Michel Houellebecqs „Serotonin“: Jetzt wird es ernst
Lange gingen Michel Houellebecqs antiliberale Meinungen als Spielereien eines Literaten durch. In seinem neuen Roman „Serotonin“ sollte man ihm glauben.
Lange gingen Michel Houellebecqs antiliberale Meinungen als Spielereien eines Literaten durch. In seinem neuen Roman „Serotonin“ sollte man ihm glauben.
J. D. Salinger war für Millionen von Lesern die erste Begegnung mit großer Literatur….
Virginie Despentes beendet ihre Trilogie über „Das Leben des Vernon Subutex“. Sie erzählt von enttäuschten Hoffnungen an den Abbruchkanten der französischen Gesellschaft.
Was ist Totalitarismus? Was ist Tyrannei? Hannah Arendts erstmals veröffentlichte Studien zu Karl Marx haben eine gespenstische Aktualität….
Amos Oz war ein Weltliterat, ein Dichter und politischer Denker, Autor und Aktivist. Seine Gedanken zu Fanatismus und Frieden sind aktueller denn je. Ein Nachruf
Kontrollverlust, Filmriss und die Scham darüber: Alkohol ist ja keine Lösung. Leslie Jamison schreibt mit „Die Klarheit“ ihre Läuterungsmemoiren.
Er war einer der bedeutendsten israelischen Schriftsteller, vielfach ausgezeichnet für sein Werk. Nun ist Amos Oz im Alter von 79 Jahren gestorben.
Europa zerfällt, der Süden wird abgehängt: Hans-Peter Martin zeichnet in seinem anregend streitbaren Buch „Game Over“ ein Bild unserer Welt, das einen erschaudern lässt.
Was tun mit Google und Facebook? Wie lieben und Alkohol trinken? Und wie überhaupt Musik hören?…
Nun ist wieder die Zeit von Frack, Glitzer und Rundfunksinfonieorchester: Man kann nicht sagen, im Jahr 2018 sei nichts passiert. Aber vieles ist ungerecht geblieben.
Judith Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ erzählt von den verschwundenen Dingen. Unsentimental und im Bewusstsein der totalen Vergänglichkeit von allem.
Vor 200 Jahren wurde der russische Schriftsteller Iwan Turgenjew geboren. Neue Bücher entdecken einen menschenfreundlichen Giganten, der hemmungslos melancholisch war.
Ein Kind, sechs Küken, eine Krähe. Wenn es noch dunkel ist, steckt die Welt plötzlich voller kleiner Abenteuer. Eine Weihnachtserzählung zur Heiligen Nacht
Ein völlig zu Unrecht vergessener Feuilletonist: Eine neue umfangreiche Biografie beschreibt den Wiener Aphoristiker Anton Kuh vor der Folie des Ersten Weltkriegs.
Dem Berliner Lyriker F. W. Bernstein gelang es immer wieder, Sinn aus Nonsens zu erschaffen….
Er war ein Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule und des Satiremagazins „Titanic“: Im Alter von 80 Jahren ist der Künstler F.W. Bernstein gestorben….
Der inhaftierte Selahattin Demirtaș ist ein Hoffnungsträger für die Türkei. Seine Erzählungen sind ein Plädoyer für die kleinen Leute und die Frauen.
Der französische Autor Olivier Guez erzählt in einem Roman vom Nachkriegsleben des KZ-Arztes Josef Mengele. Was für ein Wagnis!
Eine großartige Wiederentdeckung: Ramón José Senders eindrückliche und schnörkellose Erzählung aus dem Spanischen Bürgerkrieg erinnert an die antike Geschichtsschreibung.
Nur weg mit Europa: Michel Houellebecq schreibt einen Essay für „Harper’s Magazine“ und verbreitet dummes Zeug. Die Feuer seines rechten Denkens brennen lichterloh.
Wie ein Detektivroman: Alexander Demandt schreibt eine faszinierende Biografie des Kaisers Marc Aurel und erklärt zugleich Mentalität und Moral am Beginn der Spätantike.
Vertrauen zwischen Staaten sei gefährdet, sagt der deutsche Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger. Er will mit seinem Buch „Welt in Gefahr“ die Außenpolitik neu diskutieren.
Der Schriftsteller Wilhelm Genazino war ein lakonischer Melancholiker. Seine Literatur zeigte uns den Schmerz, das Scheitern und die Gesamtmerkwürdigkeit des Lebens.
Er erschuf unverwechselbare Charaktere der zeitgenössischen deutschen Literatur: Wilhelm Genazino ist nach kurzer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben.
Dandys in Ökodiktaturen, befremdete Eulen und sogar sehr komische Klassiker: Autorinnen und Autoren von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen Literatur zu Weihnachten.