrischend nüchterne Biografie vor….
Verschwörungstheorien scheinen gegenwärtig besonders verbreitet zu sein. Mit dieser und anderen irrigen Vorstellungen räumt ein neues Buch auf.
Wohltätigkeit kommt selten ohne Wenn und Aber – was daraus werden kann, schildert Celeste Ngs neuer Roman. Aber die Schriftstellerin tut sich schwer damit, den Anstrich des Wohlanständigen platzen zu lassen.
Die Gedichte von Christian Uetz neigen zur sprachlichen wie auch philosophischen Überhitzung. Das tut der Dichtung wie der Philosophie nicht immer gut.
Sie zählt zu den profiliertesten Comicautorinnen der Schweiz. In ihrem ersten längeren Werk seit 2010 erzählt Anna Sommer von Erfahrungen mit Lebenspartnern und mit einem befremdenden Ich.
Nichts ist diesem Poeten fremd. Der in Zürich lebende Schriftsteller Pietro De Marchi schreibt über Alltägliches, über den Tod oder über Blumen traumwandlerisch genaue, federleichte Gedichte.
128 Nationen in einer Stadt – in Mechelen machten sich in den 1990er Jahren Kriminalität und Islamismus breit. Heute präsentiert sich der Ort in ganz anderem Licht: Sein Bürgermeister hat das Zusammenleben neu organisiert und dabei auf liberale Prinzipien gesetzt.
Möglicherweise lässt sich die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf in ihrem Roman über die Schulter und in ihre gescheiterte Ehe schauen. Aber das Buch ist fern von Denunziation und Anklage.
Helen Simpsons Storys sind Kammerspiele, die den Alltag ihrer Figuren kristallklar spiegeln. Im neuen Band entfalten Frauen in den mittleren Jahren ihr Talent zum Glücklichsein.
Banden und Randgruppen kommunizieren häufig in Jargons. Diese Geheimsprachen bieten ihnen Sicherheit, sie stiften aber auch Identität. Darin, so zeigt Daniel Heller-Roazen in seinem neuesten Buch, ähneln sie der Poesie….
Von der Kunst, das Getreide mit dem eigenen Blut zu düngen, erzählt Yan Lianke in ihrem Roman «Die vier Bücher». Es ist ein bitter nötiger Versuch kritischer Aufarbeitung, doch nichts für schwache Nerven.
Heute sind die Memoiren des FBI-Direktors James Comey veröffentlicht worden. Sechs Schlüsselstellen zeigen, warum Präsident Donald Trump so wütend ist.
Heute sind die Memoiren des FBI-Direktors James Comey veröffentlicht worden. Sechs Schlüsselstellen zeigen, warum Präsident Donald Trump so wütend ist.
Ja, aber er war völlig lustlos. Das ist dem vierten Band von Michel Foucaults «Sexualität und Wahrheit» zu entnehmen. Jüngst aus dem Nachlass veröffentlicht, führt das Buch mitten in die Aktualität – und bietet Anlass, den grossen Philosophen neu zu …