Teresa Präauers Roman «Oh Schimmi»: Der arme König der Tiere
Von der Komik des Grössenwahns und von der Melancholie der Ohnmacht erzählt Teresa Präauer in ihrem neuen Roman. Sie porträtiert einen Mann, der ein grosses Kind geblieben ist.
Von der Komik des Grössenwahns und von der Melancholie der Ohnmacht erzählt Teresa Präauer in ihrem neuen Roman. Sie porträtiert einen Mann, der ein grosses Kind geblieben ist.
Der Schriftsteller Alexander Kluge ist in New York seiner Vergangenheit wiederbegegnet. Mit dem Lyriker Ben Lerner zelebriert er poetische Begegnungen.
Hermann Burgers Roman «Lokalbericht» von 1970 liegt erstmals gedruckt vor. Aus diesem Anlass rekonstruieren zwei Ausstellungen in Aarau den Kontext dieses Werks.
Schreiben heisst für Ruth Schweikert nach etwas suchen, das man selber nicht kennt. Am Samstag bekommt die Schriftstellerin den Zürcher Kunstpreis, auch für ihr kulturpolitisches Engagement.
«Nach einer wahren Geschichte» heisst der Roman, in dem die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan aus realen und fiktionalen Fäden ein schillerndes Netz flicht. Das Grauen fasziniert.
Als Dichterin und bildende Künstlerin ist die 1925 geborene Etel Adnan eine der originellsten Stimmen aus Libanon. Ihre Meditationen über die Nacht tragen das Siegel eines Spätwerks.
Jens Westemeier legt seine akribische Untersuchung über Hans Robert Jauss vor, an dessen erste Karriere bei der Waffen-SS in der Nazizeit sich eine zweite als einflussreicher Romanist anschloss.
Heute erscheint Ian McEwans neuer Roman in deutscher Übersetzung. Der Autor spricht über seinen ungewöhnlichen Protagonisten, über Europas Zwiespalt und Englands Befindlichkeit nach dem Brexit.
Friederike Mayröcker hält sich mit ihrem Schreiben am Leben und im Leben. Dieser poetische Kraftakt hat sich auch ihrem neusten Band eingeschrieben.
John Williams verdichtet das Leben des römischen Kaisers Augustus zu einem verwirrend vielfältigen Bild.
Die Niederländer und Flamen zelebrierten bei ihrem Auftritt an der Frankfurter Buchmesse einen heiteren Kosmopolitismus. Ihr Pavillon war ein fabelhafter Begegnungsort.
Es gibt einen neuen Diskurs des Hasses und der Ausgrenzung in Europa. Gut, wenn man in der Frankfurter Paulskirche dagegenhält. Nicht gut, wenn es bisweilen selbstgerecht klingt….
Als Bildhauer hiess er Joseph Constant, als Schriftsteller nannte er sich Michel Matveev. Von Jaffa nach Kiew bis Paris führte ihn der Irrweg eines Lebens, in dem die Verfolgung als Jude Regie führte.
Können Naturwissenschafter mit Dichtern oder Künstlern noch über ihre Arbeit reden? Der Schriftsteller Raoul Schrott und der Pharmakologe Gerd Folkers führen es vor.
Die Zahl der literarischen Agenturen an der Buchmesse wächst. Bodo Kirchhoff sitzt als Buchpreisträger auf den Podien, fällt aber mehr durch Unfreundlichkeit denn durch Frohsinn auf. Warum nur?…
Carolin Emcke, Philosophin, Reporterin und Trägerin des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, schreibt in ihrem neuen Buch gegen das Gift des Hasses an.
Der Schriftsteller hat ein Versepos von rieisigen Dimensionen geschaffen. Nicht weniger als die Entstehung des Universums erzählt er darin: mit den Mitteln der Poesie.
Die Niederländer und Flamen erweisen sich an der Frankfurter Buchmesse als ebenso vergnügliche wie sprachkundige Gäste. In ihrem Pavillon schaut der Besucher weit übers Meer.
Der Antiquariatsmarkt wird mit Büchern überflutet und verliert gleichzeitig die Kunden. Manche von ihnen suchen und bestellen lieber über Online-Portale.
Der in Zürich lebende italienische Lyriker Pietro De Marchi erhält den Gottfried-Keller-Preis. Seine Gedichte erzählen in bestürzender Genauigkeit von den grossen und kleinen Schrecken des Daseins.
Daniel Kehlmann nimmt mit einer neuen Erzählung Mass an Gotthelf und Stephen King. Und klappert doch nur unbeholfen auf der Klaviatur der Gespenstergeschichten.
Tastend versucht Hermann Kinder in seinem Erinnerungsroman das Porträt eines früh verstorbenen Mannes nachzuzeichnen. Er ruft darin auch eine verschwundene Zeit auf.
Keine Rollenbezeichnungen, keine Regieanweisungen – sind Jelineks «Textflächen» überhaupt Theaterstücke? Der Regisseur Nicolas Stemann findet: ja, und erklärt, warum.
Die österreichische Romanautorin und Dramatikerin zählt zu den schärfsten Kritikern ihres Landes. Dieses wiederum blieb ihr nichts schuldig. Nun wird die Nobelpreisträgerin siebzig….
Gisela von Wysocki porträtiert den Philosophen Theodor W. Adorno in ihrem Roman «Wiesengrund» als Sprach- und Tonkünstler.