Die Zarendynastie der Romanows: Eine russische Tragödie in drei Jahrhunderten
Die Zarendynastie der Romanows lässt Simon Sebag Montefiore in einem Historiendrama Revue passieren. Er scheut dabei den Blick durchs Schlüsselloch nicht.
Die Zarendynastie der Romanows lässt Simon Sebag Montefiore in einem Historiendrama Revue passieren. Er scheut dabei den Blick durchs Schlüsselloch nicht.
Empathie ist an sich weder gut noch schlecht – der Kulturwissenschafter Fritz Breithaupt beleuchtet in einem neuen Buch ihre «dunklen Seiten».
Berlin inspiriert die Amerikanerin Chloe Aridjis zu einer manchmal surrealen Achterbahnfahrt durch die Historie. Ihr Romandebüt erinnert an Flaneurliteratur, aber auch an Kafka oder Bruno Schulz.
Im Trubel des Reformationsjubiläums droht unterzugehen, was Reformation eigentlich meine, sagt der Theologe Jörg Lauster. Er hat ein Buch über «Reformation als Prinzip» geschrieben, das an die Erneuerungskraft des «ewigen Protests» erinnert.
Sie ist bis heute die wohl meistgelesene englische Autorin. Ihre mit spitzer Feder geschriebenen Romane bereiten grösstes Lesevergnügen. Kuriose Blüten aber treibt die Jane-Austen-Industrie….
Australien ist ein eher rarer Gast auf unserem Büchermarkt. Nun aber schlagen die Antipoden zu – und die phantastischen Romane von Murray Bail und Gerald Murnane sollte man sich nicht entgehen lassen.
Der Tessiner Schriftsteller Alberto Nessi war unlängst für eine Lesung nach Rifferswil eingeladen worden. Dort machte er wunderliche Begegnungen, die ihn zu seltsamen Gedanken über Gedichte und Glühwürmchen anstifteten.
Vor einem Jahr starb Péter Esterházy. Als er 2015 von seinem Krebs erfuhr, bot er noch einmal das ganze Register seiner subversiven Poetik auf, um den nahenden Tod zu bekämpfen. Entstanden ist ein hochirritierendes Tagebuch….
Während eines Studienjahrs in Paris schreibt Michel Contat das Buch «Paris 1959. Notizen eines Waadtländers». Damals offenbarte ihm die Metropole wer er ist und wer er sein könnte….
Szilárd Borbély, der sich 2014 das Leben nahm, galt als grosses Versprechen der ungarischen Literatur. Nach dem Welterfolg «Die Mittellosen» ist nun postum der Roman «Kafkas Sohn» erschienen.
Der niederländisch-englische Schriftsteller, Essayist und Historiker hat ein Buch über seine Grosseltern geschrieben und erinnert sich an ein Kindheitsidyll
Die Macht und die Gewalt der Liebe spielen in Corinna Billes zauberhaften Erzählungen die Hauptrollen.
Trotz Brexit geht der Trend in Europa hin zu einer immer engeren EU. Dabei haben eigenständige Kleinstaaten viele Vorteile. Sollte Europa daher den globalen Mächten mit neuer Kleinstaaterei begegnen?…
Der Schweizer Flugpionier Walter Mittelholzer unternahm in den 1920er und 1930er Jahren mehrere spektakuläre Afrika-Expeditionen. Nun ist eine Auswahl seiner Fotografien in Buchform erschienen.
Sie erschreckte Goethe und Schiller mit ihrem Mundwerk, und auch Napoleon fürchtete sie. Vor 200 Jahren ist die Schriftstellerin Madame de Staël gestorben.
Seit Jahr und Tag wird dem Buch der Tod verheissen. Jüngst tat es der österreichische Schriftsteller Franzobel in Klagenfurt. Derweil nimmt Bertelsmann 700 Millionen Euro fürs Buchgeschäft in die Hand….
Es gibt ein philosophisches Publikum, aber es gibt keine Bücher mehr, die Denkabenteuer versprechen. Die Autoren schielen auf Forschungsgelder statt auf neue Leser. Wird sich dies bald ändern?…
Mit philosophischer Gelassenheit spürt Ralf Konersmann der Unruhe der modernen Welt nach – und bringt sie auf Begriffe.
Isabelle Autissier erzählt in ihrem neuen Roman eine moderne Robinsonade. Als legendäre Seglerin weiss sie, wovon sie schreibt.
In Demokratien hat das Volk das Sagen – aber es spricht nicht mit nur einer Stimme, sondern mit vielen.
Werner Hamacher war ein Literaturtheoretiker, der all die Lügen straft, die den Dekonstruktivismus für eine blosse Modeströmung halten. Am 7. Juli ist der Philologe und Philosoph gestorben….
Der deutsche Schriftsteller Peter Härtling ist am Montag im Alter von 83 Jahren gestorben. Neben fiktionalen Werken hat er glänzende biografische Studien zu Hölderlin, Schubert oder Mörike verfasst.
Sie hat vor Erdogan gewarnt, als der Westen ihn noch als Lichtgestalt betrachtete: Die türkische Journalistin und Sachbuchautorin Ece Temelkuran analysiert luzide die Situation in ihrem Land.
Er ist homosexuell, er ist Araber – und schreibt darüber. Aber Saleem Haddad kann noch mehr. Sein Roman entwirft ein komplexes Familienporträt und gibt unerwartete Einblicke in die arabische Revolte….
Was vom Menschen in der digitalen Zukunft übrig bleibt: Philipp Schönthaler erkundet die unwirtlichen Seelenlandschaften in seinem Erzählband.