Ein Roman von Moyshe Kulbak: Hiob hilft auch nicht weiter
Moyshe Kulbak war in den 1920er Jahren ein prägender Vertreter der jüdischen Renaissance. Nun ist sein eigenwilliger Kurzroman «Montag» erstmals in deutscher Übersetzung erschienen.
Moyshe Kulbak war in den 1920er Jahren ein prägender Vertreter der jüdischen Renaissance. Nun ist sein eigenwilliger Kurzroman «Montag» erstmals in deutscher Übersetzung erschienen.
Der blutige Fall des Vielvölkerstaates Jugoslawien hat traumatische Erfahrungen hinterlassen. David Albaharis neuer Roman, «Das Tierreich», leuchtet sie in abgründig funkelnder Weise aus.
Seit vielen Jahren fertigt Peter Handke in seinen Notizbüchern auch Skizzen und Zeichnungen an. Nun zeigt eine Berliner Galerie seine Kritzeleien.
Urban Gwerder galt als poetisches Wunderkind. Zum Tod des Poeten und Aussteigers.
Über Lyrik wird wieder heftig diskutiert. Ein Gespräch mit der Dichterin Monika Rinck über das allzu Schöne und das Denken beim Schreiben.
Der Dichter Felix Philipp Ingold ist ein Wortjäger und Klangzauberer: Er klopft die Sprache auf alles Verborgene und Verschwiegene ab.
Das Eulengebirge im Südwesten Polens ist eine durch Lage und Geschichte verwunschene Region. Ein von Olga Tokarczuk initiiertes Literaturfestival will sie zu neuem europäischem Leben erwecken.
In seinem neuen Roman schildert der österreichische Schriftsteller die Katastrophe der 1816 gesunkenen Fregatte «Medusa». Es war das fürchterliche Menetekel eines Zivilisationsbruchs.
Alles und jeder wird heute vermessen, verglichen, bewertet. Der Soziologe Steffen Mau ist besorgt über die «Quantifizierung des Sozialen».
Der Horrorautor H. P. Lovecraft erlebt eine Renaissance, die zugleich eine unheimliche Spiegelung des Zeitgeists ist….
Vor 150 Jahren führte eine Revision des Urheberrechts zur Gründung von Reclams Universal-Bibliothek. Seither sind die kleinen gelben billigen Bücher aus dem Alltag von Schülern, Studenten und Lesern nicht mehr wegzudenken.
Ob Reagan, Clinton oder Nixon – die Schriftstellerin Rachel Kushner kennt die Sündenfälle der US-Präsidenten. Historisch und literarisch informiert, betrachtet sie die Ära Trump aus kluger Distanz.
Die Zarendynastie der Romanows lässt Simon Sebag Montefiore in einem Historiendrama Revue passieren. Er scheut dabei den Blick durchs Schlüsselloch nicht.
Empathie ist an sich weder gut noch schlecht – der Kulturwissenschafter Fritz Breithaupt beleuchtet in einem neuen Buch ihre «dunklen Seiten».
Berlin inspiriert die Amerikanerin Chloe Aridjis zu einer manchmal surrealen Achterbahnfahrt durch die Historie. Ihr Romandebüt erinnert an Flaneurliteratur, aber auch an Kafka oder Bruno Schulz.
Im Trubel des Reformationsjubiläums droht unterzugehen, was Reformation eigentlich meine, sagt der Theologe Jörg Lauster. Er hat ein Buch über «Reformation als Prinzip» geschrieben, das an die Erneuerungskraft des «ewigen Protests» erinnert.
Sie ist bis heute die wohl meistgelesene englische Autorin. Ihre mit spitzer Feder geschriebenen Romane bereiten grösstes Lesevergnügen. Kuriose Blüten aber treibt die Jane-Austen-Industrie….
Australien ist ein eher rarer Gast auf unserem Büchermarkt. Nun aber schlagen die Antipoden zu – und die phantastischen Romane von Murray Bail und Gerald Murnane sollte man sich nicht entgehen lassen.
Der Tessiner Schriftsteller Alberto Nessi war unlängst für eine Lesung nach Rifferswil eingeladen worden. Dort machte er wunderliche Begegnungen, die ihn zu seltsamen Gedanken über Gedichte und Glühwürmchen anstifteten.
Vor einem Jahr starb Péter Esterházy. Als er 2015 von seinem Krebs erfuhr, bot er noch einmal das ganze Register seiner subversiven Poetik auf, um den nahenden Tod zu bekämpfen. Entstanden ist ein hochirritierendes Tagebuch….
Während eines Studienjahrs in Paris schreibt Michel Contat das Buch «Paris 1959. Notizen eines Waadtländers». Damals offenbarte ihm die Metropole wer er ist und wer er sein könnte….
Szilárd Borbély, der sich 2014 das Leben nahm, galt als grosses Versprechen der ungarischen Literatur. Nach dem Welterfolg «Die Mittellosen» ist nun postum der Roman «Kafkas Sohn» erschienen.
Der niederländisch-englische Schriftsteller, Essayist und Historiker hat ein Buch über seine Grosseltern geschrieben und erinnert sich an ein Kindheitsidyll
Die Macht und die Gewalt der Liebe spielen in Corinna Billes zauberhaften Erzählungen die Hauptrollen.
Trotz Brexit geht der Trend in Europa hin zu einer immer engeren EU. Dabei haben eigenständige Kleinstaaten viele Vorteile. Sollte Europa daher den globalen Mächten mit neuer Kleinstaaterei begegnen?…