TAGTIGALL: 100 Dollar für ein Gedicht
Von uigurischer Lyrik wissen wir immer noch viel zu wenig. Hier eine kleine Begegnung mit dem Dichter Imran Sada’i, den kürzlich die Webseite Words without Borders vorstellte.
Von uigurischer Lyrik wissen wir immer noch viel zu wenig. Hier eine kleine Begegnung mit dem Dichter Imran Sada’i, den kürzlich die Webseite Words without Borders vorstellte.
Düster ist Georgi Demidows Roman „Fone Kwas oder Der Idiot“ über den Gulag, und dennoch konnte taz-Kritiker Dirk Knipphals ihn nicht aus der Hand legen und empfiehlt die Wiederentdeckung dringend zur Lektüre. Ebenfalls eine Wiederentdeckung: Fanny Lewalds Roman „Jenny“, …
Walter Schels fotografierte Menschen wie Tiere oder Pflanzen am liebsten vor neutralem Hintergrund, in schwarzweiß, Mittelformat, frontal, direkter Blick, so wenig Mimik wie möglich. Er war der Existentialist der Porträtfotografie. Bis zum 26….
Die FAZ blickt mit Wolfgang Merkel auf die Krise der Demokratie und mit Florian Werner in die Kulturgeschichte der Zunge. Die SZ trifft mit Michael Krüger vergnügt Lyrikerinnen und Lyriker aus aller Welt. Außerdem bewundert sie, wie witzig und klug …
Die FAZ verfolgt in Meryem Alaouis Roman „Pferdemund tut Wahrheit kund“ hautnah, wie sich eine junge Frau in Marokko gegen das Patriarchat auflehnt. Die NZZ entdeckt den dänischen Schriftsteller und Nobelpreisträger Henrik Pontoppidan mit dem Band „Kein Tag ohne Spektakel“ …
Die FR verkriecht sich mit den Eremiten Matsuo Basho, Kamo no Chomei und Bai Juyi beseelt in die „Klause der Illusionen“. Die FAZ lässt sich von Per Leo derweil zu einem äußerst originellen Streifzug durchs Ruhrgebiet einladen. Perfekte Herbstabende …
Die SZ liest gerührt die Erinnerungen des kürzlich verstorbenen Schauspielers Peter Simonischek, versammelt im Band „Kommen Sie näher“. Die FR schärmt von der Leichtigkeit in den späten Gedichten des Kinderbuchautors Peter Härtling. Die FAZ geht mit dem Protagonisten aus …
Die SZ feiert in Peter Handkes neuem Roman „Die Ballade des letzten Gastes“ dessen immense Sprachverliebtheit und originelle Beleidigungen. Die taz entdeckt in Kate Zambrenos Band „Mutter (Ein Gemurmel)“ ein reiches Flechtwerk aus literarischen Annäherungen an eine schmerzhafte Abwesenheit. Die …
Die SZ staunt, wie Elisabeth Raffauf in „Wann ist endlich Frieden?“ Kindern Fragen zum Krieg beantwortet. Die FAZ empfiehlt Linda Martin Alcoffs Essay aus dem Jahr 1991 als wichtigen Text zur politischen Debatte um den schmalen Grat zwischen Engagement …
Die Welt geht in die Knie vor der von Mark Davidson und Parker Fishel herausgegebenen Bob-Dylan-Biografie. Als Meisterwerk würdigt die FAZ Deborah Levys Roman „Augustblau“ über eine Pianistin in der Krise. Die FR empfiehlt Armin Nassehis …
Die FAZ schwelgt in einem literarischen Bildband über das Leben der Familie Mann in Los Angeles. Außerdem feiert sie NoViolet Bulawayos zweiten Roman „Glory“ über ihr Heimatland Simbabwe als einen Glücksfall der Literatur. Dlf Kultur lernt mit Nando Arbs Comic …
Die NZZ schwelgt mit „Steine und Erden“ in Jan Wagners poetischen Schilderungen des Irdischen und Vergänglichen. SZ und FR empfehlen nachdrücklich Saul Friedländers Tagebuchaufzeichnungen zur politischen Situation in Israel. Die SZ liest außerdem mit Niklas Franks Buch „Zum Ausrotten bereit“ …
Die FR freut sich, dass die Erinnerungen Leonard Woolfs an seine Frau Virginia zumindest in Teilen neu auf deutsch erscheinen. Britney Spears ist mit „The Woman in Me“ ein berührendes Buch über ihre Geschichte gelungen, finden die Kritiker von FAS …
SZ und NZZ liegen Florian Illies zu Füßen, der sie geistreich und raffiniert durch das Werk von Caspar David Friedrich führt. Die FAZ lässt sich von dem Ideenhistoriker Anton Jäger in die Dynamiken hyperpolitischer Zustände einführen. Als poetischen Roman über …
SZ und Welt amüsieren sich prächtig mit dem neuen Asterix: der beste seit langem, versichern beide. Darauf eine in Straußenfett gebratene Wachtel! NZZ und Zeit leiden mit Britney Spears….
