Dieter Zwicky im Porträt: Unser Beckett wohnt in Uster
Dieter Zwicky las sich am Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt auf den zweiten Platz. Die Feuilletonistenwelt klatscht, doch wie lange? Zwickys Texte sind, wie Zwicky zu treffen: ein Heidenspass….
Dieter Zwicky las sich am Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt auf den zweiten Platz. Die Feuilletonistenwelt klatscht, doch wie lange? Zwickys Texte sind, wie Zwicky zu treffen: ein Heidenspass….
Der pakistanische Autor Mohsin Hamid ist vor allem als Romancier bekannt. In seinen Essays bekennt er sich zum Pluralismus und den geistigen Spielräumen, die er in der Realität schwinden sieht.
Die Wut und Trauer über das Versagen der politischen Eliten in ihrer Heimat balanciert Yvonne Owuor mit souveräner, sinnlicher Erzählkunst aus. Ihr erfolgreicher Debütroman liegt nun auf Deutsch vor.
Nach zwei hervorragenden Romanen beweist Saša Stanišić mit einer Sammlung von Erzählungen, dass er auch in der kurzen Form Grossartiges zustande bringt.
Lange war der Pole Andrzej Stasiuk vor der ganz grossen Leere zurückgescheut, die sich weiter gen Osten erstreckt. Nun endlich ist er nach Russland, in die Mongolei und nach China aufgebrochen.
Clarice Lispectors letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Buch war bisher unter dem Titel «Die Sternstunde» bekannt. Nun ist eine Neuausgabe unter dem Titel «Der grosse Augenblick» erschienen.
Birgit Weyhe verbindet avantgardistische Comics mit afrikanischer Formensprache. In «Madgermanes» zeichnet sie die Geschichte mosambikanischer Arbeiter in der DDR auf.
Im Alter von 85 Jahren ist am 17. Juli der Schweizer Lyriker Werner Lutz gestorben. Er gehörte zu den Stillen und wenig Bekannten, hinterlässt aber ein schmales grosses Werk….
Tadeusz Dabrowski weilt als «Writer in Residence» in Zürich. Wie sich der polnische Poet von seinem Aufenthalt in der Limmatstadt hat inspirieren lassen, zeigt sein «Zürcher Alphabet».
Tadeusz Dabrowski weilte als «Writer in Residence» in Zürich. Wie sich der polnische Poet von seinem Aufenthalt in der Limmatstadt hat inspirieren lassen, zeigt sein «Zürcher Alphabet».
Der 2013 aus dem Leben geschiedene Schriftsteller Wolfgang Herrndorf war auch als Maler tätig. Sein weithin unbekanntes bildnerisches Werk ist nun im Literaturhaus München zu sehen.
Paul B. Preciados «Testo Junkie» und Robin Harings «Die Männerlüge» – zwei sehr verschiedene Bücher über Testosteron fächern das Problemspektrum eines zunehmend gefragten Hormons auf.
In mehreren Etappen durchmessen Gruppen von europäischen Schriftstellern den Kontinent von Norden nach Süden. Der Schweizer Autor Mathias Traxler berichtet von der Etappe München–Graz.
Innerhalb von nur gut zwei Jahren ist bei C. H. Beck eine sechsbändige Geschichte der Antike erschienen, die historisch interessierten Reisenden eine veritable Reise in die Vergangenheit ermöglicht….
Hernán Ronsino lässt in seinem Roman einen Schriftsteller nach zwölf Jahren Aufenthalt in Buenos Aires zurückkehren ins Heimatdorf. Dort überfallen ihn Vergangenheit und Gegenwart gleichermassen.
Ein Bombenattentat in Karachi steht im Zentrum dieses Debütromans. Sensibel und mit einem klaren formalen Konzept bildet der junge pakistanische Autor die zerrüttete Gesellschaft in seiner Heimat ab.
In zwanzig Jahren philologischer Schwerarbeit hat Ralph Dutli Ossip Mandelstams Gesamtwerk übersetzt. Nun legt er ein Buch über die Heidelberger Studentenzeit des grossen russischen Dichters vor.
Der Österreicher Martin Leidenfrost ist ein Reporter und Schriftsteller, bei dem die Grenzen der Genres unerheblich werden. Was er auf seinen Reisen sieht, verwandelt er in Literatur.
Die Werkausgabe bei Matthes & Seitz, die nun zum Ende findet, hat Warlam Schalamow neben Imre Kertész und Primo Levi als Grösse etabliert. Er ist der Chronist der Menschheitsverbrechen im Gulag.
Sein autobiografischer Erstling von 1994 war ein Grosserfolg. Seither folgt Buch um Buch von Arnon Grünberg, der ausserdem tägliche Kolumnen schreibt.
Der Lyriker Paul Wühr zählte zu den grossen unkonventionellen Dichtern Deutschlands. Er schuf ein poetisches Werk voller Brüche. Im Alter von 89 Jahren ist er in Italien gestorben….
Mit Péter Esterházys Tod verliert die Welt einen klugen, witzigen und kritischen Zeitgeschichtenerzähler. Sein Werk, ein Spiel ist aus frivolem Ernst und hartnäckiger Aufklärung.
Er hatte seine Krankheit selbst öffentlich gemacht und auch literarisch verarbeitet. Nun ist Péter Esterházy dem Krebs erlegen.
Das Museum Strauhof macht sich an der Anarchie zu schaffen – und gerät ein bisschen ins Dozieren. Anarchie ist anscheinend vor allem etwas: ziemlich unsinnlich.