Der Literaturnobelpreisträger Le Clézio kehrt ins verlorene Paradies zurück
Auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean spielt der Roman «Alma». Darin begibt sich der französische Schriftsteller auf eine delikate Spurensuche.
Auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean spielt der Roman «Alma». Darin begibt sich der französische Schriftsteller auf eine delikate Spurensuche.
Der 12. Mai ist der internationale Tag der Pflege – und der Geburtstag von Florence Nightingale. Vor 200 Jahren ist die berühmte britische Krankenschwester zur Welt gekommen….
Der als Grossmaul verschriene Boxchampion Muhammad Ali und ein introvertierter weisser Junge in Pretoria – wie bringt man diese gegensätzlichen Charaktere zusammen? Der südafrikanische Autor Ivan Vladislavic wählt einen ungewöhnlichen Ansatz.
Bei Superrechnern aus Fernost ist Vorsicht geboten: Im jüngsten Roman von Jean-Philippe Toussaint wittert ein EU-Beamter Cyberbetrug. Bei seinen Recherchen in China offenbart er dann aber Dinge, die einen stärker bewegen als jeder Krimi.
Fast zehn Jahre liegt der Arabische Frühling zurück. Der Journalist Peter Hessler fragt danach, wie sich Ägypten seither verändert hat – und zieht in seinem Buch eine ernüchternde Bilanz.
Der Bündner Schriftsteller wird nicht müde, seine Abgesänge auf die verlorenen Dinge anzustimmen. Jetzt ist der Kiosk dran.
Der Tessiner Schriftsteller Fabio Andina hat einen grossartigen Roman geschrieben über das Nichts, das Glück und alles andere auch.
Warum tun Menschen, was sie tun? Und kann man im Voraus erkennen, was sie im Schild führen? Ja, sagt der Psychiater Frank Urbaniok….
Viele Sozialwissenschafter glaubten im 20. Jahrhundert, dass Schädelumfänge etwas über das Wesen von Menschengruppen aussagten. Der Anthropologe Franz Boas brach mit solchen Stereotypen….
Der 92-jährige Schriftsteller lässt nicht davon ab, das Trauma seines Lebens zu befragen.
Die in Japan omnipräsenten 24-Stunden-Supermärkte sind in einem Roman von Sayaka Murata endlich ein literarischer Schauplatz geworden. Dabei stehen «Konbinis» als Sinnbild einer durchregulierten Gesellschaft und für das Verlierertum einer ganzen Generation.
Der iranische Autor Shahriar Mandanipur ist ein Meister der Demontage. In seinem Erstling stellte er mit leichter Hand das iranische Zensursystem auf den Kopf; sein neuer Roman durchleuchtet differenziert und manchmal provokant die Welt der Männer.
Ist das ein Buch über die Dinge oder eines über die Worte? Franziska Füchsl lässt es in der Schwebe und erzählt gerade darum eine zauberhafte Geschichte.
Gefangen in Träumen und Erinnerungen, sucht eine ehemalige Sklavin nach ihrem Ort in der Welt. Ihre Geschichte hat die südafrikanische Autorin Wilma Stockenström in ferner Vergangenheit angesiedelt; aber sie zielte damit auch auf die Verhältnisse im Apartheidstaat.
Seine Romane gehören seit Jahren weltweit zu den kommerziell erfolgreichsten Büchern. Aber auch das literarische Establishment schliesst ihn inzwischen in die Arme. Grund genug, Lee Childs Karriere genauer unter die Lupe zu nehmen….
Kinderbücher sind voll von Gespenstern und Dämonen. Mit der Lust an der Angst lernen Kinder auch mit realen Ängsten und Nöten umzugehen.
Unser Verhältnis zur Herkunft ist komplex. Wie sehr, merken wir erst, wenn wir in die Fremde aufbrechen.
In Belgrad wurde sie geboren, mit ihrem zweiten Roman ist Téa Obreht nun endgültig in ihrer Wahlheimat Amerika angekommen. Mit dem Roman «Herzland» leuchtet sie die Nischen und Dunkelstellen eines nationalen Mythos aus.
Wie das Gute durchsetzen, ohne zu den Mitteln des Bösen zu greifen?In seinem vielgestaltigen Opus hat Per Olov Enquist eine Balance zwischen Analyse und Empathie gehalten, wie sie nur ganz grossen Schriftstellern gelingt. Nun ist er im Alter von 85 …
In Andrzej Stasiuks «Beskiden-Chronik» weht ein Atem von Welt, wie wir ihn in der Lähmung der Corona-Krise so sehr vermissen. Der Mystiker des Realen schreibt nicht über Politik und Polen, sondern vom Sterben und Reisen und immer wieder von Landschaften.
Wer die Welt nicht mehr versteht, versuche es mit Poesie. Sie lehrt uns das Glück des Unbegreiflichen.
Sie war die Muse der Dadaisten in Zürich. Mit Hugo Ball zog sie danach ins Tessin und lebte dort bis zu ihrem Tod. Das Werk Emmy Hennings’ ist noch immer zu entdecken….
Der Historiker Edgar Wolfrum zeichnet nach, wie sich Deutschland seit 1990 entwickelt hat. Dabei betreibt er keine Nabelschau, sondern verknüpft die deutschen Geschicke mit der Geschichte Europas.
Geheimoperationen und Spezialkommandos sind keine Erfindung der Moderne. Schon seit Jahrhunderten gehören sie zum militärischen Standardrepertoire. Das zeigt der Historiker Yuval Noah Harari….
Bissiger Humor hilft auch in desolaten Lebenslagen, und manchmal lässt sich das Hässliche und Fiese mit seinen eigenen Waffen schlagen. Das führen zwei zeitgenössische Schriftstellerinnen vor. Noch kühner tritt allerdings die 1881 geborene Mary MacLane auf….