Die FAZ lässt sich von Manon Garcia inspirieren, zwischen Vergewaltigung und schlechtem Sex zu unterscheiden. Die SZ durchlebt mit Stephan Lohse „Das Summen unter der Haut“, das die erste Liebe auslöst. Dlf Kultur blättert fasziniert durch eine große Bild-Biografie Marina …
Eine spannende Entdeckung macht der Dlf mit dem Roman „Der Schlüssel zum großen Tor“, in dem Hinko Gottlieb vier jüdische Brüder in einem Gefängnis über Freiheit und Widerstand diskutieren lässt. Die FR freut sich, dass das Lesebuch „Durch innere Kontinente“ …
Die FAZ begegnet in Cornelia Funkes viertem Teil der „Tintenherz“-Reihe „Die Farbe der Rache“ freudig dem liebgewonnenen Buchbinder Mo und seiner Tochter Meggie wieder, die mit ihrer Stimme Geschriebenes zum Leben erwecken. Die NZZ erkennt in Zoltan Danyis „Rosenroman“ Züge …
Die FR empfiehlt Mikhail Zygars russisch-ukrainische Konfliktgeschichte „Krieg und Sühne“. Die SZ lässt sich von Asfa-Wossen Asserate gern erzählen, was deutsch ist – vom Scheitel bis zur Sohle. Die FAZ feiert Gabriela Adamesteanus „Der Trevi-Brunnen“ als ganz große …
Die FAZ lernt aus Christina Morinas instruktivem Band „Tausend Aufbrüche“, wie sich das Demokratieverständnis während der Teilung in Ost- und Westdeutschland entwickelt hat. Die SZ vertieft sich angeregt in Tilman Spreckelsens Biografie Otfried Preußlers. Die FR empfiehlt Jörn Leonhards „Über …
Der Dlf stürzt sich glücklich mit Arno Rautenberg in den „sekundenfrühling“. Die FAZ liest gerührt Maria Kuncewiczowas Geschichten aus dem Weichselstädtchen Kasimierz Dolny, kurz bevor die Nazis der anmutigen Idylle ein Ende machten. Die Zeit empfiehlt wärmstens Tonio Schachingers …
In der SZ empfiehlt der Dichter Nico Bleutge wärmstens einen Band mit slowenischer Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts: „Mein Nachbar auf der Wolke“ – und man glaubt es sofort von einem Land, in dem jährlich 300 Gedichtbände erscheinen….
In Kanada hat ihr Name Gewicht. Auf der internationalen Bühne dagegen steht Margaret Laurence ganz im Schatten der Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro oder der vielfach ausgezeichneten Margaret Atwood. Ihre facettenreiche Auseinandersetzung mit dem sich wandelnden Frauenbild macht der Eisele Verlag nun …
Anne Frank träumte davon, eines Tages eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Ihr Vater Otto Frank, der den Krieg als einziges Familienmitglied überlebte, wollte seiner Tochter diesen Wunsch erfüllen und machte die Verbreitung von Annes Tagebuch zu seinem Lebensinhalt. 1947 erschien …
Dlf Kultur entdeckt freudig das Werk des slowenischen Zwischenkriegs-Autoren Slavko Grum, der von den Wechselwirkungen von Liebe und Gewalt erzählt. Außerdem erkundet er mit den Aufzeichnungen des Autors und „obsessiven Wanderers“ Hans Jürgen von der Wense das ganze Universum …